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Spartipps im Alltag: Geld sparen im Haushalt leicht gemacht

Wie viel Geld verbrauchst du eigentlich für Dinge, die nicht einkalkuliert waren oder über die man gar nicht weiter nachdenkt? Wo gibt es Einsparpotenzial, ohne sich einzuschränken? Hier ein gutes Dutzend einfache Spartipps, die das Budget und die Nerven entspannen.

In diesem Artikel:

Mit einem Kochplan Zeit und Geld sparen

Schon wieder eine Kleinigkeit vergessen? Wie oft fährst du in der Woche zum Einkaufen? Mehrmals? Das kostet unnötig Zeit und Geld. Besser: Erstelle mit deiner Familie einen Kochplan für die gesamte Woche und plane einen festen Tag für den Wocheneinkauf ein. Die konsequente Planung hilft Zeit und Benzinkosten zu sparen.

Tipp: In den Einkaufswagen kommen nur die Dinge, die auf deinem Einkaufszettel stehen.

Kaltwasser auffangen

Wasser ist eine der teuersten Ressource in Deutschland. Hier lohnt es sich also, im eigenen Haushalt Geld zu sparen. Du musst lange warten, bis das Warmwasser aus deiner Leitung kommt? Dann fange das kalte Wasser in einer Gießkanne oder einer Schüssel auf – es eignet sich prima zum Blumengießen oder zum Kochen.

Nudeln im Wasserkocher

Wirst du auch ungeduldig, wenn es ewig dauert, bis das Nudelwasser im Topf kocht? Dann versuche doch einfach die schnelle Variante: Erhitze das Wasser im Wasserkocher, bevor du den Topf damit füllst. Und dann: hinein mit den Nudeln – in den Topf natürlich, nicht in den Wasserkocher. Spart bis zu 40 % Strom und – wichtig, wenn hungrige Mäuler in der Nähe sind – jede Menge nörgeliger Nachfragen.

Energiesparlampen verwenden

In allen Räumen, in denen du Licht über einen längeren Zeitraum benötigst, lohnt es sich, Energiesparlampen zu verwenden. Die sind zwar etwas teurer in der Anschaffung, haben aber eine 8 bis 10fache längere Lebensdauer und sparen pro Lampe ca. 8 Euro Stromkosten pro Jahr. Lediglich dort, wo nur sehr kurzfristig Licht benötigt wird, z. B. in Flur oder Keller, ist es besser, bei der alten, schneller zündenden Glühlampe zu bleiben oder die schnellen LED-Lampen einzusetzen.

Richtig „deckeln“

Wie heißt es doch so schön: Für jeden Topf gibt es einen passenden Deckel. Wenn du den immer benutzt, sparst du beim Kochen 20 % Energie gegenüber einem geöffneten Topf. Gleiches gilt für die Herdplatte. Nur 1 cm Differenz zwischen kleinerem Topfumfang und Herdplatte kostet sie 20 % Energie, die ungenutzt entweicht.

Stromfresser raus

Geräte die Wärme oder Kälte erzeugen, also Kühlschrank, Gefriertruhe, Heizlüfter und Co. brauchen in der Regel den meisten Strom. Gehören sie nicht mindestens der EU-Effizienzklasse A+ an, sind es echte Stromfresser, die dein Haushaltsbudget unnötig schmälern. Überprüfe mit einem Strommessgerät den Stromverbrauch, z. B. deines Kühlschranks. Verbraucht dein Gerät mehr als 0,94 kWh pro Tag, lohnt sich ein sofortiger Neukauf. (Ein alter Kühlschrank verbraucht ca. 400 kWh/Jahr, ein neuer nur ca. 160 kWh/Jahr.)

Standby aus

Der Stand by-Betrieb von Unterhaltungselektronik- und Multimediageräten kann Strom sparend wirken – verleitet allerdings dazu, die Geräte gar nicht mehr abzuschalten. Achte darauf, dass der Stromverbrauch im Bereitschaftsmodus z. B. beim Fernseher nicht mehr als 1 Watt, beim DVD-Player nicht mehr als 0,5-1 Watt beträgt. Außerdem verbrauchen viele Geräte häufig Strom, obwohl sie „aus“ sind. Mit einer schaltbaren Steckleiste für alle Geräte schaltest du heimliche Stromfresser mit einem Klick aus.

