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Urlaubszeit: Wir haben die 5 besten Spartipps für Familien

Mit der Familie in den Urlaub zu fahren, gehört für die meisten Menschen zu einer erfüllten und rundum perfekten Jahresplanung. Für viele jedoch spielt dabei das Thema Geld eine besondere Rolle, denn Reisen sind heute gefühlt so teuer wie nie. Eine Woche mit den Kindern in ein Hotel zu fliegen, verschlingt da nicht selten mehrere Monatsgehälter. Umso besser, wenn es dennoch einige Spartipps gibt. Die fünf besten von der Buchung bis zur Tagesplanung liest du in diesem Artikel.

In diesem Artikel:

1. Unterkünfte mit Ermäßigungen nutzen

Schon bei der Buchung eines Urlaubs können Familien mit cleverer Planung Geld sparen. Das gilt insbesondere für die Wahl der Unterkunft, denn nicht jeder Hotelier nimmt Rücksicht auf die finanziellen Bedürfnisse von Familien. Dann kann es schnell passieren, dass Kinder im Grundschulalter bereits den vollen Preis zahlen müssen, obwohl sie bei Weitem nicht so viel essen wie ihre Eltern und nur im Zustellbett übernachten. Schlafen kleine Kinder noch im Elternbett, erübrigt sich sogar die Zustellmöglichkeit. Umso ärgerlicher wäre es dann, wenn die Kleinsten als Vollzahler betrachtet würden.

Daher lohnt es sich, nach Hotels zu suchen, die auf Kinderermäßigungen setzen und zu schauen, wann diese Ermäßigung endet. Hier nämlich entscheiden Hoteliers oft recht individuell, sodass manche Häuser Kindern bis zu einem Alter von zwölf Jahren Rabatte gewähren, während manche auch Vierzehnjährige noch günstiger oder gar kostenlos übernachten lassen. Meist sind Ermäßigungen an zusätzliche Bedingungen geknüpft. In einigen Häusern muss ein Kind, beispielsweise mit zwei Vollzahlern in einem Zimmer wohnen. Es empfiehlt sich daher, stets auch das Kleingedruckte zu lesen und vor der Buchung eine feste Preiskalkulation erstellen zu lassen.

Eine gute Übersicht zu Pauschalen für Familien, bei denen Kinder bis zu einer bestimmten Altersgrenze kostenfrei reisen, hat its.de aufgestellt. Zur leichteren Orientierung finden Familien die entsprechende Altersstufe noch vor der Wahl des jeweiligen Reiseangebots.

2. Früh buchen

Last Minute Reisen, wie sie im Netz häufig angeboten werden, sind heute nicht mehr so günstig wie noch vor einigen Jahren. Das liegt daran, dass Reiseveranstalter inzwischen anders mit ihren Kontingenten umgehen und es nur noch wenige freie Plätze gibt, die kurz vor Reisebeginn tatsächlich zu extrem günstigen Preisen verkauft werden müssen. Viel besser stehen die Chancen auf Rabatte und günstigere Urlaube, wenn Frühbucherangebote in Anspruch genommen werden.

So ist die Buchung des Sommerurlaubs im kommenden Jahr beispielsweise oft mit günstigeren Reisepreisen verbunden, wenn Familien sich schon im Herbst des Vorjahres entscheiden. Für weitere Rabattstaffelungen gibt es in der Regel Stichtage. Je mehr Zeit bis zum Urlaub verstreichen muss, desto günstiger die Reise.

Natürlich muss nicht jeder Reiseveranstalter bei Frühbucheraktionen mitmachen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die meisten sich dafür entscheiden und so schon bis zum Jahresende einige Geschäfte für den nächsten Sommer oder sogar Herbst abschließen können. Bei der Buchung sollten Eltern darauf achten, inwiefern sich Frühbucherrabatte und weitere Preisaktionen oder auch Kinderermäßigungen gegenseitig beeinflussen.

3. Nach regionalen Angeboten suchen

Ist der Urlaub dann gebucht, empfiehlt sich die Suche nach bestimmten Sparmöglichkeiten in der ausgewählten Region. Hier gibt es in einigen Urlaubsländern spezielle Rabattkarten, bei denen unter anderem Eintritte in Museen, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder auch Bergbahnen und weitere Dienstleistungen sowie Produkte vergünstigt werden. Welche Möglichkeiten eine solche Karte bietet, sollten Familien jedoch stets individuell herausfinden, denn nicht immer passt das Angebot auch zur Reiseplanung.

Wer beispielsweise nicht gerne in Museen geht und auch andere Familienziele meidet, könnte mit einer Tourismuskarte weniger gut beraten sein. Einige Beispiele für Karten aus deutschen Reiseregionen finden Interessierte unter deutschlandurlaub.mobi. In Wanderregionen aber können sich Tourismuskarten wiederum anbieten, um Bergbahnen nutzen zu können. Regelmäßige Fahrten gehen sonst schnell ins Geld.

4. Außerhalb der Ferienzeit reisen

70,1 Millionen Urlaubsreisen unternahmen die Deutschen laut Statistik in 2018. Wie viele davon auf die Ferienzeit entfallen, geht aus der Erhebung zwar nicht hervor, es dürfte sich jedoch um einen nicht unbeträchtlichen Teil handeln. Auch Reiseveranstalter sowie Fluglinien wissen das und heben die Preise während der Hauptsaison und auch der kleineren Ferien in Herbst, Winter und Frühjahr kräftig an.

Eltern, deren Kinder noch nicht schulpflichtig sind, können allein durch die Wahl des Reisezeitpunktes viel Geld sparen. Außerhalb der Ferien zu verreisen, hat darüber hinaus nicht nur finanzielle Vorteile, sondern bringt meist auch einen entspannteren Aufenthalt in Hotels und Tourismusregionen mit sich. Leerere Strände, genug Platz in Restaurants und eine allgemein ruhigere Atmosphäre sind zusätzliche Argumente, die für das Meiden der Hauptsaison sprechen.

5. Kostenfreie Ausflugsziele bevorzugen

Viel Geld geben Familien während ihrer Urlaube für Ausflüge und Unterhaltung aus. Den Mitreisenden soll es ja schließlich nicht langweilig werden. Wer jedoch ein wenig darüber nachdenkt, was im Urlaub wirklich wichtig ist, wird schnell merken: Es muss nicht jeder Tag mit Programm vollgepackt werden. Viel angenehmer kann es sein, einfach etwas Zeit miteinander zu verbringen und spontan zu entscheiden, welches Gebiet, welcher Strand oder welche Stadt heute erkundet werden soll.

Viele Ziele nämlich kosten gar nichts. In der Nähe des Hotels, der Ferienwohnung oder des Campingplatzes finden sich meist zahlreiche öffentliche Highlights, für die Familien keinen Eintritt zahlen müssen. Diese Ziele sollten in der Urlaubsliste ganz oben stehen, denn mit ihnen lässt sich viel Geld sparen. Wer dann zusätzlich noch sein eigenes Essen mitnimmt und ein kleines Picknick veranstaltet, senkt die täglichen Ausgaben sogar noch weiter. Für Pommes und Co. müssen Reisende nämlich nicht selten tief in die Tasche greifen.