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Vater werden - Väterberatung

Die „Väterberatung“ ist ein Modellprojekt der Schwangerenberatungsstelle esperanza des SkF e.V. und an vier weiteren Standorten in NRW angesiedelt.

In diesem Artikel:

Väterberatung

Als Petra ihm eröffnete, dass sie schwanger sei, war Klaus nicht wirklich froh. Petra wollte schon länger eine Familie, er hatte, wenn er ehrlich war, eigentlich keinerlei Lust auf ein Kind - früh aufstehen, für einige Jahre Nordseeurlaub statt Wandern im Himalaya, Kombi statt TT – materielle und emotionale Verpflichtung für den Rest des Lebens, das wollte er nicht. Aber wie hätte er Petra so etwas sagen sollen und vor allem, wie sollte er es jetzt tun. Michael kann Klaus nicht verstehen, er ist mit Begeisterung Vater und würde gerne noch mehr Zeit und auch Geld investieren, aber nach der Trennung von der Mutter seiner Kinder sieht er die beiden nur noch an den vereinbarten Tagen.

Klaus und Michael sind nur zwei Beispiele von vielen Männern, die in den vergangenen zwei Jahren die Väterberatung des Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF e.V.) in der Georgstraße in Köln aufgesucht haben. 

Kontaktadresse

Die Väterberatung erreichen Sie unter:

esperanza, Väterberatung
Georgstr. 18
50676 Köln

Tel: 0221-2407394

Email: esperanza@skf-koeln.de

Einzel- und Paarberatungen möglich

Die Mitarbeiter der Väterberatung haben für ihre Arbeit ein weit gefasstes Profil, das von der Beratung von Männern, die sich in ihrer Vaterrolle orientieren wollen über die sexualpädagogische Arbeit in Schulen reicht. „Eine unserer wichtigsten Aufgaben besteht darin, getrennt lebende Paare und werdende Väter schon frühzeitig dafür zu sensibilisieren, dass auch die Beziehung zum Vater für die positive Entwicklung eines Kindes nötig ist. Diese Beratungen können als Einzel- oder Paarberatung ins Anspruch genommen werden“, so Benedikt Kisters.

„Männer werden heute in aller Regel nicht mehr einfach so Vater, sie setzen sich mit ihrer Rolle auseinander, nehmen sich auch das Recht, Vaterschaft planen zu wollen. Diesem Bewusstseinswandel wollen wir Rechnung tragen, genauso wie gesellschaftlichen Veränderungen, z.B. der Tatsache, dass in Ballungsräumen immer mehr Partnerschaften auseinander gehen mit den bekannten Folgen für die Familien. Hinzu kommt unser präventives Angebot für Schulen und andere Träger der Jugendarbeit. Auf die Diskrepanz zwischen der „Veröffentlichung“ von Sexualität in der Werbung, in nachmittäglichen Talkshows etc. und dem weit verbreiteten Unwissen von Jugendlichen in Fragen von Verhütung und Sexualität können wir mit einem altersgerechten, geschlechtsspezifischen Angebot reagieren“, so abschließend Benedikt Kisters, Mitarbeiter der „Väterberatung“ in Köln.


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