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Baby-Tagebücher

Alle vier Monate beginnen frischgebackene Mütter oder Väter auf kidsgo.de ihr Baby - Tagebuch. Jede Woche schreiben sie, welche Fortschritte ihr Baby macht und welche Probleme es im Leben mit dem Baby gibt. Die Baby-Tagebücher werden ermöglicht durch die Unterstützung von Paediprotect, Thule, BIG und Babymoov.
21. Woche

Eine Woche voller Termine

Von einer Woche ohne den Papa, vielen Unternehmungen, der U4 und: Anna trinkt wieder Brust ohne die Laktationshilfe!

Hallo zusammen!

Bitte entschuldigt die Verspätung, aus diversen Gründen kam ich Montag und Dienstag nicht dazu, meinen Bericht fertig zu schreiben.

Wie schon berichtet, flog mein Mann am Montag zu einer Konferenz nach Neuseeland. Ein bisschen Gedanken machten wir uns schon im Vorhinein wegen des Corona Viruses, da Flughäfen und Flugzeuge ja nun auch Orte sind, an denen Menschen aus aller Welt und mit allen möglichen Viren und Bazillen sich die Klinken in die Hand geben. Wir dachten ernsthaft darüber nach, ob es sinnvoll wäre, dass mein Mann eine Maske trägt auf der Reise. Er fand dann aber einige Artikel und Studien, die erklärten, dass Masken, wenn sie nicht medizinisch und quasi hermetisch den Bereich abschließen, wenn überhaupt, dann ein Schutz für andere sind, wenn man selbst krank ist. Andersherum schützen sie kaum vor Ansteckung. Viel wichtiger ist und bleibt sich gründlich und in solchen Zeiten vielleicht häufiger die Hände zu waschen.
In Japan sind viele Menschen sehr vorsichtig, was Ansteckungsgefahr angeht. Irgendwann achtet man nicht mehr darauf, wer alles eine Maske trägt oder nicht. Aber sie sind absolut alltäglich, im Winter vielleicht noch etwas häufiger als im Sommer. Diese Gewohnheit geht, was ich gehört habe, auf die spanische Grippe zurück. Nun ja, einige Fälle von Corona gibt es auch hier und tatsächlich sind chinesische Touristen anfangs diejenigen gewesen, die das Virus ins Land gebracht haben. Wir beschlossen, die Hauptattraktionen der Stadt vorerst zu meiden. Aber nachdem nun die Verbreitung außerhalb Chinas ziemlich eingedämmt scheint, mache ich mir erst einmal keine weiteren Gedanken darum. Da ist es wohl ziemlich egal, ob man in Japan oder Deutschland ist.

Das Thema bringt mich aber auf ein anderes. Für unseren Deutschlandaufenthalt will ich meine deutsche Krankenversicherung aktivieren. Denn ich möchte Anna dann schon mal einem deutschen Kinderarzt vorstellen. Wir sind hier staatlich pflichtversichert und nur mein Mann hat über sein Stipendium eine zusätzliche Versicherung, die notfalls weltweit greift.
Ich hatte bereits vor der Geburt Kontakt aufgenommen und gefragt, unter welchen Umständen ich mich und mein Baby bei einem Deutschlandbesuch versichern lassen könnte und wie das Prozedere wäre und, ob ich dann Vorsorgeuntersuchungen mit Anna machen lassen könnte, die in Japan nicht an der Tagesordnung sind. Letzteres wurde auch bejaht und ich bekam auch eine Reihe an Formularen. Was aber fehlte, war die Aufnahme von Anna in die Versicherung. Da ich ja immer davon geschrieben hatte, mit Anna zum Kinderarzt gehen zu wollen, war ich davon ausgegangen, dass verstanden würde, dass sie in die Familienversicherung aufgenommen werden soll. Tja, falsch gedacht. Erst als ich noch einmal explizit nachfragte, ob ich denn einen zusätzlichen Antrag für Anna bräuchte, da stünde in einem Formular etwas von erstmalig. Erst da reagierte mein Kontakt in dieser Richtung. Ich hätte nicht gedacht, dass es offenbar so selten vorkommt, dass Kinder im Ausland geboren werden. Ich hätte erwartet, dass mein Kontakt da sofort geschaltet hätte. Ah ja, da brauchen wir bitte diesen Antrag und die Geburtsurkunde…. Nun ja, wieder was gelernt in Punkto klarer Kommunikation.

