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Knete selber machen – Ganz einfach und ohne Chemie

Matschen, kneten, walken – das macht Spaß, es fördert Grob- und Feinmotorik und den Tastsinn. Die Kleinen lernen, wie sich die weiche Knete anfühlt, wie man Stücke abteilt, Kugeln rollt und Tiere formt. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

In diesem Artikel:

Selbstgemachte Knete, Alternative zu gekaufter Knete

Alternativ zu gekaufter Knete, die oft für die kleinen Hände zu hart ist und künstlich riecht, lässt sich Knetmasse mit einfachen Mitteln auch zuhause herstellen. Dabei solltest du aber auf den Zusatz von Alaun verzichten, da es Schleimhäute und Haut reizen kann. „Alaun ist eine Chemikalie und hat in Kinderspielzeug nichts zu suchen“, betont Professor Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Doch es geht auch ganz ohne Chemie: Die folgende Variante mit Mehl erinnert etwas an Salzteig, bleibt aber länger geschmeidig.

Du nimmst:

  • 400 g Mehl
  • 130 g Salz
  • 2 EL Zitronensäure
  • 400 ml kochendes Wasser

Knete selber machen, so geht´s

Mehl, Salz und Zitronensäure gut vermengen. Dann Wasser und Öl mischen. Je mehr Öl man zum Wasser gibt, desto geschmeidiger wird die Knete. Beide Mixturen nun langsam miteinander vermischen und kneten. Nach dem Abkühlen ist die Knete fertig. Die Teigmenge kannst du auch in 3 - 4 Portionen teilen und mit einigen Tropfen Lebensmittelfarbe unterschiedlich einfärben. Die Nutzung der Knete empfehlen wir ab zwei, die Herstellung mit Hilfe der Eltern ab 6 Jahren.

Übrigens: Luftdicht verpackt hält die Knete fast ein halbes Jahr.