BUCHTiPP:

Doch innere Krisen halten sich nicht an Rollenbilder und schon gar nicht an Erwartungen. Gerade deshalb ist es so wichtig, Depression offen anzusprechen – vor allem dann, wenn nach außen alles stabil wirkt.
Ein Interview mit Marion zu ihrem Weg aus der Depression und ihrem Buch
Marion Glück ist Mentorin für mentale Gesundheit, Selbstführung und emotionale Intelligenz.
Als Autorin und ehemalige Offizierin verbindet sie in ihren Büchern und Interviews persönliche Erfahrungen mit strukturierten Entscheidungs- und Reflexionsprozessen. Mit ihrer Arbeit unterstützt sie Menschen dabei, innere Stabilität zu entwickeln und auch in herausfordernden Lebensphasen handlungsfähig zu bleiben.
Besuche Marion gerne auf ihrer Homepage, dem Glücksuniversum.
Das Buch "Das Leben ist BUND" findest du hier.
Jedes „Nein“ ist ein „Ja“ zu sich selbst
Burnout sei eine Sinnkrise. Ein Rollenkonflikt: Man kann den Sinn, in dem was sie tun, nicht mehr fühlen. Ist erschöpft, weil das eigene Ich auf der Strecke bleibt. Eltern sind gefährdet, weil es für ihre Rolle heute nur noch unklare, komplexe Modelle gibt, die ständig neu zu erfinden sind. Das zehrt. Erleichterung schafft Austausch mit anderen und die Erkenntnis: „Ich bin nicht die Einzige.“ Noch hilfreicher: wenn daraus ein Netz entsteht, in dem Eltern sich gegenseitig unterstützen. Am wichtigsten ist, das eigene Ich wieder zu stärken und zu lernen, dass es, ohne mal „Nein“ zu sagen, nicht weitergehen kann.
Das Burnout-Syndrom
Das Burnout-Syndrom ist ein Zustand tiefer emotionaler Erschöpfung, oft begleitet von psychosomatischen Erkrankungen, Depressionen oder aggressiven Ausbrüchen. Betroffene sollten unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
