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Babykleidung waschen: Wie wasche ich richtig?

Bild: ©JillWellington_CC0_Pixabay_License

Babysachen waschen – das unterscheidet sich in der eigentlichen Fleckentfernung und Reinigung nicht wesentlich vom Waschen der „Erwachsenenkleidung“. Viele frischgebackene Eltern stellen sich allerdings berechtigte Fragen, welche Besonderheiten bei der Babywäsche und für die Gesundheit der Säuglinge gelten: Wie oft müssen Babysachen gewaschen werden? Darf ich sie als Kochwäsche waschen? Sind Weichspüler tabu? Antworten auf diese Fragen sowie viele weitere Wäsche-waschen-Tipps liest du im Folgenden.

Richtig waschen: (Baby-) Wäsche waschen für Anfänger

Waschmaschine für Handtücher und Babykleidung

Bild: ©stevepb_CC0_Pixabay_License

Babys Erstausstattung umfasst viele Textil- und Kleidungsstücke: etwa Babybodys, Strampler, Socken, Spannbettlaken, Kuscheltiere oder Stoffwindeln. Textilien und Babysachen kommen oft direkt mit der Haut unserer Kleinsten in Berührung, und auch über den Speichel – etwa beim Nuckeln an einer Decke – können schädliche Chemikalien in den Organismus des Säuglings gelangen.

Wie schnell das geht? Babyhaut ist fünfmal dünner als die von Erwachsenen, somit besonders empfindlich und durchlässiger für Schadstoffe. Neben der Schutzfunktion der Haut ist auch das Immunsystem des Kindes noch nicht richtig ausgeprägt. Schadstoffe auf der Haut oder im Stoffwechsel können daher langfristig Krankheiten und Allergien hervorrufen. Aus diesem Grund sollte Babykleidung von vornherein möglichst schadstofffrei sein und (besonders industriell gefertigte) gründlich und schonend gereinigt werden.

Tipp: Bevorzuge Kleidung, die nach dem Öko-Tex Standard 100 schadstoffgeprüft ist. Generell sollten Babysachen nicht zusammen mit Textilien gewaschen werden, die mit Schadstoffen belastet sind. Beim Waschen können sich aus letzteren nämlich schädliche Substanzen lösen.

Babykleidung: Wie oft waschen?

Da neue Babykleidung oft Chemikalien und Schadstoffe enthält, ist es wichtig, die Textilien vor dem ersten Tragen mehrmals zu waschen – mindestens einmal separat. Dadurch werden eventuelle Rückstände, wie Verschmutzungen, Imprägnierstoffe oder Färbemittelreste beseitigt. Du weißt nicht, womit die Babywäsche während der Produktion, bei der Lagerung oder im Handel in Berührung kam. Mehrmaliges Waschen empfiehlt sich also im Vorfeld dringend, um Hautreizungen der Kinderhaut und schlimmere Auswirkungen zu vermeiden.

Nachdem dein Baby die Kleidungsstücke getragen hat, kommt es schnell zu neuen Verunreinigungen, durch Schwitzen, Spucken, Erbrechen oder Windelinhalt. Daher sollte die Babykleidung regelmäßig und häufig gewaschen werden.

Babywäsche waschen: Die richtige Waschtemperatur 

Wäschetemperatur 95 GradBei wie viel Grad sollte man Babysachen waschen? Gehört Babykleidung in die Kochwäsche? Die Waschtemperatur richtet sich im Wesentlichen nach der Herstellerangabe, also der Waschanleitung des jeweiligen Kleidungsstücks. Achte beim Vorsortieren der Wäsche auf das entsprechende Wäschezeichen.

Oft sind 40 Grad als Maximalwert vorgegeben, und eine 40 Grad-Wäsche genügt meist zur Säuberung von "normal" verschmutzter Babykleidung.

Stärkere Verschmutzungen, etwa wenn dein Kind erbricht oder Durchfall hat, sollten bei (mindestens) 60 Grad gewaschen werden. Auch beim Bettwäsche-Waschen und bei der Reinigung von Stoffwindeln, Handtüchern oder Unterwäsche empfiehlt sich die 60 Grad-Wäsche, wenn nicht sogar eine 95 Grad-Kochwäsche. Auf diese Weise werden sowohl Keime (Bakterien und Viren) unschädlich gemacht als auch Hausstaubmilben abgetötet, falls dein Sprössling unter einer Hausstauballergie leidet.

Baby-Waschmittel, Weichspüler & Co.

Welches Waschmittel für Babykleidung?
Als Waschmittel für Babysachen solltest du ein mildes Waschmittel ohne Phosphate verwenden, um die Babyhaut nicht unnötig zu reizen. Parfümfreie Vollwaschmittel mit dem Namenszusatz „sanft“ oder „sensitiv“ erfüllen diesen Zweck zur Genüge, etwa „Persil Sensitiv“. Waschpulver enthalten Bleichmittel, die Bakterien bereits ab 40 Grad den Garaus machen. Wer auf Bleichstoffe verzichten möchte, greift zum Flüssigwaschmittel, das Keime allerdings erst bei einer Waschtemperatur von mindestens 60 Grad abtötet. Flüssigwaschmittel hinterlassen zudem keine Rückstände auf der Kleidung.

