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Tagebücher aus der Schwangerschaft

Alle drei bis vier Monate beginnt eine Schwangere auf kidsgo.de ihr Tagebuch. Jede Woche beschreibt sie ihre Schwangerschaft und was sie bewegt. Die Schwangerschafts-Tagebücher werden ermöglicht durch die Unterstützung von Thule, Qeridoo, mamalila und Lässig.
35. Schwangerschaftswoche

Nestbautrieb

Alles blitzt und blinkt und alles ist fertig eingekauft. Was packe ich nur in meine Kliniktasche?

Hallo ihr Lieben,

diese Woche packte mich eine ungeahnte Energie. Alles wurde geputzt und verräumt. Der sogenannte Nestbautrieb hatte mich gepackt. Ich habe jetzt alle Babysachen gewaschen und ordentlich gefaltet und duftend wieder in den Kleiderschrank einsortiert. Das schöne Wetter half mir dabei, denn so waren die kleinen Bodys und Strampler ruck-zuck in der Sonne getrocknet.

Die Wickelecke ist nun so gut wie fertig. Wir haben einfach einen Aufsatz auf die alte Schwedenkommode montiert und die Schubladen darunter mit nötigen Drogerieartikeln gefüllt: Windeln in Größe 1, Wundschutzcreme, Feuchttücher und so weiter. Dann habe ich noch eine große Isolierkanne gekauft. Diesen Tipp habe ich während der ersten Schwangerschaft von meiner Hebamme erhalten und es hat sich jedes Mal bewährt: vor der Schlafenszeit fülle ich warmes Wasser in die Kanne und muss dann nicht jedes Mal zum Wickeln ins Bad laufen. Außerdem spare ich viel Papier, da ich einfach zum Saubermachen warmes Wasser in einer Schüssel vermenge und dann einen Waschlappen benutze.

Für das Wochenbett habe ich bereits auch alles soweit vorbereitet. Ich habe meine Tiefkühltruhe bis oben hin gefüllt und auch viele praktische Dinge bestellt, die man schnell erwärmen kann, wenn es schnell gehen muss. Für gesundes Kochen bleibt in den ersten Wochen mit Baby meist wenig Zeit. Und auch wenn es dann öfters mal Nudeln mit Tomatensauce gibt, da müssen die Kinder dann durch. Obwohl, meist sind es ja die einfachen Gerichte, die von den Kindern geliebt werden.

Für die Stillzeit habe ich ja ein tolles Rundum-Sorglos-Paket von Lansinoh erhalten. Da fehlte nicht mehr viel. Ich habe mir nur noch einen Brustwarzenformer und ein paar Stillhütchen zugelegt, die ich einfach schon mal zuhause haben möchte, falls ich diese brauchen werde. In vielen Ratgebern wird ja davon abgeraten auch Babyflaschen und Pre-Milch einzukaufen, da es dazu verleiten soll das Stillen aufzugeben. Vielleicht mag dies zutreffen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man über die lange Stillzeit hinweg sowieso irgendwann mal eine Babyflasche oder auch die Pre-Milch brauchen wird. Man kann ja in späteren Monaten meist auch problemlos dem Baby mal eine Flasche geben und dann wieder auf Muttermilch umstellen. Da habe ich mir also auch eine kleine Kiste bereit gestellt. Alle Stillutensilien habe ich bereits gereinigt und ausgekocht. Alles ist startbereit.

Mein Trieb vor der Geburt noch alles perfekt vorzubereiten nahm sogar solche Ausmaße an, dass ich alles für die kommenden Feste bereit liegen habe. Wahrscheinlich ein bisschen zu früh, aber für mich ein unglaublich beruhigendes Gefühl. So habe ich mit den Jungs ihre Martinslaternen fertig gebastelt. Eine blaue Krake und ein gelber Dino warten auf ihren Einsatz am Martinstag. Für Nikolaus und Weihnachten habe ich bereits alle Geschenke besorgt und im Keller verstaut.

