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Klappe, die 2.: Ein ganzes halbes Jahr - Baby-Tagebücher von Marion Glück - 2. Lebensjahr aus Teltow

Hautnah. Intensiv. Liebenswert. Folgt hier den Babytagebuch-Bloger:innen und erlebt regelmäßig, wenn frischgebackene Mütter und Väter ihr Leben mit euch teilen. Jede Woche lassen sie euch an ihrer neuen Lebenszeit mit Baby teilhaben und geben ganz persönliche Einblicke: Was hat der Sprössling diese Woche Tolles gelernt? Wie geht es den jungen Eltern mit dem kleinen Knirps? Welche Herausforderungen begegnen den Neu-Mamas und Neu-Papas mit ihrem Neugeborenen? In den Baby-Tagebüchern seid ihr live dabei, von ersten Arztbesuchen bis zu holprigen Gehversuchen. Ob liebenswert chaotisch oder rührend besinnlich: Immer erhaltet ihr einen unverfälschten, authentischen und persönlichen Einblick in das aufregende Leben einer Jungfamilie.

Nachbericht

Klappe, die 2.: Ein ganzes halbes Jahr

Na endlich! Mein Mamablog-Rückblick 2025. Sechs Monate inklusive Kita-Biowaffenlager und Wunschklo-Magie.

Hallo mein Herz,

ich schulde dir noch was.
Meinen Halbjahresrückblick 2025, bevor sich dieses Tagebuch für immer schließt.

In den letzten Wochen war mein Kopf ein offenes Browserfenster mit 78 Tabs.
Nee stimmt nicht.
Es waren mehr.
Ich habe viel gemacht, u.a. habe ich der FUNtastischen Barbara von kidsgo ein paar Interviews gegeben.

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(Anmerkung von kidsgo: Wir haben mit Marion über ihre wunderbaren Bücher geschrieben. Sie gibt so viel Mut und Hilfe in so schwieirgen Situationen. Schau gerne mal rein, alle Gespräche sind sehr spannend und bereichern, auch, wenn du nicht von den Themen betroffen bist. Danke, liebe Marion!)
Interviews mit Marion Glück
• Kinder ermutigen mit dem Kinder-Mut-mach-Buch
• Depression offen ansprechen
• Schwere Entscheidungen leicht treffen - Pränantaldiagnostik
• Prio 1 nach der stillen Geburt
• Vertrauen nach einer Fehlgeburt für die Regenbogen-Schwangerschaft
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Im Business hatte ich einen Riesenkampf mit der Technik und dann spielte das Leben noch so ein paar Special Effects ein.
Nun, du kennst das: irgendwas ist ja immer.

Wie gut also, dass ich mit Noah seit zwei Tagen bei meiner Mutter-Kind-Kur bin.
Davon hatte ich dir gar nichts erzählt (glaube ich).
Bewilligt bekommen habe ich sie letztes Jahr im Juli, den Platz bekam ich im August.
Genau eine Klinik für Kinder unter 3 Jahre hatte ein Zimmer für eine Mama mit nur einem Kind.
Tada! Wir Glückspilze.
Und weil ich nicht glauben konnte, dass das wirklich stattfindet, habe ich es dir vorenthalten.

Jetzt sitze ich also an einem Valentinstag in dem unteren Bett eines Doppelstockbetts in Selent und tickere ohne WLAN endlich diesen offenen Rückblick in die Tasten.
Diese Kur ist detox für Eltern, inkl. digitalem Entzug.
Mein Happy Valentin horcht schon an der Matratze und schnarcht friedlich vor sich hin.

Also blättern wir mal zurück und fangen wir mit dem Titel „Ein ganzes halbes Jahr“ an.
So bin ich 2024 in diesem Blog gestartet und habe ein Jahr lang fast jeden Sonntag in die Tasten gehauen.
Was hat es mir gebracht?
Jede Menge Reflexion, inneres Aufräumen und richtig schöne Erinnerungen.

Bestimmt erinnerst du dich noch an unser wildes Tagebuch-Come-Back.
Am 15. Juni 2025 war offiziell ein Jahr vorbei.
Dann hat es knapp einen Monat gedauert, bis ich Barbara von kidsgo geschrieben hatte, wie sehr mir der Blog fehlt.
Und dann ging es am 10. Juli 2025 auch schon weiter und ich habe dir erstmal das Update der Zwischenzeit gegeben.
Workation, Cannabis-Messebesuch und Töpfern war ich auch.

