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Tagebücher aus der Schwangerschaft

Alle drei bis vier Monate beginnt eine Schwangere auf kidsgo.de ihr Tagebuch. Jede Woche beschreibt sie ihre Schwangerschaft und was sie bewegt. Die Schwangerschafts-Tagebücher werden ermöglicht durch die Unterstützung von Thule, Qeridoo, mamalila und Lässig.
16. Schwangerschaftswoche

SCHÖN, SCHÖNER, SCHWANGER

Gute Nachrichten, weniger Nackenfalte und viele Honeymoon-Gefühle

Ihr Lieben,

danke für Euer Mitfreuen und Eure lieben Kommentare! Seitdem wir wissen, dass Babyboy gesund zu sein scheint, fliegen wir so viel entspannter von Tag zu Tag. Heute waren wir wieder beim Pränatalzentrum und siehe da: Die gute Prognose hält sich. Babyboy war heute weniger wild, aber immer noch sehr in Bewegung. Er hatte die Hand mit dem Daumen ausgestreckt am Gesicht, jedoch nicht im Mund, sondern halb in der Nase ;) Das muss er noch üben.

Er hatte die Beine mal wieder fast perfekt im Schneidersitz, hat sich einmal ruckartig vom Bauch auf den Rücken gedreht. Ein Bild geht mir nicht aus dem Kopf, da hatte der Kleine glaube ich Schluckauf? Ich meine zwei Hickerchen gesehen zu haben. Und man konnte sehen, wie er den Mund aufgerissen hat, als wolle er einmal laut “Hallooo” sagen, das war auch unglaublich faszinierend.

Organisch entwickelt sich alles, wie es soll und das macht uns mit jedem Satz der Ärztin glücklich, stolz, erleichtert, einfach ein tolles Gefühl. Die Nackenfalte geht weiter zurück, inzwischen ist sie bei 1.7 mm. Jetzt kehrt endlich die Ruhe ein, die man sich doch für jede Schwangerschaft wünscht. Der nächste Termin im Pränatalzentrum ist erst wieder in 4 bis 5 Wochen. Die Ärztin hatte mir angeboten, auch einen früheren zu machen, aber eher für die emotionale Beruhigung als aus einer Notwendigkeit heraus.

Da hat der Papa aber protestiert: “Lass den Kleinen doch in Ruhe. Was ist, wenn ihn der Ultraschall doch belastet? Er hatte immerhin einmal die Hand vor dem Gesicht, als wolle er sagen ‘Bitte nicht mehr stören’ und einmal beide Hände auf die Ohren gelegt.” So denke ich ja eigentlich auch, diese Zweifel hatte ich bereits in meiner letzten Schwangerschaft geäußert. Irgendwie hatte ich sie wieder verdrängt, man wird ja ganz süchtig danach, sein Baby zu beobachten und zu hören, dass alles ok ist. Umso schöner finde ich, dass wir jetzt ein Team sind und ich liebe jede Papa-Nuance, die mein Freund von sich zeigt.

So viel mehr auf die Schwangerschaft bezogen kann ich euch gar nicht erzählen. Der Name ist mir noch ein paar Personen gegenüber “rausgerutscht”. Einmal weil ich eine Nachricht aus Versehen copy and paste gemacht habe, in der er drin stand. Einmal habe ich mich einfach überreden lassen, ihn zu verraten. Ich bin schlimm in der Hinsicht, ich weiss! Papa fand das nicht so toll, er wollte gerne, dass der Name exklusiv im Familienkreis bleibt. Ich möchte ihn hingegen mit Gott und der Welt teilen. So ist das also, wenn wir mit der Elternmeinung auseinander gehen. Da wird sicher im Laufe von Punk punk punkts Leben noch einiges auf uns zu kommen.

Wir beide sind übrigens sehr viel entspannter miteinander. Das bedeutet nicht, dass wir die letzten Wochen nicht auch mal blöde Momente hatten. Aber ihre Qualität ändert sich, wir sind viel schneller beide dabei, nicht zu streiten sondern zu klären. Das macht Babyboy mit uns, ich merke - wie ich immer im Gefühl hatte - dass wir in unsere Rollen wachsen mit der Zeit. Ganz oft liege ich nachts wach, weil ich mal wieder meine Blase entleeren musste, mit einer Hand auf dem warmen Bauch, mein Freund schlafend neben mir und denke, wie unglaublich glücklich ich einfach darüber bin, wie die Dinge sich entwickelt haben. Wie sehr ich diesen Mann liebe und das gemeinsame Leben, das wir uns aufbauen. Auch das Zuhause, was wir uns inzwischen geschaffen haben. Ich bin dann immer sehr dankbar und schlafe schnell wieder friedlich ein. Bis ich zwei Stunden später wieder auf die Toilette muss ;)

Ihr müsst wissen, gerade sitzt mein Freund neben mir und liest laut Horoskope vor “Der Fische Mann”, weil Babyboy ja wahrscheinlich im März geboren wird. Er glaubt nicht wirklich an so etwas, aber ich höre nur: “Oh Gott! Nein! Was?!” - Ich kann mich kaum halten vor Lachen. So versucht er, diesem kleinen Menschen in mir irgendwie schon näher zu sein, ihn kennen zu lernen, bevor er sich zeigt. Man merkt, wir können die gemeinsame Zeit zu dritt kaum erwarten, die Vorfreude ist groß, größer, riesig!

Mit diesem positiven Grundgefühl endet mein Bericht und starten wir in die neue Woche! Ich hoffe, Eure Woche wird auch schön!

Liebst, Mira, Babyboy und der stolzeste Papa der Welt



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Anke (kidsgo-Tagebuch-Betreuerin)

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In diesem Beitrag geht's um:

Nackenfalte, Pränatalzentrum, Beziehung, Name