Nach wochenlanger Abstinenz von sozialen Kontakten hier in Kyoto, hatte ich mir für diese Woche jeden Tag etwas vorgenommen. Am Dienstag ging es nun endlich zum Mama-Baby-Pilates mit Schwerpunkt Rückbildung. Es sah alles so gut aus, Anna trank zuhause noch Brust und hatte einen kurzen Vormittagsschlaf gehalten. Ich wickelte sie und machte mich kurz nach zehn auf den Weg. Laut App sollte das reichen, um gegen Viertel vor elf im Yogastudio zu sein, wobei bis Viertel nach elf als Zeit zum Ankommen (und gegebenenfalls wickeln, stillen) geplant ist, sehr weise. Ein paar Minuten später kam ich auch an, Anna war auf den letzten Metern eingeschlafen. Da ich den Kinderwagen nicht mit in den Trainingsraum nehmen kann und der Kinderwagen auch nicht über eine abnehmbare Babyschale verfügt, war es keine Option, dass Anna weiterschlief. Umbetten klappt einfach nicht. Es war ja aber noch Zeit und, als die anderen beiden Mamis eintrudelten, wachte Anna eh wieder auf. Es war nur ein weiteres Baby da, etwa sieben Monate alt. Anna war merklich gereift und interessierte sich anfangs deutlich für das andere Baby. Dasselbe eher für Annas Flasche, als ich diese während der Stunde auspackte. Jedenfalls war Anna erst einmal ganz zufrieden auf dem Boden, als sie etwas quäkte, wendete ich sie vom Bauch auf den Rücken. Oh, ihre Lautbreite ist ja noch ziemlich ausbaufähig, aber andere Babys in unserem Bekanntenkreis machten in ihrem Alter eher Quietschlaute und als fröhlich interpretierbare Jauchzer etc. Anna dagegen hat standardmäßig eher die grummeligen Laute für sich entdeckt. Sie klingt meist ziemlich angestrengt und scheint das Leben sehr ernst zu nehmen.
Die anderen versicherten zwar, dass es sie nicht störte, aber ich hatte doch bald das Bedürfnis, Anna aufzunehmen und intensiver zu betüddeln, damit sie nicht so vor sich hin grummelte. Das kann auch mir-nichts-dir-nichts ins Schreien übergehen, muss nicht, aber kann. Der Übergang ist da fließend. Nun, so wurde die Stunde recht bald für mich zum Baby-auf-Mama-Pilates. Manche Übung konnte ich dabei ganz gut mitmachen, für andere zeigte mir meine Freundin und Trainerin dann Alternativen im Stehen. Das ist wirklich klasse, sie macht das ganz großartig und hat einen guten Blick dafür, ob man die richtigen Muskeln anspannt, sprich den Beckenboden richtig ansteuert.
Gegen Ende der Stunde schlief Anna in meinen Armen ein und ich konnte sie in den Kinderwagen legen. Da das Wetter ausgesprochen schön war, lief ich den ganzen Weg nach Hause, etwa vier oder fünf Kilometer. Die Sonne war so stark, dass ich mir nach und nach Schichten ausziehen musste. Unterwegs kaufte ich mir noch ein schnelles Mittagessen, das ich an einem sonnigen Plätzchen verspeiste. Irgendwann wurde Anna wach und ich nahm sie in die Trage. So konnte ich trotz meines vielen Gepäcks und der Isomatte (Unterlage für Anna) noch die nächsten Windelpakete kaufen gehen, im Doppelpack ein bisschen günstiger. Ich hoffe ja immer noch, dass ich Anna mehr und mehr abhalten kann, wenn es grundsätzlich wärmer ist. Momentan muss ich am Boden in der Wohnung schon sehr auf Zugluft achten, die halt doch recht kalt ist. Da ist das mit dem schnell aus- und wieder anziehen so ne Sache.

