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Tagebücher aus der Schwangerschaft

Alle drei bis vier Monate beginnt eine Schwangere auf kidsgo.de ihr Tagebuch. Jede Woche beschreibt sie ihre Schwangerschaft und was sie bewegt. Die Schwangerschafts-Tagebücher werden ermöglicht durch die Unterstützung von Thule, mamivac, lovelymama und Siella.
32. Schwangerschaftswoche

Wenn das kleine Glück ganz groß ist...

Auch wenn ich mit einem relativ großen Baby gerechnet habe, sorgen die Maße der Untersuchung für einen kleinen Schock...

Hallo ihr Lieben,

jetzt sind es noch etwa 8 Wochen, bis die kleine Maus kommt. Die Zeit rennt und trotzdem ist es noch ganz weit weg. Innerlich ist es erst im Herbst Zeit für die Geburt, aber die Temperaturen sind nun auch nicht mehr so sommerlich. Hoffen wir mal, dass sich die Kleine nicht durch den Temperatureinbruch beeinflussen lässt. ;-)

Heute habe ich die ersten Sachen für die Kliniktasche gepackt. Gut, es hat sich erst einmal nur um Handtücher, eine Jogginghose, zwei Nachthemden und die Sachen für die Kleine gehandelt, aber immerhin ein Anfang. Meine Hebamme hat eine Checkliste herausgegeben, was wir unbedingt mitnehmen sollten, so wird das Packen in den nächsten Tagen sicherlich noch strukturierter werden. Für das erste Foto der Kleinen möchte ich eigentlich noch ein Kleidchen nähen, aber dazu bin ich noch nicht gekommen.
Die Babysachen in Größe 56 liegen nun alle gewaschen hier bereit und ich hoffe, dass die Kleine zumindest ein paar Sachen in der Größe tragen wird, bevor sie dann schon bei 62/68 landet. Auch Schlafsäcke, Badetücher und Spucktücher sind einsatzbereit. Nur die Moltonunterlagen für Babybett und Wickeltisch müssen noch in die Wäsche.

In der letzten Woche hatte ich auch wieder einen Termin zur Vorsorge. Diesem Namen wurde die Untersuchung auch teilweise gerecht. Der Kleinen geht´s gut, aber meine Eisenwerte sind zu niedrig, was auch meine derzeitige Müdigkeit erklärt. Ich nehme seit Monaten eigentlich relativ starke Tabletten, die jetzt noch höher dosiert werden sollen. Daher nehme ich nun jeden zweiten Tag eine Kapsel mehr. Mein Blutdruck war auch ein wenig erhöht, aber ich hatte morgens auch die Tablette noch nicht genommen. Der eigentliche Grund zur „Vor-Sorge“ liegt in den Daten der Maus: Sie misst in der 32. Woche bereits 46cm und wiegt 2250g. Demnach müsste ich eigentlich 2-3 Wochen weiter sein, was aber definitiv nicht der Fall ist. Ich war doch so stolz, mich in den letzten Wochen mehr oder weniger innerlich auf eine natürliche Geburt eingelassen zu haben. Aber bei den Werten wird mir ganz schön mulmig.

In der kommenden Woche habe ich einen weiteren Termin in der Entbindungsklinik. Ich bin gespannt, auf welche Werte die Ärztin kommt und wie ihre Empfehlung für den Geburtsmodus lautet. Eine gute Freundin (und Dreifach-Mami) hat mir gesagt, dass ihr schwerstes Baby die angenehmste und am wenigsten schmerzhafte Geburt war. Gleichzeitig ist aber auch ein Baby in der Krankenhaus-Babygalerie aufgetaucht, das mehr als 5,5 kg hatte. Aua…

Meine beste Freundin ist am Wochenende zum zweiten Mal Mama geworden. Auch ihre Kleine wurde unheimlich groß geschätzt, ist aber mit 51cm und knapp 3500g völlig in der Norm. Dank PDA war die Eröffnungsphase der Geburt auch schmerzfrei. Zur Austreibungsphase hat die Hebamme darauf bestanden, die PDA auszusetzen, obwohl die Ärztin in dem Vorgespräch ausdrücklich gesagt und in der Akte vermerkt hat, dass die PDA bis zum Schluss durchgenommen werden soll. Letztlich hat es dann doch in einem Kaiserschnitt geendet. Mutter und Kind sind wohlauf, was letztlich auch das Wichtigste ist, aber eine Wunschgeburt war das nun leider doch nicht.

