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Urlaub mit Kleinkind: So reisen Sie stressfrei!

Reisen mit einem Baby stellt viele junge Eltern vor große Herausforderungen. Ein langer Flug, das ungewohnte Klima am Urlaubsort und die Zeitverschiebung sind für Kleinkinder belastend. Dennoch müssen Familien mit Babys nicht auf ihren Urlaub verzichten. Durch eine sorgfältige Reiseplanung, die auf den speziellen Bedarf des Babys abgestimmt ist, wird der Urlaub entspannt und erholsam.

In diesem Artikel:

Ferienziele mit kurzer Anreise

Mildes Klima herrscht in den Sommermonaten an der Ostsee, an der dänischen Küste und auf der Insel Bornholm. Für einen Urlaub mit Baby sollte ein Urlaubsziel mit ähnlichen klimatischen Bedingungen wie am Wohnort und einer möglichst kurzen Anreise ausgewählt werden. Viele Familien, die mit Kleinkindern unterwegs sind, entscheiden sich aufgrund des Komforts und der höheren Flexibilität für eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus. Häuser und Appartements bieten viel Platz zum Spielen und das Baby muss sich nicht an den festgelegten Tagesablauf in einem Hotel anpassen. Luxusferienhäuser in Strandnähe, die speziell für Familien mit Babys geeignet sind und über Pool und Sauna verfügen, finden sich beim Spezialanbieter Luxusferienhaus. Jedes der komfortabel ausgestatteten Ferienhäuser in Dänemark, Schweden und an der deutschen Ostseeküste verfügt über mindestens einen Hochstuhl, ein Kinderbett sowie über eine Babybadewanne und ein Wickelkissen. Bei diesem Anbieter können Ferienhäuser für bis zu 30 Personen gebucht werden. Damit die Anreise im eigenen Auto nicht zum Albtraum wird, sollte Fahrt gut vorbereitet werden, so die Berliner Zeitung. Kleinkinder schlafen meist während einer Autofahrt. Es lohnt sich deshalb, frühmorgens loszufahren oder eine Nachtfahrt zu planen, da die Autobahn während der Nachtstunden leer ist und kein Stau die Fahrtzeit unnötig verlängert. Zur Überwachung des Säuglings gibt es spezielle Baby-Rückspiegel, die einfach im Fahrzeuginneren befestigt werden und jederzeit eine gute Sicht auf die Babyschale ermöglichen. Während der Fahrt zum Urlaubsort sollten regelmäßige Pausen eingelegt werden. Ein anstrengender Reisetag lässt sich durch einen kleinen Spaziergang in der Nähe der Autobahnraststätte auflockern. Die meisten Rastplätze sind gut ausgestattet und verfügen auch über Wickeltische. Rundreisen sind mit einem Baby jedoch wenig empfehlenswert. Der ständige Wechsel der Unterkunft stellt eine hohe Belastung für den Säugling dar, der sich jedes Mal an ein neues Bett gewöhnen muss. Auch für die Eltern bedeutet ein Hotelwechsel, der mit Ein- und Auspacken verbunden ist, zusätzlichen Stress.

Sandstrände, Mittelalterstädte und Steintafeln aus der Wikingerzeit

Zu den beliebtesten Ferienzielen, die sich aufgrund ihrer günstigen klimatischen Bedingungen ideal für den Urlaub mit Babys und Kleinkindern eignet, zählt die dänische Insel Bornholm. Details dazu gibt es auch auf Morgenpost. Das als Sonnenscheininsel bekannte Eiland besitzt schöne Sandstrände sowie Hügel und Klippen, an denen herrlich gewandert werden kann. Berühmt ist die Ostseeinsel für ihre Bautasteine und Runensteine. Mehr als 40 dieser Steintafeln, die mit Runen aus der Wikingerepoche gespickt sind, bestimmen das Landschaftsbild. Die schmalen Bautasteine wurden bereits um 500 v.Chr. errichtet. Zu den bekannten Ferienorten auf der Insel Bornholm zählen die kleine Mittelalterstadt Svaneke und die Städte Rønne und Gudhjem. Die beste Reisezeit ist in den Sommermonaten zwischen Juni bis September. In dieser Zeit werden auf der Insel zahlreiche Sportaktivitäten und Konzerte veranstaltet. Für Angler und Ruhe suchende Urlauber ist die Nebensaison im Herbst ideal. Der kilometerlange Sandstrand reicht von Boderne bis Balka. Schmale Pfade führen an der Küste entlang, vorbei an Dünen und kleinen Sandbuchten. Für Familien lohnt sich der Besuch im Ferienpark Mittelalterzentrum bei der Ortschaft Gudhjem. Auf einer Fläche von circa 10,5 Hektar können Nachbauten einer Gemeinde aus dem Mittelalter bestaunt und am Leben der Einheimischen teilgenommen werden. Erwachsene und Kinder haben die Möglichkeit, mit Pfeil und Bogen zu schießen, Weizen in der Wassermühle zu mahlen oder über den Mittelaltermarkt zu bummeln.