Kurz vor Ladenschluss einkaufen

Viele Supermärkte setzen ihre Artikel am Samstag ca. 2 Stunden vor Ladenschluss herunter. Vor Feiertagen gibt es auch schon mal Brot, Brötchen und Gebäck zu einem Drittel des Normalpreises. Wenn du Obst und Gemüse günstig einkaufst, verarbeitest und als Vorrat einfrierst, kann der Preisvorteil bis zu 50 bis 75 Prozent betragen.

Handy – Prepaid-Karte statt Vertrag

Du brauchst ein Mobiltelefon nur, um in Notfällen erreichbar zu sein? Dann leistetdir ein Handy mit Prepaid-Karte gute Dienste. Es ermöglicht dir die volle Kostenkontrolle ohne monatliche Grundgebühr. Und schützt dich vor einer verpflichtenden Vertragslaufzeit (die sich automatisch verlängert, falls du den Kündigungszeitpunkt versäumst).

Termingeld für Versicherungsbeiträge nutzen

KFZ-, Unfall-, Haftpflicht-, Hausrat, Lebens- und Rentenversicherungen … bei einer Familie kommt schnell eine horrende Summe für Beitragszahlungen zusammen. Rechne die Jahresprämien aller Verträge doch einmal aus. Und gehe mit einem Jahresbeitrag in Vorleistung, den du auf einem Termingeldkonto anlegst. Dann kannst du die Beiträge am Jahresende bequem zahlen und erhältst außerdem bis zu 1,5 % Zinsen für deine Anlage.

Extrakonto für magere Zeiten anfüllen

Der Urlaub steht an, die Waschmaschine streikt – unvorhergesehene Ausgaben können das Budget leicht sprengen. Besser: Kalkuliere einen fiktiven monatlichen Betrag für diese Sonderausgaben ein, die du auf ein Extrakonto überweist. So schaffst du ein finanzielles Polster für Ausnahmesituationen.

Waschmaschine – Gradzahl drosseln

Deine (Groß-)Mutter hat die Stoffwindeln noch auf dem Herd ausgekocht? Dann danke der modernen Technik, dass diese Zeiten endlich vorbei sind. Selbst Kochwäsche in der Maschine kannst du heute getrost vergessen, denn die grundsätzlichen hygienischen Anforderungen werden auch bei einer 60 Grad Wäsche erfüllt. Also: Gradzahl drosseln. Dann wäschst umweltfreundlicher, sparst Stromkosten und die Wäsche wird auch sauber.

Erst heiß – dann kalt

Wie, du stehst bereits unter der Dusche und die Gießkanne ist viel zu weit weg ... Dann empfehlen wir Variante 2: Zunächst nur das Warmwasser aufdrehen. Erst, wenn es zu heiß wird, das kalte Wasser dazu schalten. Merke: je höher der Kaltwasseranteil, desto länger dauert es, bis das Warmwasser endlich kommt. Und desto mehr kaltes Wasser fließt ungenutzt durch den Abfluss.

Wasser statt Limo

Sie ist schlecht für die Zähne, enthält oft Zusatzstoffe, macht dick und teuer ist sie auch noch: Limonade und ähnliche zuckerhaltige Getränke sollten nur in Ausnahmefällen auf dem Tisch stehen. Greife lieber zu Wasser - das ist (für die Kinder und für die Eltern auch) gesund und günstig ist es auch. Und wenn es tatsächlich mal süße Getränke sein sollen: hoch verdünnte Saftschorlen schmecken oft besser und sind ebenfalls günstiger. Der Umstieg fällt den Kids oft leichter, wenn sie das Leitungswasser in bunte Flaschen umfüllen, bevor es auf den Tisch kommt.

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