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Baby-Ausstattung: Welches Babyphone ist das Richtige?

Wenn das Baby in seinem Kinderzimmer weint und schreit, möchten seine Eltern das sofort mitbekommen. Babyphone sind seit Jahren bewährte Hilfsmittel für Eltern, um jederzeit zu wissen, wenn dem Kind etwas fehlt. Es gibt unterschiedliche Modelle, die sichgrundsätzlich in der verwendeten Funkverbindungunterscheiden und dadurchspezifische Vor- und Nachteile besitzen. Es stellt sich für Eltern daher die Frage, welches Gerät für ihre individuelle Situation die meisten Vorteile bietet.

In diesem Artikel:

Analoges oder digitales Babyphone?

Analog oder digital? Das ist die grundsätzliche Frage beim Kauf eines Babyphones. Man unterscheidet zwischen digitalen Geräten mit DECT und analogen Geräten mit UKW oder mit Funksprechtechnik. Digitale Babyphone basieren auf digitaler drahtloser Funktechnik und besitzen so den großen Vorteil, dass sie keine anderen Funksignale aufnehmen. Sie sind dadurch nicht nur für Störungen unempfindlich, sondern können auch nicht abgehört werden. Ein weiteres Plus ist das glasklare Signal, das aufgrund der digitalen Funkwellen empfangen wird. Die Reichweite eines digitalen Babyphones beträgt allerdings nur bis zu 300 Meter. Ein weiterer Nachteil von digitalen Geräten besteht in der Strahlenbelastung, die durch die digitalen Funkwellen entstehen kann. Analoge Babyphonehingegen sind nachweislich strahlungsarm, weil sie entweder UKW oder Funksprechtechniknutzen.

Geräte mit Funksprechtechnik erinnern an Walkie-Talkies. Die integrierte Funksprechtechnik hat den zusätzlichen Vorteil, dass Eltern ihrem Kind antworten und es beruhigen können, ohne dass sie jedes Mal ins Kinderzimmer müssen. Diese Geräte nutzen meist PMR 446, wodurch sich eine Reichweite von bis zu drei Kilometern ergibt. Jedoch sind analoge Modelle nicht abhörsicher und darüber hinaus sehr störempfindlich. Sie nehmen auch Signale von anderen Babyphonen, Verkehr oder Trafos auf. Damit können sich Eltern nicht immer sicher sein, ob sie jetzt tatsächlich das Weinen ihres Kindes hören.

Worauf ist beim Kauf noch zu achten?

Eltern werden beim Kauf feststellen, dass sich die Geräte nicht nur in der verwendeten Funkverbindung unterscheiden. Es stehen die unterschiedlichsten Modelle mit verschiedensten Zusatzfunktionen zur Auswahl. Eine breit gefächerte Auswahl haben viele Online Shops im Programm. Beispielsweise übertragen sehr viele der dort verfügbaren Babyphone die Geräusche nicht nur über den Lautsprecher, sondern auch über LED-Lichter. Wenn Eltern auch mal ungestört fernsehen oder sich unterhalten wollen, ist dies von großem Vorteil, weil man das Gerät lautlos stellen kann. Einige Modelle verfügen zusätzlich zur Geräuschkontrolle auch über einen Atmungskontrolldetektor. Dieser prüft, ob das Kind noch atmet, was an sich eine gute Sache ist.

Doch es kann bei diesen Geräten auch zu Fehlalarmen kommen, die dann die Eltern grundlos in Aufregung versetzen. Wenn ein Kind oft nur schreit, um die Aufmerksamkeit und die Fürsorge der Eltern zu bekommen, ist es wichtig, dass es lernt, sich selbst zu beruhigen. Hierbei können Varianten mit Nachtlicht und beruhigenden Melodien unterstützen.

Welches Gerät ist das Richtige für mich?

Vor dem Kauf eines Babyphones sollten sich Eltern überlegen, in welchen Situationen sie das Gerät verwenden wollen und welche Funktionen ihnen wichtig sind. In einem Mietshaus mit vielen Parteien und Nachbarn mit ebenfalls kleinen Kindern ist ein störunempfindliches digitales Modell zu empfehlen.

Halten sich die Eltern hingegen oft in größerer Entfernung zum Kinderzimmer auf, ist ein analoges Babyphone die richtige Wahl. Wer mehr Kontrolle bei der Überwachung des Kindes wünscht, sollte sich über ein Gerät mit Zusatzfunktionen wie Atmungskontrolle oder Videoüberwachung Gedanken machen. Nicht zuletzt ist auch die Strahlungsbelastung ein entscheidender Faktor. Eltern, die hier auf Nummer sicher gehen wollen, sollten die analoge Technik bevorzugen.


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