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Baby-Tagebücher

Hautnah. Intensiv. Liebenswert. Folgt hier den Babytagebuch-Bloger:innen und erlebt regelmäßig, wenn frischgebackene Mütter und Väter ihr Leben mit euch teilen. Jede Woche lassen sie euch an ihrer neuen Lebenszeit mit Baby teilhaben und geben ganz persönliche Einblicke: Was hat der Sprössling diese Woche Tolles gelernt? Wie geht es den jungen Eltern mit dem kleinen Knirps? Welche Herausforderungen begegnen den Neu-Mamas und Neu-Papas mit ihrem Neugeborenen? In den Baby-Tagebüchern seid ihr live dabei, von ersten Arztbesuchen bis zu holprigen Gehversuchen. Ob liebenswert chaotisch oder rührend besinnlich: Immer erhaltet ihr einen unverfälschten, authentischen und persönlichen Einblick in das aufregende Leben einer Jungfamilie.
22. Woche

Partytauglich

Es geht um Idas erste Partyerfahrung, das erste Planschbecken-Erlebnis und meine Erkenntnis, dass ich mehr Muckis brauche.

Liebe Leserinnen und Leser,

mit einem Baby ändert sich im Leben einiges. Auch das Ausgehen minimiert sich in der ersten Zeit auf null. Da bei uns im Sommer einige Feierlichkeiten anstehen, stelle ich mir die Frage, wie wir das nun mit Ida machen werden. Taufen, Junggesellenabschied und Hochzeiten, Sportveranstaltungen… wie macht man das mit Baby?

Die erste Taufe haben wir diese Woche bereits gemeistert. Ida war natürlich dabei und sogar beim Gottesdienst war sie ein Engel. An diesem Tag habe ich, oder eher gesagt Ida, mehrfach das Lob bekommen, wie lieb sie doch ist und dass man sie nicht einmal beim Gottesdienst gehört hat. Ida hatte tatsächlich Riesenspaß. Ihr gefiel es, dass Lieder gesungen wurden und dass sie die ganze Zeit auf meinem Schoß sein konnte. Ich gab in der Kirche allerdings auch alles, dass es ihr nicht langweilig wird. Wurde sie etwas „quengelig“, (Das bedeutet bei Ida: Sie gibt ein „ähg“ von sich und deutet damit an, dass sie gleich etwas unangenehm werden könnte.) habe ich sie hochgenommen und mit ihr auf dem Schoß getanzt oder bin aufgestanden. Da ich mir extra einen Platz am Rand gesichert hatte, war das kein Problem. Da die Taufe bei uns im Ort stattgefunden hatte, und auch die Feierlokation bei uns im Dorf war, konnte Ida auf dem Weg von der Kirche zur Lokation ihr Nachmittagsschläfchen im Kinderwagen halten. Wir konnten den Kinderwagen mit auf den Saal nehmen und hatten so auch die Gelegenheit Ida einmal ablegen zu können. Wir haben sie aber die meiste Zeit getragen. Das hat ihr sehr gefallen. Meine Kreuzschmerzen am nächsten Tag und meine leicht ermüdeten Arme hatten keine Gelegenheit sich auszuruhen.

Während der Feier kamen diverse Menschen auf Ida zu und versuchten von ihr ein Lächeln zu erhalten. Fast jedes Mal war sie zu Späßen aufgelegt. Da sie die meisten Gesichter bereits kannte, hat auch sie bei Gelegenheit Kontakt aufgenommen und Finger gehalten, Nasen geklaut und in Haar gegriffen. Mit dem Stillen war es etwas schwierig, hat dann jedoch im Endeffekt gut funktioniert. Eine ruhige Ecke zu finden war mein Problem. Ida ließ sich nämlich von jedem Geräusch, jeder Stimme und jeder Tür, die geöffnet wurde, ablenken.

Zum späten Nachmittag musste sie wegen der ganzen Eindrücke noch ein weiteres Schläfchen machen. Zum Einschlafen im Kinderwagen bot sich der Schotterparkplatz perfekt an. Ida liebt es, wenn der Kinderwagen über unebenen Boden hoppelt und schaukelt. Dabei kann sie gut einschlafen. Nach kurzer Zeit war sie das dann auch. Also konnte ich ihre Zubettgehzeit etwas nach hinten verschieben. Als ich mich dann entschied mit ihr nach Hause zu gehen war es für Ida schon sehr spät. Um 21 Uhr war ich mit ihr zu Hause und ich badete sie noch, da sie doch sehr aufgedreht war. Das Baden brachte sie zur Ruhe und sie schlief danach wie ein Stein. Bei der nächsten Taufe in ein paar Wochen werde ich es wieder genauso machen.

