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Infos für Mütter - Besondere Reha für an Brustkrebs erkrankte Mütter

In diesem Artikel:

Besondere Reha für an Brustkrebs erkrankte Mütter und ihre Kinder

Wenn Mütter an Krebs erkranken, ist das nicht nur ein einschneidendes Erlebnis für sie selbst, sondern betrifft in der Regel die ganze Familie. Traurigkeit, Zorn, Angst, Resignation, eine Palette negativer Gefühle für alle Beteiligten.

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Das hat auch Annette Rexrodt von Fircks erlebt, die im August 2005 eine Stiftung gründete und das Projekt "Gemeinsam gesund werden" ins Leben rief. Die Intention der Mutter von drei Kindern, die selbst mit ungeheuer viel Mut den Krebs besiegt hat und Autorin mehrerer erfolgreicher Bücher ist: Ein Reha-Angebot für an Brustkrebs erkrankte Mütter und ihre Kinder. Im Oktober 2006 zogen die ersten 30 Frauen mit ihren Kindern in die Klinik "Ostseedeich" in Grömitz ein.

Kampf gegen die Angst

Mit einem lebensbejahenden ganzheitlichen Konzept will die Stiftung betroffene Frauen darin unterstützen, etwas gegen die Angst zu tun und dem Krebs so weit wie möglich etwas von seinem Schrecken zu nehmen. Im Vordergrund steht das Wiedererlangen von Kraft, Lebensfreude, Zuversicht und vor allem einem gegenseitigem Vertrauen, das in Krisenzeiten manchmal auf der Strecke bleibt. Mit hoher diagnostischer Qualität sollen seelische Probleme der Kinder und Störungen in der Mutter-Kind-Beziehung rechtzeitig erkannt und gezielte therapeutische Hilfen angeboten werden. Ziel ist es, trotz der Ausnahmesituation durch die Erkrankung, weiterhin eine „gesunde“ Beziehung zwischen Mutter und Kind zu ermöglichen.

Kontakt

Ausführliche Informationen gibt es außerdem im Internet unter www.rvfs.de.

Spezielle onkologische Mutter-Kind-Rehabilitation

Das Programm „Gemeinsam gesund werden“ wird hinsichtlich seiner Wirksamkeit von der Arbeitsgruppe Therapieevaluation der Philipps-Universität Marburg wissenschaftlich begleitet und das könnte möglicherweise wegbereitend sein. Innerhalb von fünf Jahren sammeln die Forscher Nachweise über die Effektivität dieser speziellen onkologischen Mutter-Kind-Rehabilitation, damit diese in Zukunft vielleicht sogar in die Standardversorgung übernommen wird.

Jedes Jahr können 450 Mütter gemeinsam mit ihren Kindern an dieser Maßnahme teilnehmen. Erste positive Zwischenergebnisse liegen bereits vor.


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