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Baby-Tagebücher

Alle vier Monate beginnen frischgebackene Mütter oder Väter auf kidsgo.de ihr Baby - Tagebuch. Jede Woche schreiben sie, welche Fortschritte ihr Baby macht und welche Probleme es im Leben mit dem Baby gibt. Die Baby-Tagebücher werden ermöglicht durch die Unterstützung von lovelymama, Qeridoo und Thule.
47. Woche

Fritz schreibt...

während ich unsere Küche vor einem Feuerwehreinsatz rette!

Huhu, da sind wir wieder...Hallo liebe Mitleser und Mitleserinnen...

während Fritz noch Mittagsschlaf hält, möchte ich mit meinem neuen Bericht beginnen. Ja, fühlt euch verwöhnt, wenn diese Zeilen tatsächlich auch zeitnah bei kidsgo landen!!
Mal sehen, wie weit ich jetzt komme.

Die letzte Woche begann mühsam, das erwähnte ich ja schon im letzten Bericht ganz am Rande. Gut, das würde euch jetzt sicher langweilen, deshalb gehe ich nicht noch ein mal darauf ein.

Endlich hatten das A-Team und wir wieder einen gemeinsamen Termin. Genug zu berichten und zu beschnattern gab es auf jeden Fall. Dafür habe ich Fritz aus seinen Vormittagsträumen geweckt. Wie gut, das mein Männlein so ein Sonnenschein - Aufwach - Gemüt hat. Einmal geschüttelt und schon ist mein Strahlemännchen wieder am Start...das muss er von mir haben!
Fix ins Auto gehüpft und los zum kleinen A. Der hatte gegen Mittag schon seinen großen Bruder zu Hause. Tja, und das läuft so wie bei uns... große Liebe zum kleinen Bruder und immer nah am Geschehen.
Die beiden kleinen haben sich gesehen, angegrinst und losgelegt...sehr schön.

Schade für Fritz war, dass man beim Kumpel die Blumenerde auch nicht aus den Töpfen rauspulen darf.

Komisch, der hat da auch so einen schwarzen großen Rahmen stehen und seine Mama quiekt genauso wie meine, wenn ich mit den Händen daran mal fühlen möchte. Ihr Großen wisst ja anscheinend, wie sich schwarz anfühlt...wir müssen das erst noch lernen. Und ihr sagt sonst immer, wie müssen alles befühlen dürfen!
Manchmal passiert es bei uns zu Hause, das der schwarze Rahmen plötzlich bunte Bilder macht...das blinkt vielleicht lustig! Beim A-Team war es nur schwarz...werde meinen Kumpel mal befragen, ob er das schon näher untersuchen durfte.
Feststellen musste ich, das deren Esstisch ebenso Höhentechnisch ein Problem darstellt. Man kommt prima drunter, dann kann ich Mama auch sehen...aber immer, wenn ich zu ihr möchte und das ist wie zu Hause, klopft es gegen meine Stirn. Was für ein dumpfes Geräusch und warum passiert das immer wieder? A. wusste auch keine Lösung. Wir haben uns aber verständigt. Der erste, der von uns beiden so bunte Holzteile bekommt, spendiert die. Damit heben wir die Tische an, die uns anstupsen! Da muss doch was zu machen sein....ewig dieses Stirn klopfen! Boah und der große Bruder war so gar nicht auf A.'s Seite. Irgendwie hat der voll Aufpasser gespielt und meiner Mama erklärt, was wir nicht dürfen...tsss, kaum 5 Jahre älter aber Bestimmer spielen...na warte! Ich habe mir das in Ruhe von der Seite angesehen und so getan, als würde mich das Spielzeug voll fesseln, dabei habe ich Mama und den Bruder belauscht...A. darf irgendwie nicht ans Regal, obwohl da voll lustige Sachen sind, an die wir prima ran kämen. Die Fiesklöpse haben extra den Hocker davor geschoben...Das wäre der Trick - hat der Bruder gesagt. Na wartet, wenn A. und ich irgendwann am gleichen Tag diese grüne Pampe zu essen bekommen, die Super - Muckies macht, dann ist die Hocker - Mauer Geschichte! Das könnt ihr mir glauben!
In die andere Ecke dürfen so kleine Babies (Ähmm, ja, der hat tatsächlich Babies gesagt...!!!) auch nicht...da stünde so ein Teledings...Boahh, der hat voll versucht meine Mama auf seine Seite zu locken...und es ist ihm, glaube ich, gelungen. Immerzu hat die mit den Haaren gewackelt und „ja“ gesagt, „das dürfen die Kleinen nicht, da muss man ganz schön aufpassen“ Naja, das Mama zu Hause meine Zielvorgabe- und Erlaubniskönigin ist, ist ja irgendwie klar und ganz gut so. Aber das sie selbst außerhalb so komisch wird, hätte ich echt nicht gedacht!!