Am nächsten Tag zum „Resteessen“ hatte ich mit schlechterer Laune von Ida gerechnet. Ich hatte vermutet, dass es ihr dann doch alles etwas zu viel wird. Aber nix da. Nichts konnte Ida die gute Laune verderben. Nicht einmal die Fußballer, die bei der anschließenden Mannschaftsfeier, laut ihren Sieg feierten.

Wir gingen, da es nach einer Weile natürlich nicht mehr kinderfreundlich war, mit einer Freundin in ihren Garten. Wir hatten Sonnenschein und 27 Grad. Für die Kinder wurde ein Planschbecken aufgebaut und ich hatte das Bedürfnis Ida einmal das Wasser testen zu lassen. In dem Planschbecken herrschte für die Babys und Kinder eine angenehme Badewannen-Temperatur. Also ließ ich Ida zuerst langsam mit den Füßen hinein. Kurz darauf wollte sie sich unbedingt nach vorne beugen und ganz hinein in das angenehme Badewasser. Es störte sie kein Bisschen, dass sie von einem anderen Baby nassgespritzt wurde. Sie erwiderte die Bewegung sogar und schlug selbst mit der Hand in das Wasser. Ich freue mich sehr, dass Ida so eine kleine Wasserratte ist. Um sie vor der Sonne zu schützen habe ich ihr den Body angelassen und sie anschließend damit sie nicht friert direkt getrocknet und umgezogen. Bis zum Abend waren wir noch bei unseren Freunden.

Ich bin sehr gespannt, wie Ida die nächsten Feiern meistert. Beim Junggesellenabschied meiner Schwägerin möchte ich nicht fehlen, kann Ida an dem Tag aber auch nicht abgeben. Also werde ich bei dem babyfreundlichen Teil anwesend sein und den Teil, an dem die Erwachsenen lustig werden, aussetzen. Zur Hochzeit ist dann geplant, dass Ida so gut es geht bei der Feier am Tag dabei ist. Es wird für sie sicherlich eine Herausforderung werden, denn von den 100 Gästen wird sie nur einen Bruchteil kennen. Da meine beste Freundin bei meinem Bruder zu Hause auf die Hunde achten wird, haben wir abgesprochen, dass Ida abends ebenfalls dort schlafen kann. Wir feiern im Haus nebenan und so kann ich jederzeit nach ihr sehen. Ich bin sehr gespannt, wie das funktioniert. Bis dahin ist aber noch etwas Zeit. Die Hochzeit ist im Juli. Eine weitere Hochzeit von Freunden ist im August geplant.

Ich hatte das Gefühl, dass diese Tage für Ida nicht sehr anstrengend waren und sie die Aufmerksamkeit der vielen Menschen und auch gerade meine und die ihres Papas sehr genossen hat. Für mich war es körperlich eine Herausforderung. Den ganzen Tag auf den Beinen mit einem Baby auf dem Arm und vom Kopf her immer auf „on“. Ich fühle mich, als bräuchte ich etwas Urlaub. Aber der Vollzeitjob Mama geht natürlich unermüdlich weiter. Manchmal fühle ich mich etwas schlecht, wenn ich so denke. Aber vielleicht ist das auch ganz normal. Wenn man körperlich sehr erschöpft ist und das Baby kein Erbarmen zeigt. Das Bespaßungsprogramm muss weitergehen. Wie heißt es so schön: „Was dich nicht umbringt, macht dich härter.“ Bis Ida laufen kann werde ich also stahlharte Armmuskeln. Durch das tägliche Mami-Training spare ich mir das Fitnessstudio.

Idas zeigt nun immer mehr Facetten ihres Charakters. Sie ist ein sehr lustiges Kind, macht gern Faxen und lacht gern. Sie ist sehr gesellig, mag aber auch die ruhigen Momente, in denen sie nur mit Mama kuscheln kann. Sie findet Tiere sehr interessant und versucht nun immer die Hunde zu streicheln. Sie ist ein sehr liebes Mädchen, kann aber auch sehr grantig werden. Wenn sie ihre neuen Bücher nicht mehr weiter belutschen und beknabbern darf, um sie vollständig aufzulösen, wird sie sehr wütend. Ich beobachte es immer wieder, wie sie auf dem Bauch liegt und sehr ungehalten wird, weil sie nicht an das Spielzeug herankommt, was sie in diesem Moment gern hätte. Nebenbei trainiert Ida fleißig ihre Gesangsstimme in einer Lautstärke, dass einem die Ohren klingeln und auch das Sitzen wird eifrig geübt. Bald schafft sie es sicher.

Liebe Grüße

Julia


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Dir alles Gute,

Barbara (kidsgo-Tagebuch-Betreuerin)

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In diesem Beitrag geht's um:

Feiern mit Baby, Planschbecken