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Baby-Tagebücher

Alle vier Monate beginnen frischgebackene Mütter oder Väter auf kidsgo.de ihr Baby - Tagebuch. Jede Woche schreiben sie, welche Fortschritte ihr Baby macht und welche Probleme es im Leben mit dem Baby gibt. Die Baby-Tagebücher werden ermöglicht durch die Unterstützung von Paediprotect, Thule, BIG und Babymoov.
3. Woche

Die Nacht wird zum Tag

Der Babyschlaf hat keine Gesetze, Hormone und Emotionen auch nicht

Hallo, seid gegrüßt!

Die Zeit vergeht so unfassbar schnell. Die kleine Maus ist schon fast drei Wochen alt und mir kommt es so vor, als ob ich das nur teilweise mitbekomme.
Im Moment schlafen wir tagsüber, wenn es geht, weil die Kleine entschieden hat, dass sie gerne nachts wach sein will zum Plaudern und Philosophieren… sie hat zwischendurch Koliken und das vorzugsweise, wenn es draußen dunkel ist. Zum Glück brüllt sie nicht stundenlang, wie es ihr Bruder in dem Alter getan hat, aber sie meckert und jammert natürlich, manchmal weint sie, das gehört eben dazu. Wenn man das aus eigener Erfahrung bereits weiß, macht es diese Momente aber auch erträglicher. Ich bin gelassener und zuversichtlicher, als noch beim ersten Kind und ich denke, dass ich das auch ausstrahle, sodass mein Baby das irgendwie mitbekommt.
Wenn ich jetzt wieder an so viele Situationen mit meinem Sohn erinnert werde, in denen er unruhig war und Bauchschmerzen hatte, denke ich, dass vieles weniger „dramatisch“ gewesen wäre, hätten wir Eltern mehr Ruhe und Sicherheit im Umgang gehabt. Aber das gehört eben auch zum Eltern werden dazu.

Unsere Woche war sehr durchwachsen. Und ich habe viel zu viele Tränen vergossen. Zum Teil berechtigt, zum Teil auch wegen Sachen, über die ich sonst eher mal eine sarkastische Äußerung fallen lassen würde um dann einen Haken dran zu machen, aber auch das passiert, wenn man frisch gebackene Mutter ist. Die Hormone und Emotionen feiern eine Art Party, ohne dass man dazu eingeladen hat.

Aktuell gibt es Ärger wegen der Fotos, die man für viel Geld im Krankenhaus von einer Fotografin hat machen lassen.
Wir haben, wie für unseren Sohn damals, im Krankenhaus klassische Baby- und Familienfotos schießen lassen. Wenn man das vom Profi machen lässt, der für einen etablierten Anbieter arbeitet, meint man ja, dass da am Ende ein vernünftiges Ergebnis rauskommt für das man gerne Geld ausgibt. Als wir vor ein paar Tagen die Produkte (Fotobuch, Leinwand, Karten usw.) bekommen haben, war ich leider sehr enttäuscht, wütend und traurig.
Teilweise wurden falsche Motive gewählt, die Qualität ist schlecht, die Bilder sind teilweise überbelichtet, haben den falschen Fokus und dann wurden zur Bearbeitung einfach nur Weichzeichner und Filter über die Bilder gelegt. Kein einziges Bild wurde individuell bearbeitet, wie von der Fotografin angekündigt. Wir haben also etwas bekommen und bezahlt, das man nicht wirklich verwenden kann.
Ich habe deswegen jetzt schon ein paar mal geweint, weil die Enttäuschung so groß ist, weil der Anbieter behauptet die Qualität sei großartig, weil man uns nicht ernst nimmt, weil ich viel Geld ausgegeben habe, das ich nicht zurück bekomme, aber vor allem weil wir diesen Zeitpunkt der Aufnahmen nicht zurück bekommen. Wir können zu jeder Zeit Fotos machen, aber eben nicht mehr wenn sie ein paar Tage alt ist.
Das mag nicht jeder so dramatisch sehen, für mich ist es das aber. Mir waren die Fotos wichtig, alleine schon, um sie der Kleinen irgendwann zu geben, so wie ihr Bruder die Fotos von sich einmal bekommen wird.
Noch habe ich die Konfrontation mit dem Anbieter nicht aufgegeben. Vielleicht kann man wenigstens ein paar Fotos retten; ich hoffe es sehr.
Dass ich jetzt aber extra Aufwand deswegen habe, obwohl der Fehler ja beim Anbieter liegt, ist furchtbar ärgerlich.
Wenn ihr Fotos im Krankenhaus machen lassen wollt: bezahlt nicht vorab und recherchiert ein bisschen über die Geschäftspraktiken der Anbieter in den Krankenhäusern, auch wenn ihr im ersten Moment ein gutes Gefühl habt!

Hier zu Hause ist es zwischen meinem Noch-Ehemann und mir eher schwierig. Eigentlich will ich mich überhaupt nicht streiten, aber seit der letzten Woche wird es doch wieder mehr.
Zum Teil geht es eigentlich nur um Kleinigkeiten, aber es kommen auch immer häufiger wieder Themen auf, die wir bewusst nicht ansprechen wollten, solange er hier noch wohnt, weil der Raum hier dafür zu eng ist und die Inhalte zu explosiv, das kann man nicht ausdiskutieren, wenn man räumlich nicht getrennt ist und keinen ausreichenden Abstand und Rückzugsmöglichkeiten hat.
Ein bisschen fühle ich mich wie eingesperrt hier. Ich bin leider noch auf Hilfe angewiesen, weil ich noch nicht 100% wieder belastbar bin. Für die Hilfe bin ich auch dankbar. Aber diese Abhängigkeit ist teilweise auch etwas gewollt und das möchte ich mir nicht gefallen lassen.
Gar nicht so einfach wenn man Kinder hat, die solche Konflikte nicht mitbekommen sollen. Egal wieviel Mühe man sich gibt etwas zu verbergen, Kinder bekommen immer etwas mit. Also nimmt man viel hin (auf beiden Seiten) damit es nicht eskaliert.

Für den Rest der Woche habe ich mir vorgenommen mehr raus zu gehen um frische Luft und Tageslicht zu tanken und tagsüber etwas Schlaf nachzuholen, den ich nachts nicht habe und wieder mehr mit meinem Sohn zu machen, was ihm auch richtig Spaß macht. So richtig traue ich mich mit ihm z.B. noch nicht alleine auf den Spielplatz. Ich kann noch nicht so richtig rennen oder heben und ich will nicht, dass da etwas schief geht.
Mein Sohn ist total lieb und würde nie mit Absicht etwas machen, was mir schadet, klar, aber er ist halt zwei Jahre alt, da hört er nicht immer; ist dafür aber schnell und wendig…


Mehr von uns gibt es dann in der nächsten Woche. Vielleicht klärt sich bis dahin ja ein bisschen an den verschiedenen Fronten.

Liebe Grüße,

Amelie


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Anke (kidsgo-Tagebuch-Betreuerin)

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