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Wandern mit Kindern: Tipps für (mehr) Spaß und Motivation

Über Stock und Stein wandern, Abenteuer in der Natur erleben, vom oftmals stressigen Familienalltag abschalten und einfach gemeinsame „Quality Time“ genießen – für Eltern klingt eine Wanderung nach dem perfekten Kontrastprogramm zur langweiligen Routine. Doch nicht jedes Kind ist von dieser Idee ebenso begeistert. Und selbst, wenn die Motivation zu Beginn noch groß ist, so lässt diese meist schnell nach. Folgend findest du daher die besten Tipps für das Wandern mit Kindern, wodurch die ganze Familie Spaß hat.

In diesem Artikel:

Raus aus den vier Wänden – raus in die Natur!

Es gibt viele gute Gründe, weshalb das Wandern eine perfekte Freizeitbeschäftigung ist, und zwar in jedem Lebensalter. Denn das Wandern tut der Seele gut, bedingt durch die Nähe zur Natur, die Ruhe, die Bewegung und die frische Luft. Auch auf einer körperlichen Ebene können du und deine Familie nur profitieren.

Wann immer du also die Möglichkeit hast, solltest du sie ergreifen, um mit Kind und Kegel zum Wandern aufzubrechen. Dabei kann es sich um einen Tagesausflug handeln oder gleich um einen längeren Wanderurlaub. Zu entdecken gibt es in der Welt schließlich eine Menge und langweilig wird dir dabei nicht so schnell.

Leider gilt das nicht unbedingt für deine Kinder. Denn nicht jedes Kind ist von Geburt an wanderbegeistert und früher oder später kehren meist Langeweile sowie Müdigkeit ein. Der Wandertag ist dann für die gesamte Familie gelaufen, wie man so schön sagt. Aber das muss nicht sein – mit der richtigen Planung verläuft die Wanderung mit Kindern glimpflich und harmonisch.

Eltern mit Kindern in der Natur beim Wandern

Bild: © ARochau - Adobe Stock

Wann sind Kinder alt genug zum Wandern?

Wenn du schon vor deiner Schwangerschaft wanderbegeistert warst, hast du dieses Hobby in den vergangenen Monaten mit Sicherheit vermisst. Sich mit einem Baby im Bauch den Berg hoch zu kämpfen, wäre schließlich nicht nur zu anstrengend, sondern auch schlichtweg zu gefährlich.

Zwar ist das Wandern in der Schwangerschaft als sportliche Betätigung durchaus möglich, allerdings nicht bis ganz zum Schluss und nur unter gewissen Voraussetzungen. Mehr als kürzere oder längere gemütliche Spaziergänge in der Natur waren für dich deshalb vermutlich seit einiger Zeit nicht drin – wenn überhaupt.

Schlimmstenfalls musstest du sogar lange liegen. Umso größer ist in solchen Situationen die Motivation der Eltern, schnellstmöglich nach der Geburt des Kindes wieder wandern zu gehen. Allerdings stellt sich für sie dann die Frage, ab wann das Kind dafür überhaupt alt genug ist. Hierbei gilt:

Prinzipiell kann das Baby sofort zum Wandern mit, sofern es nach der Geburt gesund und schon fit genug ist. Doch keine Sorge – es ist vollkommen normal, dass du als Mutter dich erst einmal von den Strapazen der Schwangerschaft und Geburt erholen musst.

Zudem müssen sich Mutter und Vater sowie eventuelle Geschwister an die neue Situation gewöhnen. Die Nächte sind noch kurz und jede körperliche Anstrengung fällt schwer. Schließlich konnte die Mutter in den vergangenen Monaten ihrem sportlichen Training nicht wie gewohnt nachkommen und zusätzlich befindet sich ihr Körper in einer anstrengenden Umstellung. Das bedeutet also, dass es durchaus normal und sinnvoll ist, nach der Geburt einige Wochen oder Monate mit der ersten Wandertour zu warten.

Langsam herantasten, lautet die Devise!

