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Tagebücher aus der Schwangerschaft

Alle drei bis vier Monate beginnt eine Schwangere auf kidsgo.de ihr Tagebuch. Jede Woche beschreibt sie ihre Schwangerschaft und was sie bewegt. Die Schwangerschafts-Tagebücher werden ermöglicht durch die Unterstützung von Thule, Qeridoo, mamalila, Frollein Tee und Lässig.
15. Schwangerschaftswoche

Es wird ein...

Erste Bekanntmachungen im Freundeskreis. Und wir wissen tatsächlich schon, was es wird!

Einen wunderschönen Abend euch allen!

Meine ersten Zeilen möchte ich in diesem Bericht gerne meiner Tagebuch-Kollegin Philippa und ihrem Mann widmen. Zunächst noch einmal meinen herzlichen Glückwunsch zur Geburt eures kleinen Sohnes! Als ich letzte Woche euren Geburtsbericht gelesen habe, liefen mir von den ersten Worten an die Tränen. Ich danke euch für diesen emotionalen Bericht! Euch gebührt mein höchster Respekt, dass ihr trotz der dramatischen Ereignisse so zeitnah einen solch authentischen und persönlichen Bericht geschrieben habt! Ich bin unendlich froh für euch, dass ihr inzwischen alle (mehr oder weniger) wohlauf seid und wünsche dir, liebe Philippa, weiterhin gute Besserung! Kommt nun weiterhin gut im „neuen“ Familienleben an und genießt die Kennenlernzeit mit eurem kleinen Schatz. Ihr seid wirklich ein wundervolles Team und ich werde eure Berichte vermissen!

Meine letzte Woche war zwar nicht sehr spektakulär, aber gekrönt von einem tollen Highlight!
Gleich am Dienstagmittag hatte ich meinen nächsten Vorsorgetermin beim Frauenarzt. Da es mir weiterhin sehr gut geht, hat meine Ärztin nur einen ganz kurzen Blick auf den Krümel geworfen. Es sah zu meiner Erleichterung alles bestens aus. Das Baby hat sich gedreht und gewendet, das Herzchen schlug und die Versorgung ist weiterhin einwandfrei.
Meine Ärztin fragte mich, ob wir denn das Geschlecht des Babys wissen möchten. Da wir es sehr gerne wissen möchten, bejahte ich nur und war schon ganz gespannt. Sie wollte mich dann selbst schauen lassen, aber natürlich hat sich der Krümel just in diesem Moment weggedreht.
Irgendetwas muss meine Ärztin in diesem Moment verunsichert haben, denn plötzlich wollte sie ihre Vermutung nicht mehr kundtun. Es muss wohl mit der zusätzlichen Blutuntersuchung im Rahmen der Pränataldiagnostik zusammenhängen, für die wir uns entschieden haben und bei der wir das Geschlecht mitbestimmen lassen wollten. Trotz mehrmaligem Nachfragen ließ sie sich keine Äußerung mehr entlocken und meinte nur, wir sollten doch einfach den Brief in einer ruhigen und passenden Minute gemeinsam öffnen. Schade, ich fand die Vorstellung gerade schön, dass wir das Geschlecht nicht auf einem Stück Papier erfahren, sondern dass es noch möglichst natürlich einfach via Ultraschall ist.
Glücklich und zufrieden, dass es dem Baby gut geht, habe ich dann also weiterhin unwissend die Praxis verlassen. Am nächsten Tag kam dann der Anruf der Pränataldiagnostik. Ich war wieder einmal super angespannt und hielt glaube ich so lange die Luft an, bis die nette Arzthelferin meinte, dass alles okay sei. Daraufhin fragte sie, ob wir auch das Geschlecht wissen wollten, aber das wollten wir dann doch lieber gemeinsam erfahren. Also warteten wir auf den Brief, der am nächsten Tag bereits im Briefkasten war. Da wir doch sehr neugierig waren, entschieden wir uns, den Brief zu öffnen. Noch einmal 4 Wochen bis zum nächsten Termin warten schien uns viel zu lang.
Voller Spannung und Aufregung öffneten wir also den Brief. Nachdem wir die Werte bereits telefonisch erfahren hatten, suchte unser Blick nach dem Geschlecht. Und da stand es schwarz auf weiß: mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% bekommen wir einen kleinen Jungen ☺.

