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Eltern-Kind-Musikkurs - Ein Spaß schon für die Kleinsten

Micco mag es, wenn Mama singt. Und wenn das in großer Runde passiert, findet der Anderthalbjährige es sogar noch toller – genau dies ist nämlich wöchentlich beim Eltern-Kind-Musikkurs der Fall.

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Musikkurse machen schon Babys Freude

„Musik ist ein wichtiger Bestandteil im Leben, sie inspiriert und motiviert. Und wenn man als Kind schon früh mit Rhythmen und Bewegungen in Kontakt kommt, fördert es die Entwicklung in vielen Bereichen“, ist seine Mutter Marcela Testart überzeugt. Davon abgesehen, spürt sie, welchen Spaß der Kurs ihrem Sohn und den anderen Minis bereitet. „Zum Beispiel beim Lied B-I-N-G-O lachen die Kinder lauthals vor Freude, wenn wir im Kreis aufeinander zu und wieder zurück laufen. Das ist wunderschön.“

Raquel Gomez Rey hat eine Ausbildung zur lizenzierten Musikgarten-Lehrerin absolviert und ist Inhaberin von „Musik für kleine Leute“. Die Mainzerin empfiehlt, Babys frühestmöglich mit Musik vertraut zu machen: „Mit dem Herzschlag der Mutter lernen wir schon im Bauch den ersten Rhythmus kennen.

Als Eltern kann man zusammen mit dem Kind durch Vorsingen zur Musik finden. Wer sich Inspiration holen möchte, besucht mit dem Baby ab dem sechsten Monat den Babygarten. Dort lernt es Klanghölzer, Rasseln und Tücher als musikalische Begleiter kennen und entdeckt in einer harmonischen Atmosphäre die Verbindung zur Musik.

Sinnvoll ist das Musikgarten-Konzept

“Sinnvoll ist es, bei den angebotenen Kursen auf das bewährte Musikgarten-Konzept zu achten. Ab dem 18. Lebensmonat kommt in „Phase 1“ mehr Bewegung ins Spiel und in der „Phase 2" ab dem dritten Lebensjahr werden die Grundbausteine „Singen, Bewegen, rhythmische Begleitung, Anregung der Sinne“ vertieft. Im Fokus liegt aber stets das emotionale Erlebnis des Kindes. „Musizieren heißt, den Moment aktiv genießen, den Rhythmus spüren, ohne aus jedem Kind einen kleinen Mozart machen zu wollen“, so Raquel Gomez Rey.


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