Was du aber tun kannst, ist regelmäßige Spaziergänge zu unternehmen und diese stetig auszudehnen. Denn die frische Luft tut dir und dem Baby gut. So hast du zudem die Möglichkeit, deine Kondition langsam zu steigern und dich an die erste wirkliche Wanderung heranzutasten. Diese sollte dann ebenfalls einen leichten Schwierigkeitsgrad haben.

Wie wäre es beispielsweise mit einer Runde um den bayerischen Eibsee oder entlang der weitläufigen Nordseestrände? Wandern muss nicht bedeuten, immer gleich hunderte von Höhenmetern hinter dir zu lassen. Anschließend kannst du die Länge und Schwierigkeit der Wanderungen stetig steigern, eben je nachdem, wozu du dich schon in der Lage fühlst.

Das Baby kannst du dabei entweder im Kinderwagen schieben, was aber spätestens auf unbefestigten Wegen keinen Spaß mehr macht, oder du entscheidest dich für eine Babytrage beziehungsweise ein Tragetuch. Hierbei können sich Mutter und Vater gerne abwechseln, dann wird es für den Einzelnen nicht zu anstrengend. Denn die zusätzlichen Kilos auf dem Rücken oder vorne an der Brust machen sich beim Wandern durchaus bemerkbar.

Mutter zeigt Kind die Natur

Bild: © patrick - Adobe Stock

Geeignete Reiseziele für Wanderfamilien

Zwei Beispiele für geeignete Reiseziele zum Wandern mit Kindern wurden bereits genannt. Doch diese sind längst nicht die einzigen schönen Landschaften in Deutschland, die zum Wandern einladen und dabei für Familien hervorragende Bedingungen bieten. Stattdessen ist die Auswahl groß und ebenso die Abwechslung. Wer mag, kann die Wanderung passend mit etwas mehr Abenteuer, mehr Kultur oder noch mehr Natur bereichern.

Von Stränden über dichte Wälder bis hin zu luftigen Höhen bietet Deutschland alles, was das Wanderherz begehrt. Gerade mit kleineren Kindern sind solche Reiseziele in der Nähe für Tagesausflüge oder mehrtätige Wanderungen perfekt geeignet, da sie keine lange Anreise notwendig machen und sich die Kleinen nicht an ein anderes Klima gewöhnen müssen. Zudem bietet der Urlaub in Deutschland auch für dich viele Vorteile, wenn es um die Organisation geht:

  • kein Währungsumtausch
  • keine Sprachbarrieren
  • kein Kulturschock
  • kein Jetlag
  • Kostenersparnisse (beispielsweise für den Flug)
  • optimale medizinische Versorgung
  • Sicherheit

Zudem hast du jederzeit die Möglichkeit, wieder nach Hause zurückzukehren, wenn die Kinder beispielsweise keine Lust mehr haben oder ein Familienmitglied krank wird. Gerade für den Anfang sind Wanderungen in Deutschland daher die beste Wahl. Begonnen wird meist mit Halbtages- oder Tagesausflügen in der Region. Anschließend könnt ihr euch langsam steigern und auch weiter entfernte Destinationen in Deutschland oder später sogar im Ausland als Familie ansteuern. Der Radius dehnt sich sozusagen mit steigendem Alter der Kinder aus.

Auf die richtige Tourenauswahl kommt es an

Kinder gehen über Baumstamm auf geeigneter Route für Kinder

Bild: © Sinuswelle - Adobe Stock

Wie du siehst, ist das Wandern also ein weit gefasster Begriff und daher ist es mit Kindern in jedem Alter möglich. Nur ist eben wichtig, dass du die Touren richtig auswählst. Dabei muss die Sicherheit der Familie gewährleistet sein. Zugleich muss jeder körperlich in der Lage sein, die Wanderung zu meistern, wobei du dich am schwächsten Glied der Kette orientierst.
In der Regel handelt es sich dabei um das jüngste Kind, welches bereits selbst läuft – also nicht im Kinderwagen geschoben oder von den Eltern getragen wird. Und zuletzt ist es immer ratsam, auch darauf zu achten, dass für die Kinder ein gewisses Entertainment geboten ist. Doch dazu später mehr.

