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Adoption: Mit Geduld zur glücklichen Familie

Unfruchtbarkeit, Fehlgeburten oder einfach der Wunsch, einem fremden Kind ein liebevolles Zuhause zu geben: es gibt viele Gründe, ein Kind zu adoptieren. Welche Wege zum Ziel führen und welche Hürden überwunden werden müssen, zeigen wir dir hier.

In diesem Artikel:

Adoption: Mit Geduld zur glücklichen Familie

Wer in Deutschland ein Kind adoptieren möchte, braucht viel Geduld. Das ist auch gut so, denn die Entscheidung muss im Interesse des Kindes wohl überlegt sein. Daher werden die potenziellen Adoptiveltern in einem Eignungsverfahren auf Herz und Nieren geprüft. Denn schließlich sucht man die geeigneten Eltern für ein Kind - und nicht umgekehrt. Ein langer Weg, an dessen Ende ein schönes Ziel steht: eine glückliche Familie.

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Goldmann Verlag, Preis: 7,99 €
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Das Adoptionsverfahren

Auch wenn es noch so schwierig scheint - lass dich nicht von den behördlichen Auflagen verunsichern oder abschrecken. Wir zeigen dir die wichtigsten Schritte im Adoptionsverfahren, die je nach Vermittlungsstelle und persönlicher Situation variieren können.

  • Die Bewerbung erfolgt über das Jugendamt oder freie Träger, etwa den Caritasverband. Hier erhält man einen Antrag, der mit allen notwendigen Dokumenten einzureichen ist.
  • Die Eignungsprüfung beginnt. Hier kann das Verfahren je nach Träger variieren. In Einzelgesprächen, Vorbereitungsseminaren, Gruppensitzungen und Hausbesuchen werden die zukünftigen Adoptiveltern intensiv geprüft.
  • Bei positiver Eignung wird ein Sozialbericht erstellt, der die Eignung als Adoptiveltern für die Dauer von zwei Jahren bescheinigt.
  • Nun erfolgt die Aufnahme in eine Warteliste.
  • Wird ein Kind vermittelt, zieht es bei den zukünftigen Adoptiveltern ein. Damit beginnt die sogenannte „Adoptionspflegezeit“.
  • Nun wird geprüft, wie sich das Kind im Umfeld der Familie entwickelt und wie diese zusammenwächst.
  • Nach Ende der Adoptionspflegezeit kann das Kind mittels richterlichem Beschluss endgültig adoptiert werden.

Tipp: Du kannst dich nach einem positiv ausgefallenen Sozialbericht auch bei mehreren Jugendämtern oder freien Trägern um ein Kind bewerben und erhöhst so deine Chancen.


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