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27.08.2008 50. Woche
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Neues aus „Mein Kind kann schon...“

Maximilian hat gelernt, wie man pustet. Erst schniefte er mehr durch die Nase als durch den Mund, aber jetzt pustet er richtig durch den Mund. Es sieht so süß aus, wenn er das macht. Beim Windeln haben wir oft seinen nackten Popo angepustet und er lachte, weil es so herrlich kitzelte.
Ganz schön erschöpft, aber ziemlich zufrieden über unsere Rundreise zu dritt sitze ich nun am PC und versuche die Erlebnisse der letzten Woche noch einmal gedanklich unter einen Hut zu bekommen. Schließlich kann einer, der auf Reisen geht, viel erzählen.

Aber wenn ich mal schön der Reihe nach beginne, dann hat sich herausgestellt, dass das mit der Homöopathie so eine Sache ist. Unser Schlafrebell hatte nämlich die Sulfur-Kügelchen am Montag vom Papa bekommen und ich hatte bis einschließlich Mittwochabend nicht die geringste Änderung gemerkt – wirklich überhaupt nichts. Im Gegenteil. Als es meinem Süßen wieder mal besonders schwer fiel, in den Schlaf zu finden, dachte ich so bei mir „Mike, nun gib ihm schon diese blöden Kügelchen. Ich will das nicht jeden Tag mitmachen.“ Dabei hatte er sie ja längst bekommen.
Aber wenn man’s mal ganz positiv sehen will, ist es doch wunderbar, dass Maximilians Schlaf nicht von einer Medikamentengabe abhängt und wir so nicht in die Gefahr laufen, dass das „Mittelchen geben“ zur Gewohnheit wird. Sicher könnte man auch sagen, dass es eben noch nicht ganz das richtige homöopathische Medikament für ihn ist und noch tiefer in die Materie einsteigen, aber danach ist mir ehrlich gesagt im Moment nicht. Ich halte mich vorerst weiter ans Kuscheln und Streicheln. Wird schon werden.

Am Donnerstag ging es also auf große Tour. Erste Station war Markkleeberg bei Leipzig, wo wir bis zum nächsten Vormittag bei meiner Cousine blieben. Maximilian hatte jede Menge Spaß mit seiner Cousine und seinem Cousin zweiten Grades. Komische Bezeichnung, nicht wahr? Den Kindern war auch egal und es wurde mehr oder weniger friedlich mit Autos, Bausteinen und der Holzeisenbahn gespielt. Letztere Beschäftigung gestaltete sich so, dass Maximilian die komplette Holzeisenbahn-Landschaft durcheinander brachte und Luis sich freute, weil er jetzt ganz neue, viel tollere Strecken bauen konnte.
Die Fahrt nach München war zum Glück staufrei und wir kamen gut voran. Dort bei unseren Freunden angekommen, erkundete Maximilian sofort die Wohnung. Man merkte, dass er aufgrund der langen Fahrt noch ein ziemliches Bewegungsdefizit hatte. Daran hatten auch zwei lange Pausen nichts ändern können. Kinder und Stillsitzen passen eben nicht zusammen.
Und ob man’s glaubt oder nicht, in München machte Maximilian seine ersten Krabbelversuche. Das Ganze hatte noch die Grazie eines Wackelpuddings, aber er kam erstaunlich gut voran. Kurze Strecken legt er jetzt meist krabbelnd zurück, aber für längere Entfernungen lässt er sich wieder auf den Bauch plumpsen und robbt in bewährter Technik.

Zum Abschluss besuchten wir noch meine Oma im Harz und sie konnte gleich den kleinen Krabbler bestaunen. Dem wiederum gefiel die Treppe in ihrem Haus außerordentlich und er versuchte sie zu erklimmen. Damit er vom Vorbild der Natur lernen konnte, krabbelte ich auf allen Vieren Stufe für Stufe hinauf und ermunterte ihn, es der Mama mal nachzumachen. Mit Papas Hand unterm Po und gelegentlicher Stützhilfe kam er ganz gut voran. Als wir am nächsten Morgen die Taschen packten, hörte ich ihn auf einmal lauthals meckern. Als ich mich umdrehte, saß er schon auf der ersten Stufe der Treppe und wusste nicht recht, ob er nun nach oben oder unten weiterkrabbeln sollte. Irgendwie schien im die neue Sicht von oben etwas unheimlich zu sein.

Und was gibt es sonst noch aus der Rubrik „Mein Kind kann schon...“ zu berichten? Maximilian hat gelernt, wie man pustet. Erst schniefte er mehr durch die Nase als durch den Mund, aber jetzt pustet er richtig durch den Mund. Es sieht so süß aus, wenn er das macht. Beim Windeln haben wir oft seinen nackten Popo angepustet und er lachte, weil es so herrlich kitzelte. Jetzt pustet er immer zurück und freut sich, wenn wir lachend das Gesicht verziehen. Wenn wir unterwegs sind und ein Tier sehen, dass auch nur annähernd wie ein Hund aussieht, lehnt sich mein Süßer so weit es irgend geht aus dem Kinderwagen und ruft „au, au“. Ich freue mich schon darauf, welche Wortschätze (im wahrsten Sinne des Wortes) wir bald noch entdecken werden.


Ganz viele Grüße,
Eure Sophie

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Kommentare von Lesern:

 
Nicole aus München:
27.08.2008 09:06
Hallo Sophie,
lese gerne Deine Berichte, auch als Vorgeschmack auf das was uns da erwarten wird. Heute will ich Dir unbedingt schreiben, weil ich bei der "Grazie eines Wackelpuddings" mal wieder laut lachen mußte und die Vorstellung einfach nur köstlich ist.
Schon schade, daß bald Eure letzte Baby-Tagebuch-Woche kommt, aber auch schön Max Vorwärtskommen mitzulesen.
Auf diesem Weg, danke für manch Anregung,Tipps und natürlich die Lacher,
Euch dreien weiterhin eine schöne Zeit,
liebe Grüße Nicole

Tagebuch Sophie

Sophie
Alter: 30
Wohnort: Berlin
Beruf: Diplom-Marketingfachwirtin
Familienstand: feste Partnerschaft
Geburtstag Kind: 10.09.2007
Letzter Eintrag: 29.09.2008

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