Wenn du mit Kindern wandern möchtest, eignen sich also vor allem abwechslungsreiche Landschaften ohne Gefahren. Größere Höhen sind daher ebenso zu vermeiden wie steile Abhänge, Klettersteige oder Schluchten mit Steinschlagrisiko. Aus sportlicher Hinsicht oder, wenn du nach Abenteuern suchst, mögen die Wanderungen mit Kindern für dich also eher langweilig wirken.

Doch es ist die Familienzeit, auf welche es ankommt. Schwierige Wandertouren kannst du immer noch alleine machen oder sobald deine Kinder alt genug sind. Das Wandern mit Kindern ist somit grundlegend anders als du es vermutlich gewohnt bist. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht trotzdem der ganzen Familie Spaß machen kann.

Welche Strecken können Kinder zurücklegen?

Wenn du eine Wandertour mit der ganzen Familie planst, sind also auch die Strecken kürzer, welche du an einem Tag zurücklegen kannst. Einerseits können Kinder körperlich noch nicht so weit laufen wie Erwachsene. Sie haben schließlich kürzere Beine und somit wirken die Entfernungen viel größer. Andererseits lässt irgendwann ihre Motivation nach. Als Faustregel kannst du dir folgende Werte merken: Kinder in einem Alter von

  • vier bis fünf Jahren können zwischen sechs und sieben Kilometern pro Tag zurücklegen.
  • sechs bis elf Jahren können zwischen zehn und 18 Kilometern täglich schaffen.
  • zwölf oder mehr Jahren könnten theoretisch so weit laufen wie ein Erwachsener auch.

Das sind natürlich nur ungefähre Anhaltspunkte, denn diese Werte sind natürlich stets individuell. Einige Kinder sind schon früher körperlich sehr fit, andere allgemein eher lauffaul. Zudem kommt es auf das Training an. Wer oft wandert und sich im Alltag viel bewegt, hat eine bessere Ausdauer als Menschen, die ihre Freizeit vor allem auf dem Sofa verbringen.

Das gilt für Erwachsene ebenso wie für Kinder. Für dich als Mutter oder Vater ist es daher essentiell, die Kondition aller Familienmitglieder realistisch einzuschätzen. Lieber suchst du eine zu kurze oder zu leichte Route aus als eine zu weite und anstrengende Strecke. Denn dann wird die Tour schleppend, die Kindern beginnen zu nörgeln und der Spaß geht für die ganze Familie flöten.

Zudem wirst du die Kinder nicht mehr so einfach zu einer erneuten Wanderung motivieren können. Ziel ist also, ihnen ein positives Erlebnis zu bereiten, damit sie wieder wandern möchten – und ihr die Touren langsam steigern könnt. Wenn du gerne rechnest, lautet eine weitere Faustformel übrigens: Alter des Kindes x 1,5 = die maximale Streckenlänge, wobei du aber die angegebene Wanderzeit verdoppeln musst.

Grundregeln für das Wandern mit Kindern

Familie mit Kind befolgt die Grundregeln beim Wandern

Bild: © Magalice - Adobe Stock

Einige Grundregeln kennst du nun bereits: Die Tour muss kindgerecht sein, sprich individuell abgestimmt auf den jüngsten Mitwanderer der Familie. Gleichzeitig steht die Sicherheit an oberster Stelle und die Strecke darf nicht zu lang oder zu schwierig sein. Doch die Planung war nur der erste Schritt. Denn es gibt noch weitere Dinge, welche du beachten solltest, wenn du mit Kindern zu einer Wanderung aufbrichst:

