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Spartipps für Eltern: Geld sparen

Das Elternsein ist für sich bereits eine schwere Aufgabe mit vielen Hürden. Zusätzlich kommt vielen Paaren das kleine Budget in den Weg. Dass man auch mit einem geringen Einkommen ein Kind problemlos erziehen kann, ist kein Geheimnis. Wir zeigen Eltern, wie sie mit den nachfolgenden Spartipps weniger ausgeben, ohne dass sie Einbußen in puncto Qualität hinnehmen müssen.

In diesem Artikel:

Kostenfresser im Haushalt eliminieren

Bevor man mit dem Geld Sparen beginnt, sollten Eltern aktuelle Kostenfresser enttarnen. Häufig sind es kleine Dinge, die die monatlichen Kosten unnötig in die Höhe treiben. Viele davon lassen sich kostenlos und ohne großen Aufwand eliminieren:

  • Wasser sparen: Vierköpfige Familien sparen rund 240 Euro pro Jahr, wenn sie einen Sparduschkopf nutzen. Natürlich ist das Duschen grundsätzlich günstiger als das Baden. Ab und zu darf man sich dennoch ein Bad gönnen.
  • Billig waschen: Die Kleidung kann man bei maximal 60 Grad waschen. Dabei sollte die Waschmaschine immer voll sein. Das anschließende Schleudern sollte bei der höchstmöglichen Drehzahl erfolgen.
  • Günstig Surfen & Telefonieren: Familien sollten die Preise beim Internet- und Telefonanschluss vergleichen. Gerade Neukunden erhalten einen Anschluss zu besonders vorteilhaften Konditionen.
  • Strom- und Gasanbieter wechseln: Der Wechsel des Energieanbieters kann Familien viel Geld sparen, insbesondere dann, wenn sie sich in der teuren Grundversorgung befinden.
  • Sparsam heizen: Das tägliche Stoßlüften beim gleichzeitigen Abdrehen des Thermostats sorgt für frische Luft und spart Energie. Grundsätzlich sollte man Heizkörper nicht mit Möbeln zustellen.
  • Stromfresser ausmustern: Alte Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen und Trockner sind wahre Stromfresser. Eine Neuanschaffung kann die Kosten um ein Vielfaches reduzieren.
  • Stand-by eliminieren: Computer, Fernseher, Stereoanlage - sie alle sitzen jeden Tag im Stand-by und verschwenden Strom. Mit abschaltbaren Mehrfachsteckdosen kann man die Geräte endgültig ausschalten.

Beim täglichen Einkaufen Geld sparen

Die Entscheidung für ein Kind sollte niemals vom Geldbeutel abhängen. Dennoch wäre es naiv, zu glauben, dass die Geburt eines Kindes nicht das Portomonnaie beeinflusst. Laut dem Statistischen Bundesamt geben Eltern im Schnitt 549 Euro für ihre Kinder aus. Wer sich jedoch beim täglichen Einkaufen richtig verhält, kann viel Geld sparen:

  • Angebote nutzen: Drogerieartikel, haltbare Lebensmittel und Tiernahrung sollte man kaufen, wenn sie reduziert sind.
  • No-Name-Produkte: ÖKO-TEST und Stiftung Warentest zeigen, dass gewisse No-Name-Produkte wie Kosmetika und Batterien qualitativ genauso gut wie Markenprodukte sind.
  • Happy Hour: Kurz vor Ladenschluss gibt es reduzierte Preise für viele Artikel - Obst, Gemüse und Brot zum Beispiel.
  • Mogelpackungen: Großpackungen sind nicht immer günstiger, Eltern sollten auf die Liter- und Kilopreise schauen.
  • Aktionsware: Von Fahrrädern über Gartengeräte bis Kinderkleidung - bei Discountern gibt es jede Woche Schnäppchen.
  • Einkaufsliste: Mit einer Einkaufsliste kauft man nie etwas doppelt oder vergisst etwas Wichtiges. Man gerät so auch nicht in Versuchung, unbrauchbare „Schnäppchen“ zu kaufen.
  • Gutscheine: Ob für Mode, Elektronik oder Sportartikel - oft sind Gutscheine gute Sparmittel für Familien. Verbraucher können Gutscheine in unzähligen Onlineshops einlösen und sofort Geld sparen. Verbraucherschützer raten allerdings: Billiger wird´s nur, wenn ein Produkt gekauft wird, das man auch wirklich haben wollte. Viele Kunden ließen sich von Gutscheinen auch zu ungeplanten Käufen verführen.
  • Online-Preisvergleich: Preissuchmaschinen helfen Eltern, Preise für verschiedene Produkte innerhalb von Sekunden zu vergleichen. Aber Vorsicht: Manchmal stimmen die Produkte in diesen Vergleichsportalen nicht exakt überein und dann hat man plötzlich das gewünschte Bügeleisen, aber ohne die Dampffunktion, bestellt.

Do it yourself: Spielzeug und Co. selbst bauen

Wenn Mama und Papa handwerklich begabt sind, dann können sie mit dieser Fähigkeit eine Menge Kosten sparen: Viele Kinder sind glücklich mit jeglicher Art von Spielzeug. Sie legen keinen Wert darauf, ob es sich um ein Markenprodukt handelt oder es Papa selbst gebastelt hat. Grundsätzlich sind der Phantasie beim selbstgebastelten Spielzeug keine Grenzen gesetzt. Dennoch müssen Eltern in puncto Kindersicherheit achtgeben. Einerseits sollten die Materialien keine bedenklichen Stoffe enthalten, andererseits darf es keine Verletzungsgefahr für das Kind geben.

Günstig mit der ganzen Familie in den Urlaub

Spätestens in den Ferien möchte sich die ganze Familie eine wohlverdiente Auszeit gönnen. Häufig steht das knappe finanzielle Budget als letztes Hindernis vor Spaß und Erholung. Gerade bei jungen Familien ist die Finanzplanung ein Problem. Mit steigendem Alter der Kinder wachsen auch die Ansprüche des Nachwuchses. Dennoch muss niemand auf den gemeinsamen Spaß im Urlaub verzichten:

  • Vorausschauend planen: Beim Urlaub im Ausland können Familien Geld sparen, wenn sie Frühbucherrabatte nutzen. Wer es etwas riskanter mag, der wartet auf das perfekte Last-Minute-Angebot.
  • Der Buchungsmoment: Wer in den Urlaub fliegt, muss zum richtigen Zeitpunkt buchen. Dieser wurde empirisch untersucht und liegt bei acht Wochen vor dem Abflug. Bei einer solch langen Vorausbuchung gibt es bereits ein gewisses Risiko, wodurch die Fluggesellschaften ihren Kunden günstigere Tarife anbieten.
  • Der Urlaubsort: Bei der Wahl des Urlaubslandes sollte man einen beliebten Zielort wählen. Der Grund: Wo viel los ist, da ist auch die Konkurrenz groß - entsprechend günstig sind die Angebote. Beliebt sind Mallorca, Türkei, Ägypten und die Kanaren.
  • Lange Reisen: Häufige kurze Reisen sind angenehm für den Körper, da der Tiefenerholungseffekt erst nach elf Tagen auftritt, leider sind sie es aber nicht für die Urlaubskasse. Gerade der Kurztrip über das Wochenende ist für Familien teuer.

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