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Baby-Tagebücher

Hautnah. Intensiv. Liebenswert. Folgt hier den Babytagebuch-Bloger:innen und erlebt regelmäßig, wenn frischgebackene Mütter und Väter ihr Leben mit euch teilen. Jede Woche lassen sie euch an ihrer neuen Lebenszeit mit Baby teilhaben und geben ganz persönliche Einblicke: Was hat der Sprössling diese Woche Tolles gelernt? Wie geht es den jungen Eltern mit dem kleinen Knirps? Welche Herausforderungen begegnen den Neu-Mamas und Neu-Papas mit ihrem Neugeborenen? In den Baby-Tagebüchern seid ihr live dabei, von ersten Arztbesuchen bis zu holprigen Gehversuchen. Ob liebenswert chaotisch oder rührend besinnlich: Immer erhaltet ihr einen unverfälschten, authentischen und persönlichen Einblick in das aufregende Leben einer Jungfamilie.
32. Woche

Zum 1.Mal richtig anstrengend der Kleine

Entweder die Zähne, ein Wachstumsschub, Schnupfen, Oma-Entzug oder einfach alles auf einmal

Es ist 2.55 Uhr und Carlo will und kann nur in meinem Arm schlafen, während ich in Schneidersitz im Bett hocke. Aber wehe ich lehne mich an die Wand oder versuche ihn hinzulegen. Dann wird gebrüllt. Das ist doch eine gute Gelegenheit das Tagebuch auf dem Handy zu schreiben.

Carlo verweigert nun seit einer Woche Brei bzw. jegliches Essen. Wenn etwas seine Zunge berührt oder auch nur die Lippen, fängt er an zu würgen und einmal hat er mich sogar angespuckt. Also stille ich jetzt wieder voll. Das gefällt mir gar nicht, weil ich mich inzwischen auf das Abstillen freue. Hinzu kommt, dass ich ihn seit vier Tagen eigentlich nur noch trage. Wenn ich in ablegen will brüllt er als gäbe es kein Morgen mehr. Auf dem Arm will er dann die Welt erkunden, aber der Körperkontakt soll bitte bestehen bleiben. Die einzigen Male, die er richtig strahlt ist, wenn mein Freund nach Hause kommt oder wenn meine Freundin, die temporär hier wohnt, das Zimmer betritt.

Carlo macht also irgendwas durch. Die Nacht ist jetzt vorbei und ich bin zu meiner Mutter gefahren. (Hausaufgabe meiner Schwiegermama war ja, dass ich mindestens einmal in der Woche zu meiner Mutter fahre, damit Carlo seine Oma immer wieder erkennt. ;-)). Und ich brauchte aber auch mal eine Auszeit vom Alltag. Ersteres habe ich meinem Freund als Grund angegeben.

Jedenfalls hatte Carlo immer noch Schübe, in denen er weinte und keiner weiß warum. Er ist total verrotzt und man sieht ihm seine Kopfschmerzen richtig an. Um sicher zu gehen, war ich dann doch beim Kinderarzt, obwohl ich mir die Diagnose schon denken konnte. Infekt der oberen Luftwege, nichts schlimmes. Aber so weiß ich wenigstens, dass es nicht die Ohren sind. Außerdem brechen auch die oberen Zähne gerade durch. Das würde das Brüllen ebenfalls erklären.

Wie auch immer. Ich warte jeden Tag darauf, dass diese Phase vorübergeht und Carlo endlich anfängt sich fortzubewegen. Er hebt den Popo immer schon hoch aber nach einer Weile lässt er sich immer wieder fallen. Dann wedelt er mit seinen Armen und Beinen wild herum und beschwert sich, dass man an Land nicht schwimmen kann.

Ansonsten ist nicht viel passiert. Wir haben uns auf die Suche nach einem günstigen neuen Fahrrad gemacht, um zukünftig Fahrradtouren mit unserem schicken neuen Fahrradanhänger unternehmen zu können. Mein altes Hollandmöhrchen würde wohl unter der Last zusammenbrechen. Und mein Freund hat ein Fahrrad mit zu wenig Gängen. Tja, für 300 Euro kriegt man schon schicke Räder und eigentlich auch für 150 Euro. Mal schauen. Erst einmal müssen wir abwarten, dass Carlo sitzt und die Sonne wieder scheint.

Ich habe kürzlich übrigens mit Erstaunen festgestellt, dass der Alvi Schlafsack, den wir ja auch von kidsgo bekommen haben in 68/74 (oder 74/80?) langsam klein wird und ich erinnere mich noch, als wir ihn bekommen haben. Damals habe ich gedacht: Boah ist der Schlafsack riesig!



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Kommentare von Lesern:

Swantje, Köln24.06.2015 11:28

Liebe Susi,

Diese Schubbeschreibung kommt mir doch sehr bekannt vor. Meine Kleine ist fast genauso alt wie Carlo und schläft neuerdings auch nachts gerne auf dem Arm.
So sieht mein Notfallprogramm aus: ich habe ,irregingen günstigen Gymnastikball gekauft und eine gute Trageberatung gegönnt. Nachts wenn nix mehr geht, stecke ich die Kleine in die Trage und setze mich auf den Ball und wippe leicht. So schläft sie oft schnell und tief und ich döse auf dem Ball vor mich hin. Nach 20 Minuten kann ich meist die Trage öffnen und das schlafende Kind neben mich legen, dass sich dann nochmal kurz in den Schlaf stillt.
( ich weiß du bist nicht der Fan vom einschlafstillen, vielleicht hilft bei euch dann der Nuckel)

Viele Grüße, bald ist auch diese Phase geschafft :-)

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Sonja, Düsseldorf24.06.2015 10:07

Hallo,

so blöd wie es ist (und anstrengend!); jeder Fortschritt beginnt mit einem Rückschritt. Also oft kommen diese anhänglichen Phasen bevor etwas ganz Neues gelernt wird, mir wurde mal erklärt, dass quasi das Gehirn umbaut und das dem Baby/Kind evtl. Angst macht, es aber auf jeden Fall verunsichert und es darum die Nähe braucht. Und dann noch eine Erkältung dabei! Alles Gute für die nächste Zeit für Euch, es geht vorbei! Sie werden so schnell groß! Mein erstes Baby kommt nach den Ferien schon in die 2. Klasse...

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In diesem Beitrag geht's um:

Zähne, Schnupfen