Noah wächst und gedeiht.
Weil er im Bad die Waage liebt wie andere Kinder ‚Paw Patrol‘, weiß ich, dass er aktuell ein Energiebündel mit 12 Kilo ist.
By the way: Wir zelebrieren immer noch Bildschirmfrei bis 3.
Deswegen kennt er die Hunde von Paw Patrol nur von seinem Pulli.
Außerdem ist er ein ganz Großer.
Das weiß ich, ohne nachgemessen zu haben.

Er lässt sich jetzt nicht mehr von den Mädels auf dem Bobbycar kutschieren, sondern dreht wilde Runden um den Esstisch.
Vor zwei Wochen habe ich auf dem Teppich gelegen, da ist er mir volle Lotte gegen den Kopf gefahren.
Ich sah Sterne und ganz kurz mein Leben an mir vorbeiziehen.
Mir schossen nur so die Tränen in die Augen und um mich zu trösten, schleppte er sein Spielzeug an.

Mittlerweile ist er auch ein richtiger Waschbär.
Rückblickend ist unser „Projekt Poseidon“ also ein voller Erfolg!
Während er anfangs noch bei Papa auf dem Arm im Pool jammerte und vom Wasser nichts wissen wollte, ist er mittlerweile nicht mehr zu bremsen.
Der Höhepunkt war beim Silvesterurlaub, als er die Familienrutsche allein rutschen wollte.

Auch aus der Badewanne bekommen wir ihn nur unter größtem lautstarkem Protest raus.
Apropos Baden: kannst du dich noch an den Elbbadetag erinnern?
Der, bei dem ich mutig entschieden hatte mitzuschwimmen und der dann ins Wasser fiel?
Ich überlege noch, ob ich dieses Jahr noch einen Anlauf nehmen soll.

Noahs Kosenamen haben sich teilweise gehalten.
Die Mädels nennen ihn immer noch „Spuki“.
Vollkommen zurecht, denn er spuckt das eine Essen aus (z.B. Käse), wenn er schon ein anderes Leckerli vor die Nase gehalten bekommt, dass ihm mehr zusagt (z.B. Melone).
Heute hat er sich drei Scheiben Lachs zum Abend essen gegönnt.
Natürlich ohne Brot, dafür mit Honig-Senf-Dressing.
Da haben die anderen Mamis mal nicht schlecht geschluckt.

Ansonsten ist er „Kap`tän Milchbart“, denn er nimmt immer noch liebend gerne vor dem Einschlafen seine „Milli“.
Und auch „Don Krakelo“ ist noch en vogue.
Mittlerweile hat er die Steigerungsform „de luxe“ entwickelt.
Wenn er „Hallo“ oder „Ey!“ ruft, drehen sich alle Menschen aus dem Supermarkt zu uns um.
Bei mir ist er trotzdem immer noch „der Süßling“ oder „der Bär“.
Ja, er ist nicht mehr „der kleine Bär“.
Das habe ich akzeptiert. Mäh!

Und dann hatte ich es ja tatsächlich auch gleich zwei Mal zu Schönheits-OPs geschafft.
Im Juli zum Botoxspritzen und im Dezember zum Fettabsaugen.
Aber keine Sorge, ich war bei beiden Malen die Begleitung zum Händchen halten.

Dabei hatte ich ein Gespräch mit der Botoxärztin, das mir noch lange im Kopf blieb.
Es führte mir wieder mal vor Augen geführt, wie schwierig es ist rund um das Thema „Mütter und Beruf“.
Ich nenne es bewusst nicht „Frauen und Karriere“, sondern Existenz, denn es geht wirklich bei vielen erstmal um die Grundsicherung und die finanzielle Unabhängigkeit.
Traurig, aber wahr. Deutschland 2026.

Was wir auch erlebten, war die Abschlussfeier der Grundschule der Zwillinge.
Direkt danach ging es in den Sommerferien wieder auf den Kollerhof.
Da fand ich beim ersten Morgenspaziergang mit Noah das Wunschklo und habe es auch benutzt, aber anders als du denkst.
Statt S.C.Heiße dort abzuladen, schreibt man seinen Wunsch auf einen Zettel und wirft in ein.
Mein Wunsch geht gerade in Erfüllung und ich freue mich riesig.
Ich behalte ihn trotzdem weiterhin für mich.

