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Baby-Tagebücher

Alle vier Monate beginnen frischgebackene Mütter oder Väter auf kidsgo.de ihr Baby - Tagebuch. Jede Woche schreiben sie, welche Fortschritte ihr Baby macht und welche Probleme es im Leben mit dem Baby gibt. Die Baby-Tagebücher werden ermöglicht durch die Unterstützung von lovelymama, Qeridoo und Thule.
0. Woche

Die neue im Team

Halli, Hallo, Hallöchen, ich bin die neue im Team der Babytagebuchschreiberinnen.

Wir hatten eigentlich kein 2. Kind geplant, aber "Unverhofft kommt oft"

Huhu!

Ihr dürft uns, wenn ihr möchtet, auf den letzten Metern zu Dritt und natürlich auch durch die Höhen und Tiefen des ersten Babyjahres begleiten.

Wollt ihr etwa wissen, wer wir sind?

Mh, okay, ich heiße Sina, bin 32 Jahre alt und bin Regierungsbeschäftigte in Elternzeit. Zu meiner einsamen Person gesellte sich vor knapp 5 Jahren mein Freund Andy, 34 Jahre und Schlosser. Kennengelernt haben wir uns ganz romantisch im Internet. Eigentlich war es sogar eine Dating-App. Geht es eigentlich noch unromantischer? Ich glaube kaum. Im Februar 2016 kam sodann die Muschel dazu. Der angehende große Bruder ahnt glaub ich noch nicht so viel von seiner Rolle, die beiden werden genau 24 Monate Altersunterschied haben, wo sie doch sogar gleichen ET haben (nur 2 Jahre dazwischen). Ich hoffe inständig, der Bauchbewohner, kommt nicht auch noch gleichen Tag, 2 Kindergeburtstage an einem Tag sind sicher praktisch, aber doch irgendwie blöd für die Kids. Wir wohnen im schönen Ostwestfalen auf einem Bauernhof, natürlich mit ein paar Tierchen. 16 Pferde, mir gehört aber aktuell nur 1, wobei es im Laufe des Jahres dort zu kleinen Änderungen kommen kann. 2 Hunde, 6 Katzen, Vögel und Hühner. Eigentlich kann man da als Kind nur von träumen, so aufzuwachsen.

Die erste Schwangerschaft war für mich echt der absolute Horror, weshalb ich immer gesagt habe, Muschel bleibt ein Einzelkind. Meine beste Freundin war die Kloschlüssel. Wenn man sich 29 Wochen, mind 30 mal täglich übergeben muss, täglich Infusionen bekommt, die schon in der Vene brennen, fragt man sich, wieso man sich dies antut. Von Außenstehenden kamen dann so Sprüche, ja, da muss jede Schwangere durch. Hyperemesis ist einfach ein totales Tabuthema in unserer Gesellschaft. Es ist einfach keine normale Übelkeit mehr, man fühlt sich auch nicht krank, man fühlt sich irgendwann halb tot und vegetiert nur vor sich hin. Obwohl ich nur in den letzten Schwangerschaftswochen etwas essen konnte, kam der Herr bei 38+0 mit 3310 Gramm auf 52 cm zur Welt, die Ärzte waren von meinem „Parasiten“ aber während der Schwangerschaft immer mehr als zufrieden. Wie auch immer er das geschafft hat, wahrscheinlich wurden der Mama einfach alle Nährstoffe geklaut, die sie selbst benötigt hätte. Die Geburt selbst hat 36 Stunden gedauert, aber mir ging es echt blendend und fand die Geburt selbst ein Kinderspiel im Gegensatz zur Schwangerschaft.

Aber wie wir alle gelernt haben, stillen schützt nicht vor dem Schwanger werden. Das Ammenmärchen hält sich ja bekanntlich sehr hartnäckig und sogar meine Hebamme meinte es ist alles gut. In der 12 SSW wurde die Schwangerschaft bestätigt, da ich seit der Geburt keine Periode mehr hatte (ja, davor hat mich das Stillen wiederum bewahrt), rechnet man ja auch nicht damit. Aber ich hatte auch überhaupt keine Anzeichen, ich muss wirklich sagen, meine Schwangerschaft war bisher echt ein Kinderspiel und lief so nebenbei.

Aktuell befinden wir uns bei 37+2 und laut Krankenhaus werden wir es nicht bis zum Termin schaffen, laut Ärztin sieht aber nix nach einer baldigen Geburt aus, also kann alles zwischen sofort und Anfang März dabei sein (Anfang März wird spätestens eingeleitet). Entbinden werden wir in einer kleinen Level 4 Klinik im Nachbarort. In der Nähe sind aber im Notfall 2 Level 1 Kliniken, wohin man verlegt werden würde, aber ich rechne ehrlich gesagt nicht wirklich mit großen Komplikationen. Da ich eine tiefsitzende Plazenta habe, rechne ich am ehesten mit Komplikationen bei mir, aber da eine natürliche Geburt möglich ist, nehme ich diese Möglichkeit auch gerne an. Geplant ist dann ein Familienzimmer mit Partner und großem Bruder, sollte dies nicht möglich sein, weil die Kapazitäten fehlen, es aber alles gut geht, wäre eine ambulante Geburt auch noch ein interessanter Aspekt.

Aber lassen wir uns erstmal einmal überraschen, wann es überhaupt losgeht. Aktuell bin ich noch wirklich fit, schon fast beängstigend fit. Ich steh morgens um 7 im Stall zum Füttern, miste dann, stelle die Pferde raus, schmeiße den Haushalt und bespaße natürlich den Großen (der nicht fremdbetreut wird, weil ich ja zu Hause bin und keiner anderen Familie einen Platz wegnehmen möchte).

So, dass war jetzt erst einmal eine kurze Vorstellung von uns, ich hoffe, ihr freut euch schon auf die nächste Woche. Die Woche ist auch vollgepackt mit Terminen, weil ich natürlich alles auf den letzten Drücker plane.

Habt eine schöne Zeit.

Liebste Grüße,

Sina



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