Upps...jetzt hatte Fritz hier mal kurz das Zepter übernommen;)

Der Vormittag auf dem Dorf war sehr schön. Kaputt gespielt sind wir nach Hause gefahren, wo Fritz in einen ausgiebigen Mittagsschlaf versunken ist. Die Zeit musste ich letzte Woche ebenso nutzen, um wieder Kraft zu tanken.

Es ging stetig bergauf und neue Projekte konnten um meine Aufmerksamkeit buhlen...
Fritz ist nun schon fast elf Monate. In Kürze ist der Glitzer-, Blinke-, Geschenke-, Glühwein-, Kerzen-, Dekowahn schon wieder vorbei. Also habe ich gemütlich begonnen, die Adventskalender in meine Planung einzubauen. Ebenso ist schon das ein oder andere Präsentchen hier gelandet...ich wollte mich ja bessern und direkt zuschlagen, wenn ich das vermeintlich Passende entdeckt habe...vermelde hier und heute: das ist mir 2x gelungen! Immerhin!

Der letzte Donnerstag stand ganz im Zeichen der Geburtstagsvorbereitungen für den Liebsten. Zumindest legt unser Großer sehr viel Wert auf Geburtstage mit „allem was dazu gehört“! Nach der Schule haben wir uns auf den Weg gemacht und sein Geschenk für Papa besorgt. Wäre es nach ihm gegangen, hätten wir entweder einen Fußball oder neue Torwarthandschuhe gekauft...Zum Glück hat der Liebste noch einen anderen Wunsch geäußert...Abo einer na- richtig- Fußballzeitung! Er hat sogar angemerkt: das ist bestimmt zu teuer für Paul, aber der würde sich bestimmt auch über die Zeitung freuen. Boahh Männer!! Ähmm ja, der Sohn wird dieses Abo mit Sicherheit weder abschließen noch bezahlen! Und das obwohl er mittlerweile lesen und schreiben kann! Die Botschaft hörte ich wohl! Natürlich brauchte ich den Großen nicht überzeugen, dem Papa mit Buchstaben um das runde Leder beglücken zu wollen. Ganz akribisch hat er also eine Ausgabe aus dem Regal gesucht und wie einen heiligen Gral zur Kasse getragen.

Oh nein... ich musste eben unterbrechen, da ich die Buchstaben nur noch durch Nebelschwaden gesehen habe...hier roch es auch komisch...verdammt der Reeeeeeiiiiiiisssssss...ahhhhhhhh...puhhh, gerade noch gut gegangen. Die Schwaden in der Küche waren schon blau...in den Topf habe ich nicht geguckt, sondern ihn direkt auf die Terrasse befördert...nun sitze ich in der dicken Jacke hier, denn die Fenster musste ich aufreißen!! Und es stinkt, ich hoffe die Duftlampe hält, was sie verspricht und hier wabert bald ein angenehmeres Aroma um meine Nase...Uahhhh!!!

So zurück zum Geburtstagsthema...Geschenk abgehakt. Es gab sogar noch ein selbstgemaltes Bild dazu. Perfekt! Nun musste noch ein Kuchen zusammengeschüttet werden. Dafür haben wir Fritz ganz zügig „aus dem Weg“ geräumt. Sein Abendprogramm war überpünktlich durch und er hat uns sehr unterstützt, in dem er einfach geschlafen hat!
Papa wurde freudig zum Training verabschiedet und schon begann das wilde Wiegen, Rühren und Probieren. Wir hatten richtig viel Spaß miteinander und ich habe den Abend sehr genossen. Mein großer Herzbub ist ja mittlerweile eine richtige Hilfe, vor allem beim Probieren;)
Schnell hat er noch ein Schild für die Küchentür gebastelt, denn der Geburtstagstisch war fertig vorbereitet und mit Luftschlangen dekoriert. Da durfte der Papa auf gar keinen Fall mehr rein!!