Wann Babys wirklich verstehen und mitbekommen, dass jemand fehlt, der nicht die Mama ist? Hm, bei Anna war es schwierig zu sagen. Ich denke aber, dass sie sich besonders morgens schon umgeguckt hat, wo der Papa ist. Und ganz deutlich war es für mich, als ich am Mittwoch bei meiner deutschen Freundin zu Besuch war. Ich blieb bis zum Abend und ihr Mann kam nach Hause. Anna, so denke ich, registrierte ganz klar, dass da ein dem Papa ähnliches Wesen war und beobachtete ihn ganz genau. Aber er verhielt sich natürlich nicht wie ihr Papa.
Samstagnacht kam mein Mann gerade nach Hause, als Anna sich in den Schlaf trank – oh, das klingt irgendwie anders als in den Schlaf stillen. Ich glaube, da hat sie ihn nicht mehr richtig wahrgenommen. Aber am nächsten Morgen, ich war völlig durch von einer brustbelagerten Nacht, nahm mein Mann sich ihrer an und die beiden konnten etwas Papa-Tochter-Zeit nachholen, während ich mich etwas erholen durfte. Später dann war klar, Anna saß glücklich und strahlend auf dem Papa und beobachtete, was Mama so machte. Das Optimum ihrer derzeitigen Möglichkeiten: eine Person belagern und die andere beobachten.

Jetzt noch mal zurück zu Donnerstag und Annas erster Untersuchung im Ward-Office. Ich war am Mittwoch erst zu Annas Nachtschlafzeit nach Hause gekommen und hatte sie dann auf schnellstem Weg ins Bett gebracht, ohne baden. Das mussten wir Donnerstag früh dann schnell nachholen.
Für Annas zweites Frühstück blieb leider nicht mehr viel Zeit, das musste ich dann abbrechen und lossausen. Zu Fuß sind es etwa 20 Minuten. An diesem Tag hatte das Wetter dann tatsächlich wahr gemacht, was der Wetterbericht schon seit Tagen immer für den nächsten Tag prophezeite, es schneite ganz leicht und war ordentlich kalt. Glücklicherweise habe ich einen Schneeanzug für Anna, den hat sie nun eingeweiht. Dick eingemummelt machten wir uns auf den Weg. Vor Ort wartete bereits die Übersetzerin auf uns, eine sehr elegante, ältere Japanerin. Sie meldete mich und Anna an und fragte für mich, ob ich die Flyer fürs Pilates mit Baby auslegen dürfe. Leider nein, da keine gemeinnützige Institution oder die Stadt selbst dahinter stehe. Schade. (Die Übersetzerin, die über Kyotos internationales Gemeinschaftshaus da war, nahm sie nach Rücksprache mit ihrem Chef mit und gibt sie nun auf Anfrage raus.) Um die Übersetzerin vorzubereiten, sagte ich ihr schon einmal, was ich alles ansprechen wollte zur Untersuchung.
Wir wurden dann in einen großen Raum gebeten, in dem einige andere Mütter mit Babys warteten. Vorne saß eine Frau und erzählte etwas zu einer laufenden Präsentation. Es ging wohl um Beikosteinführung. Es gab einige Stuhlreihen und Bänke an den Wänden sowie eine große Spieldecke, auf der auch ein paar Babys spielten. Unsere nächste Station war ein Raum mit mehreren Schreibtischen, an denen je eine Mitarbeiterin saß und Platz für eine Mutter mit Kind war. Hier mussten wir einen Fragebogen, den ich bereits ausgefüllt hatte, mündlich praktisch noch einmal beantworten und die Mitarbeiterin sah sich das Gesundheitsbuch an und trug ein paar Sachen in unsere Akte bei ihnen ein. Beim Thema Stillen wurde gefragt, wie oft man eine Flasche gebe. So erklärte ich, dass ich fast keine Flasche mehr separat gebe, sondern fast immer die Laktationshilfe nutze. Ich hatte sie zur Demonstration mit. Tatsächlich hatte die Frau das noch nie gesehen und war ganz überrascht. Nach der Befragung warteten wir erneut ein paar Minuten. Da so viel zu gucken war, war Anna sehr brav und geduldig.
Dann ging es weiter in den nächsten Raum, hier musste ich Anna nun ausziehen fürs Wiegen und messen. Seit der letzten Untersuchung im Krankenhaus, dem Ein-Monats-Check-up, ist sie weitere 10 Zentimeter gewachsen. Ihr Geburtsgewicht hat sie noch nicht verdoppelt, aber es fehlt kein Kilo mehr dazu. Dann ging es gleich zur Kinderärztin rein. Die hörte Anna ab und sah sich dann an, ob und wie Anna sich zu einer Wendung auf den Bauch führen und ins Sitzen hochziehen ließ. Also, das machte sie selbst.
Dann brachte ich noch mal einen Fleck auf Annas Popo zur Sprache, der mir kürzlich wieder stärker vorkam. Das erste Mal hatte ich ihn ungefähr sechs Wochen nach der Geburt entdeckt. Die Ärztin meinte, es sei sicher nichts Schlimmes, aber was es wäre, könne sie nicht sagen. Die Hüfte prüfte sie manuell noch einmal, weil ich darum bat. Da mache ich mir immer ein bisschen Sorgen, dass doch was wäre. (Gebranntes Kind, hatte ich doch selbst eine Hüftdysplasie mit einigen Folgen bis heute.) Sie stellte mir eine Überweisung zum Dermatologen aus, dann waren wir fertig.
Die Überweisung musste namentlich an einen spezifischen Arzt sein, so diskutierten dann die Übersetzerin und eine andere Mitarbeiterin der Abteilung, wo ich hingehen sollte: Eine Klinik mit entsprechender Abteilung oder eine Praxis. Beides war fast gleich nah zu mir. Ich brachte dann ein, dass es vielleicht wichtiger wäre, dass der Arzt etwas Englisch könne und da gebe es doch das Handbuch, wo solche Ärzte gelistet seien. Oh, ja, hm, aber keiner in diesem Stadtteil. So rief die Mitarbeiterin vom Amt erst in der Klinik an – das wisse man nicht, der entsprechende Arzt hätte heute frei. Der niedergelassene Arzt hatte donnerstags keine Sprechstunde und war daher auch nicht zu erreichen. Mir wurde es langsam unangenehm, dass so viel Aufhebens gemacht wurde für einen wahrscheinlich völlig bedeutungslosen Fleck. Nein, nein, ich solle mir keine Sorgen machen, das müsse sein. Schließlich meinte ich, um ein Ende zu finden, dass ich schon jemanden finden würde, der mit mir käme und Japanisch könne, ich würde dann lieber in die Arztpraxis gehen.
Während der ganzen Aktion war mir eingefallen, dass wir bei der Untersuchung vergessen hatten, Annas ersten Zahn zu erwähnen. Zurück zur Ärztin ging offenbar nicht mehr. Aber in der Folgewoche wäre ein Termin, an dem man mit Zahnproblemen kommen könne. Die Mitarbeiterin klärte, ob ich mit Anna dafür kommen dürfe. Mit Übersetzerin ginge es. Ich wollte eigentlich kein so großes Aufheben darum machen. Ich hatte nur die Gelegenheit nutzen wollen und die Ärztin fragen, da Annas erster Zahn nicht mittig kommt, sondern links oben. Da die Übersetzerin Zeit hatte, wurde der Termin ausgemacht. Puh, nun reichte es mir aber auch. Anna hatte alles brav mitgemacht, wobei ich ihr zwischendurch doch eine Flasche gegeben hatte.

