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Tagebücher aus der Schwangerschaft

Eine neue wunderbare, aufregende und vielleicht auch lang erwartete Lebenszeit beginnt. Für unsere Tagebücher-Blogs haben wir immer 3-4 schwangere Frauen in unterschiedlicher Schwangerschaftsphase, die in freudiger Erwartung über jede Woche dieser spannenden Zeit schreiben, uns und die vielen tausend Follower:innen daran teilhaben lassen und damit unvergessliche Momente schaffen.
34. Schwangerschaftswoche

Eine Geburtstagswoche mit Überraschung!

Der Sommer kommt, die Sonne lacht, ein Sponsorengeschenk, ein quietschfideles Kind und ein Trainingscamp im Bauch!

Guten Abend zusammen,

ich hoffe, es geht Euch gut. Mir geht es gut, aber bin hundemüde. Mein Hirn versinkt so langsam im Ameisenfussball-Modus. Die Nacht war eine Geduldsprobe. Von Mitternacht bis vier Uhr morgens war unser Schlumpf wach: er wollte erzählen, Kuscheltiere sortieren, vorgelesen bekommen oder ein Hörbuch hören. Und dann ist er auf der Decke neben meinen Füßen eingeschlafen. Ich lag mi den Beinen unter der Decke und schlief nur halb, weil mir etwas kalt war und ein Teil des Hirns konstant „nicht die Beine bewegen, da liegt ein Baby“ funkte. Mein Mann lag daneben und fror ebenfalls, hatte aber irgendwann den Geistesblitz sich die Decke vom Schlumpf zu krallen und zumindest die 1,35 Länge über die Beine zu legen. Ich wachte nie genug auf. Um kurz vor 7 klingelte dann der Wecker und mein Sohn? Der schlief seelenruhig weiter, während ich einfach nur hätte heulen können. So durch war ich. Dennoch den Tag habe ich trotz allem gut überstanden und war sogar draußen im Garten. Und Bauchbaby ist extra aktiv und tritt und boxt, was das Zeug hält. Ich kann es nur wiederholen: von wegen weniger Bewegungen…
Auch habe ich das Gefühl, dass mein Bauch recht aktiv ist. Er ist doch mehrfach am Tag nun hart und drückt. Es schmerzt nicht oder so, ist auch nicht wirklich unangenehm (angenehm auch nicht). Aber ich merke es.

So, Ameisenfussball hatte gewonnen. Es ist morgens, ich sitze in unserem Vorgarten, höre das Vogelgezwitscher und genieße die Sonne. Wo war ich stehen geblieben? Die letzte Woche:
Voll, anstrengend und wunderschön. Unser Schlumpf ist zwei geworden! Der Geburtstag des eigenen Kindes ist irgendwie ein ganz komischer Tag. Man freut sich (fast mehr als die Kleinen, denn so richtig verstehen tun sie in dem Alter noch nicht, wieso jetzt alles so besonders ist) und gleichzeitig markiert der Tag auch ein ganz persönliches Ereignis. Abgesehen davon schreit der Tag nur so: „Hast Du es gemerkt?! Schon wieder ein Jahr vorbei!! Die gehen immer schneller!! Halt jeden Tag fest, sonst ist er morgen aus dem Haus!!“
Von uns bekam er eine Schubkarre, die munter durch das Haus geschoben wurde - dank Regen - und nun stets im Garten mit Erde, Steinen oder ausgerupften Gras gefüllt und an den unmöglichsten Ecken wieder entladen wird. ;-)
Die anderen Tage waren vor allem davon geprägt, ihn zu beschäftigen, da die Tagesmutter Urlaub hatte und mit Regen und schlechtem Wetter wird das wirklich zur Hausnummer.
Früher habe ich mit ihm nen Parcours im Wohnzimmer aufgebaut: unterm Tisch durchkrabbeln, über den Hocker klettern, auf dem Balken balancieren, die Kisten erklimmen und sich aufs Sofa schmeißen. Aber da das unwillkürlich in „Mama auch!“ endet und ich das maximal 10 Minuten durchhalte bis der Atem kürzer wird und vor allem der Bauch signalisiert „was langsamer wäre angebracht“ und ich mich auch ganz ehrlich wie ein Walross fühle bei dem Spaß, ist das nicht mehr der erste Go-to-Move.
Wir haben die Woche aber dennoch gewuppt, auch wenn ich Samstagfrüh mich auf Montag gefreut habe, dass ich dann ein paar Stunde habe, die ich wieder selber einteilen kann.


Natürlich waren dann auch die Schwiegereltern an unterschiedlichen Tagen da und haben den Kleinen bespaßt. Und es ist ein Spektakel zu sehen, wie begeistert alle voneinander sind. Abends muss man sich dann etwas darauf einstellen, dass die Nächte nicht die ruhigsten werden.

