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Vorsorgeuntersuchungen – Mama geht zum Bauch-TÜV

Mit Beginn der Schwangerschaft fängt auch ein neuer Lebensabschnitt an. Nun heißt es Verantwortung übernehmen. Verantwortung für den eigenen Körper und das ungeborene Leben. Vorsorgeuntersuchungen helfen dabei und bieten auch ein Stück Sicherheit.

In diesem Artikel:

Mama geht zum Bauch-TÜV

Jede schwangere Frau lebt in der Sorge: Ist mit meinem Nachwuchs alles in Ordnung? Wie genial wäre eine Dauerleitung mit Flatrate direkt in den Bauch? Leider ist die Forschung noch nicht so weit. Aber es gibt dennoch Möglichkeiten herauszufinden, ob es dem Baby gut geht. 

35 Untersuchungen im Test

Unsere Experten bewerten hier für dich Nutzen, Risiken & mehr von 35 Vorsorgeuntersuchungen: 

Schwangerschaftsuntersuchungen im Check

Die 5. Schwangerschaftswoche ist eine der Aufregendsten. Es ist nun etwa zwei Wochen her, dass die Menstruation ausgeblieben ist. In 90 Prozent ein sehr sicheres Zeichen, dass sich im Bauch ein kleiner Untermieter einnistet. Dieser richtet sich immer weiter ein und nimmt dabei viel Platz in Anspruch. Die werdende Mama wird von den unterschiedlichsten Gefühlen heimgesucht – was nicht immer ganz so einfach ist. 

Die 5. Schwangerschaftswoche ist ein guter Zeitpunkt, um den ersten Arzttermin zu vereinbaren. Der Gynäkologe oder die Gynäkologin wird anhand des Urins einen Schwangerschaftstest vornehmen. Nach dem positiven Ergebnis und den Luftsprüngen (aber bitte nicht so hoch) folgen noch Blutuntersuchungen.

Viele Untersuchungen für genügend Sicherheit

Während der Untersuchungen werden die Blutgruppe und der Rhesusfaktor bestimmt. Zudem erfolgt ein Test auf Antikörper gegen bestimmte Krankheiten, die dem Baby im Bauch gefährlich werden können. Zu diesen gehören unter anderem Röteln oder auch Toxoplasmose

Der spannendste Teil des ersten Besuches ist aber natürlich die Ultraschalluntersuchung. Der erste Ultraschall soll zeigen, dass sich das Ei auch wirklich in der Gebärmutter und nicht etwa im Eileiter, eingenistet hat. Für die Schwangere ist der erste Blick in den Bauch oft etwas ernüchternd, da noch nicht allzu viel vom Embryo zu sehen ist. Nur selten zeigt sich schon das Miniherz, das dann pulsiert. Im Anschluss an die gesamten Untersuchungen folgt ein umfangreiches Gespräch zwischen Arzt und der werdenden Mama. Auch Risiken wie Alkohol, Drogen oder Nikotin werden angesprochen. Der krönende Abschluss ist die Ausstellung des Mutterpasses. Damit ist es nun offiziell: Willkommen im Club der schwangeren Frauen!

Vorsorgeuntersuchungen in regelmäßigen Abständen

Von nun an gehören der Arzt und die Hebammen zum erweiterten Bekanntenkreis. Denn die Untersuchungen finden bis zum 8. Monat alle vier Wochen statt. Danach dann sogar 14-tägig. Bei jedem Besuch erfolgt eine Untersuchung, der Blutdruck wird gemessen, Blut und Urin werden gecheckt. Auch muss sich die werdende Mama jedes Mal auf die Waage stellen.  

Vorsorgeuntersuchungen: Und wer zahlt?

Übrigens: Eine Hebamme kann jede zweite Vorsorgeuntersuchung durchführen. Manche Schwangere nutzen diese Möglichkeit, um schon früh einen guten Kontakt zu „ihrer“ Geburtsbegleiterin aufzubauen und sie sich in den erfahrenen Händen einer Hebamme rund um gut und umfassend versorgt fühlen.

Die Kosten der Vorsorgeuntersuchungen werden von der Krankenkasse übernommen. Manchmal müssen zusätzlich spezielle Früherkennungsmaßnahmen wie ein Blutzuckerbelastungstest, durchgeführt werden. Diese Untersuchungen werden aber immer mit der Schwangeren im Vorfeld besprochen. Gesetzlich Versicherte haben einen Anspruch auf drei Ultraschalluntersuchungen. Die meisten Ärzte schallen jedoch häufiger als nur drei Mal. Diese zusätzlichen Ultraschalluntersuchungen müssen, wenn keine medizinische Notwendigkeit besteht, von der Schwangeren selbst bezahlt werden. 

Das Wohl des Kindes und der werdenden Mutter steht an erster Stelle. Aus diesem Grund sollten die Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig wahrgenommen werden.


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