Das Thema „PDA bis zum ersten Schrei“ werde ich auf jeden Fall auch noch mal mit der Ärztin in meiner Klinik besprechen. Ich habe zwar schon mehrfach gehört, dass die letzten und stärksten Wehen ohne PDA sein sollen, damit die Mama auch merkt, wann sie pressen muss. Andererseits zeigt der Wehen-Schreiber auch an, wann eine Wehe kommt, und man kann dementsprechend auch schmerzfrei mitarbeiten. Mal sehen, was die Ärztin dazu sagt.

Ein kurzes Update noch zu Schwangerschaftsbeschwerden: Mittlerweile schlafe ich überwiegend seitlich, in den letzten Tagen auch ohne auf dem Stillkissen aufzuwachen. Ich schlafe auch wieder gut 6-7 Stunden durch, der Gang bis zur Toilette ist dann allerdings eine Qual wegen des Drucks. In den letzten zwei Tagen habe ich auch Wassereinlagerungen in Händen und Füßen bemerkt. Bislang zwar nicht schmerzhaft, aber trotzdem nicht schön. Mal sehen, ob Spargel und Kartoffeln da Abhilfe schaffen können. Melone und Erdbeeren stehen auch schon auf meiner Einkaufsliste.

Am Wochenende gab es noch eine kleine Familienfeier, wo ich meine Tanten und Onkel nach Monaten wiedergesehen habe. Sie waren auch schon überrascht, wie fleißig der Bauch gewachsen ist. Allerdings hatte ich ein relativ weites Oberteil an, sodass keiner von den Ausmaßen geschockt war. Am Sonntag kamen noch meine Großeltern und eine Cousine mit ihrem Verlobten. Da ich hier ein bequemes, aber körperbetontes Umstandskleid trug, waren die lieben Verwandten einschließlich meiner Mutter geschockt, wie riesig der Babybauch doch tatsächlich mittlerweile ist.

Nach meinem Gejammer in den letzten Berichten über den geplanten Umbau ist nun echt „Butter bei de Fische“ gekommen: Die Handwerker für die großen Sachen arbeiten Hand in Hand und planen den Einbau schon für Anfang/ Mitte September; das Dach soll Ende September fertig sein. Hurra! Für den Innenbereich bzw. den Feinausbau sind nun auch fast alle Handwerker im Boot, nur ein Elektriker muss noch her. Dass es jetzt scheinbar so reibungslos funktioniert, überrascht mich noch sehr. Nach der ruhigen Phase waren in der letzten Woche täglich mehrere Handwerker zur Besprechung, zum Messen usw. da; es geht wirklich voran! Jetzt muss ich meine Müdigkeit noch überwinden und endlich Fliesen, Armaturen und Tapeten aussuchen und bestellen.
Bis zum Wochenende müssen mein Schlafzimmer und das obere Bad ausgeräumt sein, damit die ersten Balken freigelegt werden können. Eigentlich wollte ich bei der Gelegenheit meinen Kleiderschrank auch gründlich entmisten, aber ich kann mich so schwer von Sachen trennen. Die meisten Sachen gefallen mir noch gut, sind aber in den letzten Jahren einfach zu klein geworden. Wenn ich es nun (nach der Geburt) tatsächlich schaffe abzunehmen, würde ich mich über eine vorschnelle Entsorgung wahnsinnig ärgern. Außerdem hätte ich nach dem Umbau auch genügend Platz. Also wird nun alles erst mal in Kartons und Taschen landen und hoffentlich noch vor der Geburt wieder an Ort und Stelle sein.

Wenn sich die Kleine wirklich erst Mitte Oktober auf den Weg macht, könnte es sogar klappen, evtl. in ein Handwerker-freies Haus zurückzukehren. Bei einem geplanten Kaiserschnitt Anfang Oktober ständen die Chancen schlechter. Was mache ich daher? Richtig, abwarten und (Schwangerschafts-)Tee trinken… :-)

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

Alles Liebe!
Eure Caro


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Anke (kidsgo-Tagebuch-Betreuerin)

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Großes Baby, Geburtsmodus, Babybauch