  • Die richtige Ausrüstung ist das A und O. Das gilt für die Schuhe, die Kleidung, den Sonnenschutz und die Babytrage. Am besten legst du dir frühzeitig eine Checkliste an, damit du am Wandertag nichts Wichtiges vergisst. Was genau du brauchst, hängt aber auch von der Strecke, vom Alter der Kinder, von der Temperatur und vielen weiteren Faktoren ab.
  • Möchtest du dein Baby nicht mehr im Kinderwagen, sondern in einer Trage, einem Tuch beziehungsweise einer Kraxe mitnehmen, so geht das erst, sobald es selbständig sitzen kann. Zudem ist es wichtig, etwa stündlich eine Pause einzulegen, damit sich das Kind frei bewegen kann. Einzige Ausnahme ist natürlich, wenn es gerade tief und fest schlummert.
  • Rundwege sind eine optimale Wahl für Familien, denn so wird den Kindern nicht langweilig, wenn sie dieselbe Strecke wieder zurückgehen müssen, welche sie ja bereits vom Hinweg kennen.
  • Zudem gibt es mittlerweile organisierte Wanderungen beziehungsweise Wanderreisen für Familien mit Kindern. Der Vorteil: Die Kinder haben Spielkameraden und sind somit in der Regel auch über mehrere Tage hinweg zum Wandern motiviert. Zudem musst du dich nicht selbst um die Auswahl der Strecke und die weitere Organisation kümmern.
  • Bei Kindern, die zu groß für eine Kraxe oder einen Kinderwagen sind, dennoch aber im Vorschulalter, kann sich die Mitnahme eines Bollerwagens lohnen. Damit bist du zwar bei der Streckenauswahl eingeschränkt, da die Wege breit und eben genug sein müssen, dafür genießt du aber mehrere Vorteile.
    Du musst das Gepäck nicht auf dem Rücken tragen und kannst die Kinder in den Bollerwagen setzen, wenn sie zu müde zum Laufen sind. Dadurch ersparst du dir ständiges Jammern oder Trotzanfälle, bei denen das Kind nicht mehr weitergehen möchte. Im Schnee eignet sich dafür auch ein Schlitten hervorragend.
  • Du musst deine Kinder beim Wandern immer sichern. Die Auswahl einer vergleichsweise sicheren Strecke ist zwar der erste wichtige Schritt, doch Gefahren können auf jeder Wanderung lauern. Behalte dein Kind daher immer im Blick. Seid ihr als Familie mit mehreren Kindern unterwegs, sprecht euch als Erwachsene klar ab, wer welches Kind beaufsichtigt. Kommt ihr an eine gefährliche Stelle wie einen Abhang, halte das Kind gut fest. Noch besser ist es, dieses mit einem Klettergurt und Kletterseil an dir selbst oder einer geeigneten Vorrichtung zu befestigen.

Bei diesem letzten Punkt lautet das Motto: Sei lieber zu vorsichtig als zu nachsichtig. Vor allem bei größeren und schwereren Kindern, könnten die Eltern dieses nämlich im Zweifelsfall meist nicht einfach an der Hand halten, wenn es abrutscht. Habt ihr nicht die notwendige Ausrüstung dabei, kehrt ihr notfalls lieber um, anstatt ein zu großes Risiko einzugehen.

Denn wie bereits erwähnt, hat die Sicherheit der Kinder und natürlich auch der Eltern oberste Priorität. Für den Fall der Fälle solltest du stets ein kleines Erste-Hilfe-Set dabei haben, wenn es beispielsweise zu einer Schürfwunde kommt.

Kinder zum Wandern motivieren: So klappt’s!

Kinder sind beim Wandern mit der Familie motiviert

Bild: © Monkey Business - Adobe Stock

Bleibt nur noch die Frage offen, wie du dein Kind zum Wandern motivieren kannst – und zwar nicht nur einmal, sondern immer wieder. Bestenfalls wird es genauso ein Wanderfan wie du selbst, sodass ihr zukünftig als Familie zu zahlreichen Touren aufbrechen könnt.

Ein wichtiger Tipp wurde dafür bereits erwähnt: Die erste Wanderung sollte für das Kind ein tolles Erlebnis sein. Dann kommt es gewiss gerne wieder mit. Natürlich müssen auch die folgenden Wanderungen noch entsprechend Spaß machen. Doch wenn das Wandern direkt zu Beginn als etwas Negatives empfunden wird, bringen vermutlich auch all deine Überredungskünste nichts mehr. Wie also kannst du dein Kind motivieren und auch motiviert halten?