Und natürlich habe ich nun auch mal meine Kliniktasche gepackt. Das letzte Mal nach meiner zweiten Geburt war ich ja nur ambulant im Krankenhaus und hatte dementsprechend nicht viel ins Krankenhaus mitgenommen. Dieses Mal möchte ich ja aus verschiedenen Gründen ein paar Tage länger im Krankenhaus bleiben und habe mir eine ausgeklügelte Liste mit notwendigen Sachen erstellt. Zum einen habe ich natürlich über die Klamottenfrage vor, während und nach der Geburt nachgedacht. Da ich mittlerweile nur noch in bequemen Leggins rumlaufe, werde ich eine davon einfach mit einem schönen Oberteil kombinieren, das ich dann während der Fahrt zum Krankenhaus und wieder zurück tragen kann. Dann habe ich noch ein schwarzes, altes langes Kleid für die Zeit während der Geburt eingepackt. Das hatte ich schon während der zwei anderen Geburten an und hat mir immer Glück gebracht.

Meine absoluten Must-haves für die Geburt: Haargummis, Lippenpflege und dicke Kuschelsocken. Dieses Mal habe ich noch die CD mit den schönen esoterischen Liedern eingepackt, die kidsgo mir ganz am Anfang meiner Schwangerschaft geschenkt hat und die mich durch diese intensiven Monate begleitet hat. Vielleicht habe ich ja während der Geburt Lust auf diese stimmungsvolle Musik. Dann habe ich mir noch Traubenzucker und Müsliriegel zurecht gelegt, für schnelle Energie zwischendurch. Falls ich das nicht brauche, kann sich mein Partner daran bedienen.

Für die Zeit nach der Geburt habe ich bequeme Pyjamas, Omaschlüpfer, einen schönen Cardigan, die üblichen Hygieneartikel sowie ein Ladekabel und meinen Fotoapparat eingepackt. Auch eine Flasche stilles Wasser nehme ich mit, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass in der Klinik meist nur kleine Gläser bereit stehen und mich es immer genervt hat, ständig mein Glas auffüllen zu müssen. Bevor es dann losgeht, werde ich dann noch mein liebstes Kopfkissen mitnehmen, da ich auf den harten Kissen im Krankenhaus meist nicht schlafen kann. Meine Geldbörse lasse ich während der Zeit zuhause, ich nehme nur ein bisschen Kleingeld und die wichtigsten Unterlagen für die Beantragung der Geburtsurkunde mit.

Vielleicht ist es euch aufgefallen: für das Baby packe ich fast nichts ein. Vor meiner ersten Geburt hatte ich noch eine riesige Tasche mit Utensilien für das Baby dabei und davon habe ich kaum etwas gebraucht, da in der Klinik alles gestellt wird, vom Body bis zum Strampler und zur Windel. Da braucht man sich also keinen Kopf drüber zu machen. Erst wenn es dann nach Hause geht, dann wird mein Mann die fertig gepackte Wickeltasche mitbringen.

Ach so, etwas packe ich dann doch für das Baby ein: mein liebstes Outfit für die kleine Maus. Das werde ich ihr zum einen dann für den Nachhauseweg anziehen und zum anderen werde ich das auch für das Neugeborenenshooting benutzen. Es ist nämlich so, dass man während der Zeit im Krankenhaus die Möglichkeit hat sein Baby professionell fotografieren zu lassen. Beim ersten Kind habe ich es machen lassen und nicht bereut und beim zweiten Kind habe ich es nicht machen lassen und hinterher bereut. Einfach weil man das Baby so klein niemals in ein Fotostudio schleppen würde und es einfach schön und praktisch ist da schon mal ein schönes Bild, vielleicht auch mit den Geschwistern, nicht nur für die Geburtskarten, sondern auch für die Ewigkeit zu haben.

So ihr Lieben, vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen, mal zu hören was eine andere Mami so in ihre Kliniktasche gepackt hat. Nun kann es bei mir also losgehen, alles ist fertig vorbereitet und das ist schon einmal sehr beruhigend. Am Dienstag habe ich wieder einen Termin zur Kontrolle im Krankenhaus und da wird dann entschieden, wie es weitergeht. Ich hoffe natürlich auf eine Spontangeburt ohne Einleitung. Die Anspannung steigt allmählich.

Euch eine schöne Woche.

Liebe Grüße
Eure Rena

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