Baby-Weichspüler und Hygienespüler: Ja oder nein?
Dermatologen raten davon ab, Weichspüler für die Babywäsche zu nutzen. Darin enthaltene (Duft-)Stoffe könnten Allergien auslösen. Möchtest du dennoch einen Weichspüler verwenden, achte darauf, dass er nicht mit allergenen oder hypoallergenen Substanzen belastet ist – Hersteller bieten entsprechende Mittel für Babykleidung an, die diese Anforderungen erfüllen. Auch Hygienespüler oder Desinfektionsmittel sind prinzipiell nicht nötig, um die Baby-Textilien zu säubern. Die Inhaltsstoffe der Baby-Waschmittel reichen dafür vollkommen aus.

Tipp für weiche Wäsche: Gib alternativ etwas Essigessenz (oder Zitronen- oder Apfelessig) zur Wäsche dazu. Auch im Wäschetrockner werden die Babysachen weicher, als wenn du sie an der Luft trocknen lässt. Da die Kleidung im Trockner allerdings einlaufen kann, solltest du sie lieber eine Nummer größer kaufen.

Baby-Wäsche: Flecken entfernen leicht gemacht

Wie oben beschrieben, sind Flecken und stärkere Verschmutzungen bei Babykleidung keine Seltenheit. In der Regel lassen sich hartnäckige Flecken durch die hohen Temperaturen einer Kochwäsche entfernen. Noch einfacher gelingt die Fleckentfernung, wenn du die Verschmutzungen vorbehandelst. Hier ein paar nützliche Tipps:

  • Allgemein: Viele Verunreinigungen werden effektiv beseitigt, wenn du sie vorher mit Gallseife einreibst, die Seife kurz einwirken lässt und anschließend die Kleidung wie gewohnt wäschst.
  • Grasflecken weichst du vor der Maschinenwäsche am besten mit Zitronensaft ein. Essigessenz oder Gallseife sind ebenfalls gute Hilfsmittel.
  • Wasche Milchflecken mit kaltem Wasser aus, bevor sie in der Maschine landen.
  • Und noch ein Haushaltstipp aus „Omas Zeiten“: Reibe Spinat- und andere Gemüseflecke vor dem Waschen mit einer Kartoffelscheibe ein.
Kuscheltiere waschen

Bild: ©Katja_Kolumna_CC0_Pixabay_License

 

Kuscheltiere waschen: So geht’s

Wie bei Babykleidung gilt auch für Kuscheltiere: Nach dem Kauf waschen und Chemiekeulen vermeiden! Wieder weisen hier entsprechende Öko-Zertifikate den richtigen Weg. Auch deine Nase: Riechen die Kuscheltüre schon im Warenregal nach Chemie, lässt du besser die Finger davon. Die Waschung erfolgt am besten in warmem Wasser mit etwas Feinwaschmittel. Je nach Herstellerangabe ist auch eine Maschinenwäsche möglich. Nach der Feinwäsche ziehst du das Plüschtier einfach in Form und lässt es an der Luft auf einem Handtuch trocknen (lieber nicht in den Trockner geben; darin verlieren die Kuscheltiere ihre Form). Da Kinder ihre Plüschbegleiter häufig fallen lassen oder in den Mund nehmen, sollten sie regelmäßig – etwa alle drei Monate – gewaschen werden.

Tipp: Nicht waschbare Kuscheltiere lassen sich „gefrierreinigen“. Lege das Plüschtier einfach alle zwei bis drei Monate für 48 Stunden ins Eisfach, und schon sind Keime unschädlich gemacht. Für die Fleckentfernung eignet sich diese Methode jedoch nicht.

Checkliste: Babykleidung waschen

  • Babykleidung und -textilien vor der ersten Nutzung gründlich waschen;
  • schadstoffgeprüfte, ökozertifizierte Ware bevorzugen;
  • je nach Verschmutzungsgrad reicht für Strampler & Co. die 40 Grad-Wäsche aus;
  • für Unterwäsche, Stoffwindeln, Handtücher und Babybettwäsche empfiehlt sich mindestens eine 60 Grad-Wäsche;
  • milde, phosphat- und parfümfreie Waschmittel benutzen;
  • auf Hygiene- und Weichspüler (mit allergenen Inhaltsstoffen) verzichten;
  • die Fleckentfernung unterstützt eine Vorbehandlung mit Gallseife und Essig
  • Kuscheltiere als Feinwäsche oder per Hand waschen und lufttrocknen lassen

 

Text: Joschka Riedel


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