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Kurz vor der Geburt - Die letzten Wochen der Schwangerschaft

Bald ist es soweit: Der Geburtstermin rückt jeden Tag ein Stückchen näher. Was für ein schönes Gefühl. Da meisterst du die Schlussphase der Schwangerschaft doch mit Leichtigkeit. Keine Frage, dass in den letzten Wochen der Schwangerschaft der Alltag etwas schwieriger wird. Die Kilos auf der Waage steigen, der Bauchumfang wächst stetig und jede Bewegung fällt schwer. Dafür bewegt sich dein Baby umso mehr, wenn du zur Ruhe kommen möchtest. Doch mit ein paar Tricks und kleinen Auszeiten wird auch die Schlussphase der Schwangerschaft zum Kinderspiel.

In diesem Artikel:

In der Ruhe liegt die Kraft

Die meisten Frauen nehmen in den letzten Wochen der Schwangerschaft rund 600 Gramm zu – in der Woche! Das ist nicht schlimm, macht sich aber im Alltag bemerkbar. Der dicke Bauch ist irgendwie immer im Weg. Beim Schuhe zubinden, beim Treppen steigen und sogar beim Schlafen. Ärgere dich nicht darüber. Nimm einfach praktische Schuhe zum Reinschlupfen und lege zwischendurch immer mal wieder kleine Pausen ein. Organisiere ein Stillkissen, dass macht das Schlafen in den letzten Wochen deutlich bequemer, wenn du ein Bein drauf legst. Diese ruhigen Minuten solltest du dir mehrmals täglich gönnen. Dann geht alles viel viel leichter.

Tipps

Tipps für die letzten Wochen

Geheimtipp Himbeerblätter
Probier mal einen Tee aus Himbeerblättern. Er soll den Körper entgiften, die Muskulatur auflockern und den Muttermund weich machen. Kurzum, der Himbeerblättertee bietet alles, was die werdende Mutter vor der Geburt braucht. Prima. Wenn er dir schmeckt, solltest du ab der 34. Schwangerschaftswoche täglich 3 bis 4 Tassen trinken.

Sodbrennen
Viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt können das häufig auftretende Sodbrennen bei Schwangeren reduzieren. Zusätzlich sollte vor dem Schlafengehen nichts mehr gegessen werden. Hausmittel gegen das Sodbrennen sind:

  • Nüsse, gut gekaut
  • trockenes Brot, gut gekaut
  • Backoblaten

Das stille Örtchen

Dauerplatz WC. So viel Zeit wie jetzt hast du sicher noch nie in deinem Bad verbracht. Und so manche Mutter kennt bereits alle stillen Örtchen in ihrer Umgebung. Das hat einen einfachen Grund: Durch die Senkung deines Bauches drückt die Gebärmutter nun noch mehr auf die Blase. Das Ergebnis: ständiger Harndrang. Besonders nachts kann das sehr störend sein. Lass dich dadurch nicht verärgern. Sieh es lieber als ein erstes Training für die Zeit mit deinem kleinen Liebling nach der Entbindung.

Unterschiedlicher Rhythmus

Mutter und Kind haben selten den gleichen Rhythmus. Bist du aktiv, schläft dein Baby. Möchtest du Ruhe, wird dein Baby aktiv. Kein Wunder: Tagsüber wird es von deinen Bewegungen sanft in den Schlaf gewiegt. Kommst du jedoch zur Ruhe, wird dein Baby putzmunter. Besonders abends oder nachts kann das sehr störend sein. Der beste Trick ist, sich schon tagsüber einige Auszeiten zu nehmen. Tank Kräfte wann immer es dir möglich ist.

Atme durch

Aufatmen! Endlich bekommst du wieder Luft. Ungefähr 4 bis 5 Wochen vor der Geburt lassen die Senkwehen das Baby ins Becken rutschen. Dort nimmt es seine Geburtsposition ein. So wird das Zwerchfell entlastet und du kannst endlich wieder frei durchatmen.

Hilfe, es brennt!

Sodbrennen ist eine lästige Begleiterscheinung meist gegen Ende der Schwangerschaft. Denn der Magen wird durch die immer größer werdende Gebärmutter eingeengt. Das Baby braucht mehr Platz. Die Folgen sind Sodbrennen und saures Aufstoßen. Versuch mal Joghurt und Milch zur Linderung der Beschwerden. Und iss lieber viele kleine Mahlzeiten, als eine große.


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