Zuhause machte ich mir schnell Essen, noch mit Anna in der Trage. Ich war ziemlich sicher, dass ich sie nicht würde länger ablegen können. Aber ich musste ja essen. Außerdem erwartete ich kurz später eine Frau, die Babysachen abholen wollte. Über eine Social Media Seite mit Verkaufsgruppe hatte sie nach kostenlosen oder günstigen Babysachen gefragt für eine Bekannte in Not. Und ich hatte noch das Babybett, das Anna ja schon nicht mehr brauchte. Außerdem hatte ich noch ein paar andere Sachen an Kleidung und Spielsachen aussortiert. Es ist ja unglaublich, wie schnell man für die Kleinen bereits Mengen ansammelt… Ich erfuhr dann, dass es sich bei der Bekannten um eine junge Japanerin handelte, die im Guesthouse gearbeitet hatte, in dem die Frau, eine Französin, wohnte. Sie war nun hochschwanger und ihr Chef, so erzählte die Frau, hatte ihr dann gekündigt, weil sie die Betten etc. nicht mehr richtig machen konnte. Auch wenn das nun nicht verifiziert ist, ich kann mir leider gut vorstellen, dass es stimmt, bei allem, was ich an solchen Geschichten schon vor und auch während meiner Japanzeit gelesen und gehört habe. Die arme, junge Frau, wäre dann alleinerziehend und bei den Eltern wohne sie noch. Ich habe ihre Kontaktdaten bekommen, so kann ich ihr später vielleicht weitere Sachen abgeben, wenn Anna z.B. ihre Spieldecke mit Bogen nicht mehr braucht.

