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Schwangerschaft - Hilfe, ich werde Papa!

Wichtig zu wissen für werdende Mamas: Eine Vaterschaft ist ein großer Einschnitt im Leben eines Mannes. Auch wenn es ein Wunschkind ist, wird der werdende Papa nach der Verkündung der frohen Botschaft erst einmal mit der Endlichkeit der reinen Selbstbestimmung konfrontiert. Beruflich müssen alternative Wege ausgelotet werden - geht es die Karriereleiter weiter rauf oder ist es besser die Arbeitszeit zu reduzieren zugunsten des Kindes? Da stellt sich für die Schwangere die Frage: Wie fühlt sich ein Mann in der Schwangerschaft?

In diesem Artikel:

Hilfe, mein Partner wird Papa!

Für Väter ist es eine persönliche Reifeprüfung: ist Mann wirklich bereit Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen mit allen Konsequenzen? Für die Beziehung ist es jetzt wichtig, sich einander mitzuteilen und über die jeweiligen Ängste und Erwartungen zu sprechen. Einfühlsamkeit in den Partner ist gefragt, wenn es darum geht, das Projekt „Elternschaft“ gemeinsam erfolgreich anzugehen.

Tipps für Väter

Genieß die gemeinsamen Auszeiten beim Wellness oder in der Therme, wenn die Schwangerschaft ohne gesundheitliche Einschränkungen verläuft. Ein schwereloses Erlebnis ist der Aufenthalt in einem Floatbecken, das man auch für zwei Personen buchen kann. Die werdende Mutter schwebt im warmen Solebad, das ungeborene Kind in der Fruchtblase. Das sind innige Momente, in denen die Schwangere eine noch intensivere Beziehung aufbauen und ihren Rücken entlasten kann. Es ist aber auch ein erhebendes Gefühl, Hand in Hand durch den Pool zu gleiten und schwerelos die Vorfreude aufs Kind zu teilen.

Die Romantik-Falle

Frauen sind sich oft nicht bewusst, dass sie ihren Partner mit einem Candle-Light-Dinner zuhause und der Präsentation von Babyschühchen in eine emotionale Drucksituation bringen. Viele Männer fühlen sich mit der Situation überfordert und reagieren mit dem innerlichen Flucht-Modus. Das köstliche Essen wird dann schnell zur Farce und der Partner fühlt sich bei der Verbindung von verführerischer Kochkunst und Babyalarm im Zugzwang.

Plan B für den Alpha-Mann

Besser ist es, an seine Männlichkeit zu appellieren. Jeder Mann empfindet Stolz, wenn er von seiner Partnerin erfährt, dass sie von ihm schwanger ist - schließlich beweist das seine Fruchtbarkeit. Leckere Hausmannskost, ein Abenteuerfilm bei dem er erst einmal abschalten kann und ein anschließendes Gespräch über das süße Geheimnis sind manchmal die bessere Reihenfolge. Empfehlenswert ist es auch, ihm mitzuteilen, warum du dich gerade ihn als künftigen Vater deines Kindes ausgesucht hast. Das schmeichelt seinem Selbstwertgefühl, er fühlt sich bestätigt und erlebt schon die ersten Schwangerschaftswochen positiv.

Es lebt!

Männer können oft nur begreifen, was sie tatsächlich sehen. Deshalb nimm deinen Partner gleich mit zur ersten Vorsorgeuntersuchung zwischen der neunten und zwölften Schwangerschaftswoche. Auf der Ultraschallaufnahme erkennt er dann erstmals sein Kind und verinnerlicht, dass da im Bauch seiner Partnerin wirklich ein Baby heranreift. Für viele werdende Väter ist das der Moment, in dem sie urplötzlich eine intensive emotionale Bindung zum Ungeborenen verspüren.

Surftipps

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Thema Familienauto: Wie am besten finanzieren?
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Wir sind schwanger!

Viele Paare empfinden die gemeinsamen Hebammen- oder Arztbesuche als wertvolle Auszeiten. Wer zusammen einen Geburtsvorbereitungs-Kurs besucht, bekommt eher das Gefühl gemeinsam schwanger zu sein – die Kosten müssen vom Mann allerdings selbst getragen werden. Leider sind Männer dort oft noch eine Randgruppe, auf ihre spezielle Situation wird selten eingegangen. Warum nicht selbst aktiv werden und sich zusammentun? Die Gründung einer Männergruppe für werdende Väter ist eine feine Sache. Dort reden die Väter in Spe auch über ihre Ängste, Probleme und Unsicherheiten. Oft stellt sich dann heraus: Mit dieser Frage ist Mann gar nicht so allein. (Du kannst deinen Mann übrigens auch beim speziell für werdende Väter geschriebenen Schwangerschaftsnewsletter auf www.väterzeit.de anmelden).

Reizwort Schwangerschaft

Die Empfindsamkeit nimmt zu, egoistische Interessen prallen manchmal aufeinander und Rückzugsmöglichkeiten müssen vorhanden sein, um auch einmal ganz alleine nachdenken zu können. Das gesteigerte Schutzbedürfnis der Mama in Spe wackelt auch an der Belastbarkeit des Mannes. Werdende Väter schwanken gerade in den ersten Monaten zwischen Euphorie und Ängsten, die das zukünftige Leben in Zweifel stellen. Jede Veränderung birgt natürlich auch Unsicherheit und erfordert eine neue Planung und Aufgabenverteilung. Die werdende Mutter hingegen sieht neben aller Vorfreude aufs Kind auch die finanzielle Abhängigkeit vom Partner in den ersten Jahren.

Annäherungsversuche – Was tut Mami und Papi in Spe gut?

So wichtig wie das Liebesnest ist auch eine Insel der Ruhe für beide - ein Kokon, in dem beide sich wohlfühlen und sich ganz entspannt auf die Elternschaft freuen können. Schaff Vertrauen, dein Partner sollte an allen Phasen der Schwangerschaft teilhaben dürfen. Lass ihn spüren, wenn das Baby gegen die Bauchdecke klopft und lass ihn erleben, wie es sich unter seinen Streicheleinheiten beruhigt.


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