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Baby-Tagebücher

Hautnah. Intensiv. Liebenswert. Folgt hier den Babytagebuch-Bloger:innen und erlebt regelmäßig, wenn frischgebackene Mütter und Väter ihr Leben mit euch teilen. Jede Woche lassen sie euch an ihrer neuen Lebenszeit mit Baby teilhaben und geben ganz persönliche Einblicke: Was hat der Sprössling diese Woche Tolles gelernt? Wie geht es den jungen Eltern mit dem kleinen Knirps? Welche Herausforderungen begegnen den Neu-Mamas und Neu-Papas mit ihrem Neugeborenen? In den Baby-Tagebüchern seid ihr live dabei, von ersten Arztbesuchen bis zu holprigen Gehversuchen. Ob liebenswert chaotisch oder rührend besinnlich: Immer erhaltet ihr einen unverfälschten, authentischen und persönlichen Einblick in das aufregende Leben einer Jungfamilie.
2. Woche

Der erste Hebammenbesuch

Wenn ungefragte Ratschläge das Babyglück trüben & der erste Besuch unserer Hebamme

Liebe Baby-Tagebuch-Leser und Leserinnen,

ist es nicht erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht? Gefühlt gestern hielt ich Baby Glückskeks zum ersten Mal in meinen Armen, inzwischen sind einfach 17 Tage vergangen. Mehr als zwei Wochen, die Noah meinen Alltag erhellt und diesen im Nu um 180° gedreht hat. Mittlerweile sind wir ein gut eingespieltes Team, auch wenn nicht jeder Tag von Sonnenschein begleitet wird. Obwohl ich mittendrin in meinem Mutterglück bin und aus dem Grinsen und Erzählen kaum herauskomme, muss ich auch realistisch bleiben und von langen Nächten, tiefen Augenringen und den ersten Tränchen meinerseits berichten.

Nanu, Tränen? Jetzt schon?

Häufig wird einem vor der Geburt das Idealbild der glücklich strahlenden frisch gebackenen Mama vermittelt. Doch mit der Geburt eines Kindes verändert sich das eigene Leben schlagartig. Tausend neue Dinge kommen hinzu, die man selbst erst lernen muss. Unzählig viele ungefragte Ratschläge trudeln ein, die gewiss allesamt nur gut gemeint sind, aber häufig im falschen Augenblick kommen. Letzteres hat mich schon während der Schwangerschaft schwer belastet. Auch die Frage nach Kind Nummer 2 setzt mir ordentlich zu. “Na, wann kommt das nächste hinterher?” - eine Frage, die mir immer wieder Tränen auf die Wangen treibt. Immerhin ist es ein Wunder, dass wir Baby Glückskeks in den Armen halten dürfen. Vielleicht bin ich genau deshalb sehr dünnhäutig in letzter Zeit und häufig am Weinen. Meist verziehe ich mich auf die Toilette, lasse den Tränen freien Lauf, um anschließend wieder zu funktionieren. Und das tue ich, für meine kleine Familie und die wohl größte Liebe meines Lebens.

Die langen Nächte machen mir tatsächlich wenig aus, auch wenn der Schlafmangel deutliche Spuren hinterlassen hat. Ich liebe es, meinen Sohn in den Arm zu nehmen und ihn zu beobachten, während er sein Fläschchen leert. Auch liebe ich es, ihm einen Kuss auf die Stirn zu geben, seine Windeln zu wechseln und ihm etwas vorzusingen. Inzwischen wagen wir uns auch in die große weite Welt und machen erste Spaziergänge im Kinderwagen.

Es sind genau diese Momente, nach denen ich mich so lange gesehnt habe. Jeder von ihnen ist unglaublich kostbar und wird in vollen Zügen genossen.

Neben all diesen wundervollen Augenblicken, stand in der vergangenen Woche auch der erste Besuch unserer Hebamme an. Dank einer lieben Freundin durften wir endlich in den Genuss dieser tollen Erfahrung kommen. Leider blieb uns in der Schwangerschaft verwehrt geblieben, eine Hebamme mit Fragen zu Löchern. Wir wurden von unzählig vielen abgelehnt.

Vergangenen Freitag war es dann aber endlich soweit: unsere Hebamme kam zu Besuch. Nachdem wir uns über die Geburt und die Problematiken danach unterhalten hatten, untersuchte sie zunächst meinen Bauch und tastete vorsichtig meine Brüste ab. Anschließend warf sie einen Blick auf Noah und gab reichlich Tipps zum Thema Hautpflege und Babymassage. Letzteres hat vor allem Papa Toni sichtlich interessiert, da unser Glückskeks einen leichten Blähbauch zeigte, der auf diese Weise gelindert werden konnte. Mit einem Hauch Kümmelöl wird seitdem mehrmals täglich der Bauch massiert - erstaunlicherweise zeigte bereits die erste Massage Linderung. Volle Windeln ohne Ende und ein zufriedenes Kind. Alles richtig gemacht.

Nach etwa einer Stunde, unzählig vielen beantworteten Fragen und einem interessanten Austausch, ging die Hebamme auch schon wieder. Sichtlich erleichtert und dankbar für diese wertvolle Erfahrung, konnte ich den nächsten Termin kaum abwarten. Denn dann stand das erste Mal Baden auf dem Tagesplan.

Die zweite Woche mit unserem Folgewunder war geprägt von schlaflosen und langen Nächten, vielen vollen Windeln und einer interessanten Erfahrung. Eine Hebamme ist wirklich Gold wert und wir sind unglaublich dankbar, doch noch eine gefunden zu haben. Papa Toni meistert die Nächte inzwischen mit Bravour und schenkt mir dadurch etwas mehr Schlaf. Der ist auch bitter notwendig, denn meine Geburtsverletzungen machen mir noch ordentlich zu schaffen und rauben viel Kraft.

Eure Janine

Tagebuch Janine



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In diesem Beitrag geht's um:

Hebammenbesuch, ungefragte Ratschläge, Babymassage