In diesem Urlaub hatte ich auch meine erste Reitstunde auf Peter Pan.
Ein Pferdemädchen werde ich in diesem Leben nicht mehr.
Ich in ehr Typ „Katze“ und bestimmt kannst du dich an unseren Katzenjammer wegen Skinny erinnern.
Die kleine Katze, in die wir uns schockverliebt hatten und die uns dann vor unseren Augen weggeschnappt wurde.

Und nach den Sommerferien kam dann die Einschulung der Zwillinge in die neuen Gymnasien und der Kita-Start von Noah.
Die Eingewöhnung vom Bären war kein Problem und mittlerweile haben wir das große Geheule beim Abholen, weil er sich vom gelben Bagger nicht trennen will.

Mitgebracht hat er uns bisher nur Magen-Darm, von dem wir verschont blieben.
Einmal konnte er wegen Fieber nicht in die Kita.
Wir sind also bisher gut durchgekommen, wenn man bedenkt, was da alles schon auf dem Aushang stand.
Diese Woche im Angebot: Streptokokken, Fieber und jede Menge Rotznasen.
Gefühlt geben wir ihn jeden Tag in einem getarnten Biowaffenlager ab.

Das Lichterfest in der Kita war auch großartig.
Außerdem wurde ich die „Fehlerqueen der Woche“ (okay, den Titel habe ich mir selbst verliehen) und Ende Januar war ich sogar zum Elterntreffen in der Nestgruppe.

Wir haben einen Ausflug auf die Pfaueninsel gemacht und ich war mit Noah zum 1.-Geburtstag-Terrassenpicknik eingeladen.

Außerdem habe ich auch das dritte Buch meiner Schwangerschaftstrilogie und mein Buchjournal für die Rauhnächte und Dunkelnächte rausgebracht.
Letzteres war ein großer Erfolg und bekommt jetzt jedes Jahr ein Update.

Noah ist das erste Mal Karussell gefahren und ich war das erste Mal Helikoptermomster.
Mein kurzer Tumor-Schock stellte sich zum Glück als beleidigter Backenzahn heraus.

Und weißt du noch, wie mich Noah zum Festival der Fäkalien eingeladen hatte.
Erinnerst du dich, dass er keine Hüte mag?
Das hatte er mir gezeigt und einfach „draufgeschissen“.
Im wahrsten Sinne des Wortes, direkt rein in den Strohhut.

Besonders witzig fand ich die Magneten unter dem Kühlschrank und wie sich der Bär freute, wenn sie hochgeschnappt sind.

Außerdem habe ich mein Projekt „Wurmkiste mit Hauptstadtwürmern“ und „Leseknochen“ umgesetzt, das erste Mal Marmelade gekocht, mein Sternenarmband repariert und aus einem Kürbis einen Lampenschirm gebastelt.

Wie du siehst, es war ein halbes Jahr auf Vollspeed.

Im Dezember waren wir dann mit unseren diversen Weihnachtskalendern beschäftigt.
Ja, der Bär ist deshalb ein Waschbär.
Zwei Badekalender sorgen bis heute für Badespaß ohne Ende.

Abgesehen von meinem mittelgroßen Wutheulmanöver beim Plätzchenbacken, meinem Wellnesstempel-Stress und unserem persönlichen Schlafzimmer-Otter-Gate, war die Weihnachtszeit sehr entspannt.

Den Jahreswechsel haben wir dann im Centerpark in den Niederlanden verbracht.
Herrlich war’s, und seitdem ist bei mir Vollgas angesagt gewesen.
Und jetzt ist Pause.
Ich erhole mich.
Zusammen mit dem Bären.

Wir wünschen dir eine fabelhafte Zeit.
Genieß jeden Moment des Lebens, denn er kommt nie wieder.

Deine Marion Glück

P.S. Du willst mehr von Familie Glück lesen? Dann schau im Glücksuniversum vorbei.
Bis denne, Antenne!

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Anmerkung von kidsgo: Marion schreibt einen tollen Newsletter mit vielen wertvollen Inspirationen. Findes du auf Ihrer Homepage.

Tagebuch Marion Glück - 2. Lebensjahr

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