Im ersten Moment musste ich an unsere Tochter denken, die ja bereits seit Wochen davon spricht, dass sie bald eine kleine Schwester bekommt. Wird sie nun enttäuscht sein? Wird sie sich ebenso über ein Brüderchen freuen?
Nachdem mein Freund mir dann sehr überzeugend versicherte, dass sie die stolzeste große Schwester sein wird – auch eines Bruders – war ich einfach nur noch happy. Ich werde bald auch einen kleinen Sohn haben. Einen Sohn, der bestimmt ganz verschmust und der unsere kleine Familie komplett machen wird. Ich bin einfach nur so glücklich, dass ich es kaum in Worte fassen kann. In einem halben Jahr werden wir nach so langem Warten endlich zu Viert sein. Ich bin so dankbar. An diesem Abend gingen mir so viele Gedanken durch den Kopf, dass ich kaum einschlafen konnte und ewig wach lag.

Vielleicht lag es mitunter auch an der Hitze, die uns in den letzten Tagen im wahrsten Sinne des Wortes gelähmt hat. Mittwoch und Donnerstag hatte ich eine Weiterbildung, die in einem Hotel stattfand. Dies erwies sich als wahrer Glücksfall, da die Räume so wunderbar angenehm klimatisiert waren. Als ich nach Hause fuhr, lief ich regelrecht gegen eine Wand.
So verbrachten meine Tochter und ich den Donnerstagnachmittag ganz spontan im klimatisierten Schuhladen um die Ecke. Wir brauchten eh noch ein Geschenk, das ich dort besorgen konnte und meine Kleine liebt den Spielbereich in der Kinderabteilung. Genug Zeit also, dass ich mir in Ruhe noch ein paar Schuhe aussuchen konnte. Ein gelungener Ausflug für alle.

Freitags war dann das Sommerfest des Kindergartens. Die Erzieher haben sich wirklich große Mühe gegeben und einen Garten der Sinne aufgebaut, in dem man gemeinsam alle Sinne erkunden konnte. Allerdings war es einfach nur heiß und die Schattenplätze begrenzt, was das Ganze etwas anstrengend gemacht hat.
Bei dieser Gelegenheit haben wir den ersten Freunden von dem anstehenden Familienzuwachs berichtet. Die Freude war von allen Seiten sehr groß.

Auch meinen Kollegen habe ich es inzwischen gesagt. Ich bin immer sehr aufgeregt vor der Verkündung solcher Nachrichten, aber auch sehr froh, dass es nun endlich raus ist und ich nicht mehr aufpassen muss, mich nicht zu verplappern.
Meine schwangere Kollegin und ich haben bereits Pläne von gemeinsamen Frühstücken vor der Geburt und Babytreffs nach der Geburt geschmiedet. Es ist auch ihr zweites Kind und ihr Sohn ist ein halbes Jahr älter als meine Tochter. Insofern passt das super.

Laut Plan müsste ich offiziell noch bis Mitte November arbeiten. Wenn ich noch etwas Urlaub nehme (sehr wahrscheinlich werde ich noch ein paar Tage übrig haben) und ein paar Überstunden abbaue, wird es vielleicht Ende Oktober sein. Ich freue mich schon sehr auf die freie Zeit und hoffe sehr, dass ich diese, wie schon in meiner letzten Schwangerschaft, noch komplikationsfrei genießen kann. Aber bis dahin sind es noch ein paar Monate. Ein Schritt nach dem anderen.

Der nächste große Meilenstein für mich ist die erste spürbare Bewegung des Kleinen. Ich horche schon immer in mich hinein, aber natürlich kann ich noch nichts spüren. Zurzeit ist es eher ein Ziepen und Ziehen, was sich bemerkbar macht. Ich hoffe, es ist alles okay und der Kleine wächst einfach nur. Ein Zeichen dafür wäre auch die extreme Müdigkeit, die mich am Wochenende plötzlich wieder eingeholt hat. Ohne Mittagsschlaf habe ich es nicht über den Tag geschafft. Dank meines lieben Freundes, der unsere Tochter ganz toll bespaßt hat, konnte ich mich super erholen. Schade, dass man während der Arbeit keinen Powernap machen kann. Das wäre durchaus eine attraktive Option für mich ☺.

Am kommenden Wochenende steht nun der Besuch meiner Familie an. Im Vordergrund steht erst Mal das Kennenlernen meiner kleinen Nichte, die nun 2 Wochen ist. Darauf freuen wir uns schon sehr. Endlich mal wieder diesen unvergleichbaren Babygeruch einatmen und einfach nur kuscheln.
Gleichzeitig werden wir alle mit unserer News überraschen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass niemand etwas ahnen wird und sich alle riesig freuen werden. Da ich eine recht große Familie habe, wird der Trubel wohl etwas größer werden. Ich freue mich schon auf die Gesichter und Reaktionen und werde euch nächste Woche davon berichten.

Habt noch einen schönen Abend!

Bis bald und liebe Grüße,

Eure Nina




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In diesem Beitrag geht's um:

Babygeschlecht, Bekanntmachung der Schwangerschaft, Müdigkeit, Ziehen im Bauch