  • Spaß lautet das wichtigste Stichwort. Denn, wenn die Kinder beim Wandern Spaß haben, laufen sie gerne mit und schlechte Laune oder Nörgeleien bleiben aus. Das versüßt auch den Eltern ihren Wandertag. Überlege also, wie du den Tag spaßiger gestalten kannst – beginnend am besten schon beim Packen für die Wanderung über die Anfahrt und die Wanderung selbst bis hin zum abschließenden Picknick.
  • Dafür kann es sich lohnen, ein bisschen Extra-Gepäck mitzunehmen, beispielsweise kleine Spiele für die Zugfahrt, ein Taschenmesser zum Schnitzen von Wanderstöcken oder ein Fernglas. Die Möglichkeiten sind beinahe endlos und du selbst weißt am besten, was dein Kind begeistert.
  • Um zur Streckenauswahl zurückzukommen, gilt es für dich eben auch, beim Wandern mit Kindern auf die Unterhaltung während der Tour zu achten. Empfehlenswert sind Wanderungen, bei denen auf die Kinder immer wieder ein Highlight wartet, auf das sie sich freuen. Das können Spielplätze sein, ein Streichelzoo oder Aufbauten am Wegesrand, wie es sie beispielsweise bei Erlebnispfaden oder Barfußwanderwegen häufig gibt.
  • Plane zudem ausreichend Zeit ein, damit die Kinder die Umgebung spielerisch entdecken können. Wenn sie hin und wieder auf einen umgefallenen Baumstamm klettern, eine kleine Laubhöhle bauen oder anderen Ideen nachkommen können, haben sie mehr Spaß und bleiben länger motiviert. Hektik oder Zeitdruck haben auf einer Familienwanderung daher nichts verloren.
  • Zeitweise kannst du auch den Kindern die Führung überlassen. Natürlich solltest du im Blick behalten, dass ihr euch noch grob auf der richtigen Route befindet. Doch die Kinder gehen gerne querfeldein und fühlen sich wie echte Entdecker, wenn sie mal selbst das Kommando haben.
  • Die kleinen Abenteurer lieben es in der Regel auch, nachts im Zelt schlafen zu dürfen. Wo das möglich ist, kannst du die Wanderung also zweitägig planen und in der Nacht gibt es ein kleines Lagerfeuer, Grillwürste, Gruselgeschichten (aber bitte nicht zu gruselig!) und einfach jede Menge Spaß. Alternativ ist auch die Nacht in einer Hütte für Kinder sehr aufregend – oder in einem Heuhotel, auf einem Bauernhof beziehungsweise einer anderen spannenden Unterkunft entlang der Wanderroute.
  • Wenn ihr euch nicht für die geführte Wanderung mit Kindern entschieden habt, kannst du dir dennoch überlegen, eine befreundete Familie mit etwa gleichaltrigen Kindern einzuladen. Wenn Freunde mitkommen, haben die Kinder nämlich Spielpartner und sind somit motivierter. Vor allem bei einem Einzelkind kann das den Spaßfaktor deutlich erhöhen.
  • Zuletzt sind auch die Pausen sehr wichtig. Wenn du mit Kindern wanderst, musst du nämlich mehr und längere Pausen einlegen als unter Erwachsenen. Zudem ist es nicht sinnvoll, mit dem Essen bis zum Erreichen der Hütte zu warten. Stattdessen solltest du stets etwas Proviant im Gepäck haben sowie natürlich ausreichend Wasser für alle Mitwanderer. Denn mit dem Hunger kommt bei Kindern oft auch die schlechte Laune. Legst du hingegen ausreichend Pausen mit einer kleinen Stärkung ein, bleibt die Motivation hoch – oder zumindest höher.

Natürlich besteht trotz allem das Risiko, dass das Kind mal keine Lust mehr zum Weiterlaufen oder allgemein einen schlechten Tag mit mieser Laune hat. Mach dir das bewusst und reagiere im Fall der Fälle gelassen.

Notfalls wird das Kind eben getragen oder im Bollerwagen gezogen. Meistens beruhigt es sich nach einiger Zeit ohnehin und findet doch wieder Gefallen an dem Abenteuertrip in die Natur. Wenn du die genannten Tipps beherzigst, stehen die Chancen jedenfalls gut, dass die ganze Familie Spaß hat und auch bei der nächsten gemeinsamen Wanderung wieder alle motiviert sind. Viel Erfolg!