Zufrieden mit seinem Werk und voller Vorfreude ist er spät aber glücklich eingeschlafen!

Der nächste Morgen begann wie all die Geburtstage hier im Haus...sehr früh! Gähnnn! Kurz nach sechs saßen wir am Tisch und konnten den leckeren Geburtstagskuchen genießen. Das Geburtstagskind war glücklich und hat sich über seine Gaben sehr gefreut.
Ab dann verlief der Tag ganz normal...mit Fußball AG in der Schule und anschließendem Training für den Großen. Beides vom Geburtstagskind geleitet und begleitet...na wenn das kein erfolgreicher Tag war!!

Der Samstag startete früh in Richtung Fußballplatz. Es war sehr kalt! Aber erfolgreich! Die kleinen Kerle haben 19:1 gewonnen. Da war die Freude groß, denn jeder aus der Mannschaft hat glaube ich mindestens ein Tor gemacht. Trotz des Jubelhüpfens hatte ich kalte Füße und werde meine Wintergarderobe für jedwede outdoor Aktivitäten prüfen und gegebenenfalls aufstocken müssen.
Fritz war in seinem Karren warm und kuschelig eingepackt. Die erste Halbzeit hat er verschlafen und sich dann interessiert die Leute um ihn herum angesehen. Zum Ende hin fand er es doch langweilig so festgeschnallt im Kokon zu sitzen. Gut, dass die Spiele noch nicht so richtig lang sind. Schnell waren wir zu Hause und haben uns aufgewärmt. Am Nachmittag haben wir die große Schwester der Jungs vom Bahnhof abgeholt. Ich hatte sie als Babysitter engagiert, denn mein Geschenk galt es am Samstag Abend einzulösen. Herr König gab sich ein Stelldichein in unserer Stadthalle. Ein Wunsch des Liebsten, ein Abend zu zweit, was will man mehr.
Unseren kleinen Mann haben wir noch schnell ins Bett verfrachtet. Seine Schwester war ihm jetzt nicht so geheuer. Nun ja, da ist doch wieder das Thema mit den überschaubaren Treffen...Den großen haben wir mit allerlei Knabbereien und einer kleinen Auswahl sonst verbotener Getränke zurück gelassen. Ich glaube, der Abend fing für ihn vielversprechend an;)
Und so muss er auch weitergegangen sein. Am Sonntag morgen hat er uns nach dem Augenaufschlag mitgeteilt, dass bei uns dieser „Super“- Kindersender doch laufen würde. Wir haben da einen Film geguckt und meine Schwester hat den Code einfach rausgekriegt! Ach na so was... Bitte warum haben wir wohl Codes am Fernseher?
Für den Moment wusste ich nicht, wie ich reagieren sollte...als Erklärung hörte ich nur, naja, ich wollte mit Paul einen Kinderfilm gucken...Prima! Der war jetzt natürlich Feuer und Flamme...vor seinem inneren Auge sah er sich wohl schon stundenlang der Flimmerkiste verfallen...armer Kerl. Nachdem das Schwesterchen erfahren hat, das dieser Sender bei uns nicht läuft, (warum sonst der Code?) gab es doch ein wenig Verständnis und sie hat mir den Code leider nicht verraten. Nun, zwei Tage später ist das Thema vom Tisch. Zumindest habe ich davon nichts mehr gehört!

Der Rest des Sonntages verlief mehr oder minder entspannt. Fritz war der Meinung seine Vormittagsschlummerrrunde sehr auszuweiten, so das an Mittagsruhe nicht zu denken war. Obwohl er sehr müde war, ging kein Auge zu. Erst gegen vier konnte ich ihn überreden...das hatte natürlich zur Folge, dass ich ihn wecken musste. Nach kurzer Besinnung hat er aber nochmal Vollgas gegeben, den strubbeligen Nachmittag verdaut und konnte den Abend pünktlich beschließen.
So haben wir gemeinsam noch 17 Türme gebaut und umgeworfen, Bälle durchs Wohnzimmer gekullert, Klammern untersucht und Zeitungen zum Rascheln gebracht.

Fröhlich plappernd steht er jetzt hier und fordert mich zum spielen auf...das heißt, für heute werde ich hier schließen. Ich glaube wir zwei machen uns auf den Weg und besorgen einen neuen Topf und noch eine Batterie Duftkerzen;)

Lasst es euch gut gehen, bis zu unserem Wiederlesen,

herzliche Grüße eure Fanni



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