Morgen steht die Krankenhausanmeldung an. Irgendwie wird es jetzt real. Ursprünglich war der für Donnerstag geplant, obwohl ich bei der Vereinbarung dreimal nachgefragt habe, ob das passt mit Feiertag. Letzte Woche ist ihnen dann aufgefallen, dass dem nicht so ist. Deswegen mussten wir jetzt alles etwas umschmeißen. Bin auch schon aufgeregt, obwohl der Termin eigentlich ziemlich Standard ist. Und dennoch irgendwie wieder so ein Meilenstein, der markiert: „Bald ist es soweit.“

Ja, und dann trudelte auch noch eine Überraschung ein. Ein Sponsorengeschenk! Damit hatte ich nicht gerechnet und fragte mich auch erst, wann ich das um Himmels Willen bestellt haben könnte, eigentlich erwartete ich doch gar kein Paket mehr.
Mein Sohn und Mann öffneten das Paket mit viel Elan „Ab! Ab!“, rief der Schlumpf, als er die Schere sah. Und was kam zum Vorschein? Eine manduca twist!
Eine Babytrage!
Ich bin ganz großer Fan vom Tragen. Unseren Schlumpf haben wir auch ewig getragen bis er dann irgendwann klar signalisiert hat, dass er Bewegungsfreiraum braucht. Wenn er jetzt nicht schon so viel wiegen würde, dann ginge es jetzt wahrscheinlich wieder, weil er das Kuscheln für sich entdeckt hat, aber zwischenzeitlich war jede Art der Einengung für ihn ein Graus.
Aber zurück zur manduca. Ich bin sehr gespannt. Sie ist - wie beschreibe ich das jetzt - ein Zwischending zwischen einem Tragetuch und einer „normalen“ Babytrage mit Gurt und Verschluss. Der Bauchgurt hat einen Schnappverschluss, den man individuell einstellen kann. Die „Schultergurte“ sind aber aus weichem Stoff und werden dann schlussendlich geknotet. Da es im Endeffekt wie ein langer Schal ist, kann man das Material über den Schulter auffächern, was nochmal die Last verteilt. Der „Sitz“ lässt sich einfach durch umklappen des Stoffs verkleinern oder vergrößern, ohne dass es eine dicke, harte Stoffwurst wird. So kommt die manduca twist ganz ohne Klettverschlüsse oder Ähnliches aus. Man kann das Baby mit der manduca twist sowohl vor dem Bauch als auch auf dem Rücken tragen. Gerade, wenn die Kleinen schwerer werden, bietet sich der Rücken irgendwann an. Das Material ist wahnsinnig weich: 100% Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau. Ein bisschen möchte man sich darein kuscheln. Und waschen kann man sie auch! Ein ganz wichtiger Faktor, wenn man kleine Spuckis hat, die gerne mal hier und da ein bisschen Milch und Co. aufstoßen.
Zuerst war ich ein wenig besorgt, denn auf den Fotos sitzt die Trage so wahnsinnig hoch, in der Taille quasi. Und mir persönlich tat das nach der Geburt damals nicht gut. Wir hatten eine ähnliche Trage von der Hebamme ausgeliehen bekommen. Ich hatte stets das Gefühl, dass meine Narbe und der Beckenboden wahnsinnig unter Druck gesetzt wurden. Deswegen habe ich beim Schlumpf damals ihn auch erst recht spät getragen auf Spaziergängen etc. und dann auch mit einer Trage, die ich gut auf den Hüften tragen konnte, so dass die Knochen die Last trugen.
Aber - pffff! - die Augen meines Mannes hättet ihr sehen müssen, als ich ganz kleinlaut die Bemerkung machte (denn einem geschenkten Gaul, schaut man bekanntlich ja nicht ins Maul!)! Die strahlten nämlich und er sagte: „Dann trage ich das Kleine!“
Ich hab es trotzdem mal probiert. Sie ist auf jeden Fall easy peasy angelegt - gut war auch noch kein Kind drin. Aber die Gurte lagen angenehm, die Schultergurte sind lang genug, aber nicht sooooo lang, dass man am Ende alles fünf mal um sich selber wickeln muss. Und ich glaube, ich kann die Trage auch was weiter unten tragen, so dass der Gurt quasi auf dem Hüftknochen sitzt. Ich muss dann einfach schauen, wie viel tiefer das Kleine damit rutscht und ob es immer noch sicher ist, was Atmung etc. angeht. Ansonsten habe ich einen Abnehmer ;-), der sich in der ersten Zeit erbarmt. Bei ihm haben wir sie jetzt auch einmal angelegt und auch bei ihm reichen die Schals locker aus, um über Schultern und Rücken dann vorne einen Knoten zu machen.
Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert und gespannt, sie mit dem kleinen Wurm auszuprobieren!! Ganz lieben Dank an das Team der Wickelkinder GmbH (manduca) und natürlich auch an kidsgo für diese gelungene Überraschung!! Ganz ganz lieben Dank. Anbei noch ein paar Fotos und ich schau, ob wir im Nachbericht dann nicht noch ein live-in-action Foto mit Baby schießen.

Und damit ist das Vorbereitungsfieber wieder entfacht und ich werde das direkt mal nutzen, um hier mit meiner To Do Liste weiterzumachen.
Ganz lieben Gruß an Euch alle! Genießt die Sonne und bleibt gesund!

Philippa - mit ruhigem Bauch zur Abwechslung ;-)





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Dir alles Gute,


Anke (kidsgo-Tagebuch-Betreuerin)



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Foto: Privat

 

Foto: Privat

 

Foto: Privat

 



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34. SSW, Übungswehen, Babytrage, manduca, Sponsorengeschenk