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Trauerbegleitung - Tod eines Elternteils

In diesem Artikel:

Trauerbegleitung - Tod eines ElternteilsBAD SODEN. Wenn ein Elternteil stirbt, ist auf einmal alles anders. Das Projekt „Sternenzelt“ der Evangelischen Familienbildung Main-Taunus bietet Familien Unterstützung in schweren Zeiten.

„Nur bei Sternenzelt rede ich darüber, wie es mir geht. In der Schule oder mit meinen Freundinnen möchte ich das nicht“, „Es tut mir gut, die anderen Jugendlichen zu treffen, die auch keine Mutter oder Vater mehr haben wie ich“ – diese Aussagen stammen von Teilnehmenden der Sternenzelt-Angebote.

Wenn Familien mit dem Tod eines Elternteils konfrontiert sind, bringt das neben dem Verlust des geliebten Menschen viele weitere Herausforderungen mit sich. Die Erfahrung, damit nicht allein zu sein, macht Kindern und Jugendlichen Mut, die vielfältigen Facetten ihrer Trauer auf altersgerechte Weise zu erkunden. Im geschützten Rahmen der altersspezifischen Trauergruppen (5-8 Jahre, 8-12 Jahre, 12-16 Jahre) erleben sie, dass Trauern nicht nur traurig sein bedeutet – es wird geredet, gespielt und gelacht. Die Aktivitäten geben Impulse zur Bearbeitung des Verlustes mit allen Sinnen und tragen dazu bei, die Themen Tod und Trauer in den weiteren Lebensweg zu integrieren.

Das Team aus zwei Psychologinnen und qualifizierten Ehrenamtlichen bietet neben Trauergruppen auch Hausbesuche, Einzelbegleitungen und Themenabende für betroffene Familien sowie Fortbildungen rund um das Thema Kindertrauer an. Das Sternenzelt-Telefon ist unter 0157 34732564 erreichbar.

Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche wird nicht von den Krankenkassen übernommen. Damit den Familien in Not schnell und unbürokratisch geholfen werden kann, ist das Projekt auf Spenden und Sponsoren angewiesen. Die Unterstützung der Arbeit von Sternenzelt kann auf betterplace, Wir.Wunder oder per Überweisung auf das Spendenkonto erfolgen.

Sternenzelt-Website

Foto: ©F.A.Z.-Foto/Frank Roth