Ich habe schon länger nicht mehr von Annas und meiner Stillbeziehung berichtet. Manchmal finde ich die Laktationshilfe schon nervig. Ich lege sie zwar nicht jedes Mal ab, sondern lasse die Schläuche festgeklebt, reinige sie so. Aber auch das ist eine gewisse Einschränkung und unterwegs trinkt Anna trotzdem nicht davon oder von der Brust. Beziehungsweise bis letzten Mittwoch. Da hatte ich bei meiner Freundin einfach wie selbstverständlich gestillt. Ich hatte zwar alles mit und dort, ein ruhiger Ort, meine Freundin hatte in einem separaten Raum einen Futon für Anna und mich vorbereitet, hätte es wahrscheinlich auch mit der Hilfe geklappt. Aber ich hab es dann einfach so versucht und Anna trank! Und das nicht nur kurz, sondern über eine Stunde. Das war dann wohl der Preis, ohne die Laktationshilfe zu stillen, aber sei es drum. Ich freute mich sehr und die Zeit hatten wir dort ja. In einen selbstständigen Schlaf kam sie auch bei der zweiten Runde nach dem Mittagessen nicht, die dauerte aber gesamt fast zwei Stunden und eine gute Zeit davon hatte sie auch an der Brust geschlafen. Sie war jedenfalls quietschfidel danach. Abends und auf dem Heimweg bekam sie aber doch noch Fläschchen.
Am Donnerstag versuchte ich das gleich weiter und verbrachte am Nachmittag drei Stunden mit Anna im Bett mit Stillen und Schlafen. Am Abend kam aber dann doch der Moment, wo sie abdockte und mich ansah a la „Mama, ich bemüh mich ja, aber jetzt kommt wirklich nicht mehr viel, tu was!“ So nahm ich dann die Laktationshilfe wieder dazu.

Freitag früh durfte ich richtig lang schlafen. Als Anna morgens um sieben Uhr fertig mit Trinken war, fühlte ich mich richtig wach und stand schon auf, während sie noch weiter schlief. Ich konnte einige Sachen erledigen, in Ruhe frühstücken. Wow, das hatte ich in letzter Zeit nicht oft, dass sie morgens noch mal so gut schlief. Irgendwann war es natürlich soweit und sie brauchte mich wieder.
Ich hatte leider nicht mehr viel Zeit zum Stillen, denn ich musste los zu einem Stillworkshop, wie ich dachte. Eine andere Bekannte, die sich wieder gemeldet hat und im Dezember ihr Baby bekommen hat, hatte mich dazu eingeladen und ich wollte sie auch dort treffen.
Es stellte sich als Stillgruppe heraus, auch gut. Die Hebamme konnte gut Englisch und ich berichtete ihr von meinem kleinen Erfolg der letzten Tage. Die Pulvermilchmenge hatte sich am Donnerstag um 100 Milliliter verringert. Sie bestärkte mich und fand auch, dass meine Stillposition, Anna im Reitersitz auf meinem Schoß, ganz toll wäre. Das hatte ich am Vortag das erste Mal versucht. Sie ist jetzt so groß, dass es leichter wird, sie ohne Kissen zu stillen.
Nun ja, die Pulvermilchreduktion war wohl nur eine gewöhnliche Schwankung, Anna brauchte die nächsten Tage wieder mehr zusätzlich. Aber ich bin ja schon sehr froh, dass sie die Brust nun auch andernorts und ohne Laktationshilfe wieder annimmt. Die Pulvermilch zu reduzieren, verfolge ich nicht als Ziel, das wäre nur ein schöner Nebeneffekt.

Sonntag waren wir drei dann endlich wieder vereint und machten auch einen langen Spaziergang mit Cafébesuch.

Ich hoffe, euch allen geht es gut und ihr seid vor dem Orkan ‚Sabine‘ bewahrt gewesen!

Herzliche Grüße nach Deutschland von einer nun gähnenden Silke, die heute nur noch große Sehnsucht hat, sich neben ihr Töchterchen zu betten ….
Macht es gut, bis zum nächsten Mal!

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Dir alles Gute,

Anke (kidsgo-Tagebuch-Betreuerin)

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Kommentare von Lesern:

Traudi Feist, Rettenbach14.02.2020 10:35

Hallo Silke, ein langer Bericht über Deine Führsorge mit und an Anna im fremden Land. Gut das es offenbar auch genug Übersetzer bei den Ämtern gibt. Nun hoffe ich, dass das mit dem Fleck noch geklärt werden kann.
Legst Du noch ein Bild von den beginnenden Frühling bei?
L.G. Ma


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