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Zuwendung ist die beste Frühförderung

Lächeln, Brabbeln, Krabbeln, Laufen: Baby muss viel lernen. Eltern können ihr Kind bei seiner Entwicklung ganz leicht und optimal unterstützen - durch liebevolle Zuwendung.

In diesem Artikel:

Zuneigung wirkt Wunder

„Stabile soziale Beziehungen sind der Rahmen, den Kinder zum Lernen brauchen“, erklärt Prof. Astrid Kaiser von der Uni Oldenburg. Die Ratgeber-Autorin („Das erste Babyjahr – wie Säuglinge fürs Leben lernen“) weiß: Nur wenn ein Kind sich geborgen fühlt, kann es seine Neugier ausleben und sich immer neuen Herausforderungen stellen – sprich: lernen.

Augenhöhe mit dem Kind

Dafür brauchen Babys freundliche Entwicklungshelfer, die auf Augenhöhe mit ihm sind, buchstäblich: Setzen Sie sich auf den Hosenboden und erkunden Sie die Welt mit Ihrem Kind aus der Froschperspektive! Interessieren Sie sich für die Dinge, die Ihr Baby gerade faszinieren. Sprechen Sie immer wieder achtsam, leise und langsam zu ihm und achten Sie darauf, viel Blickkontakt zu haben!

Auch gemeinsames Spielen ist wichtig: Fingerspiele, Versteckspiele oder Klötzchen-Bauen. Entscheidend dabei ist weniger der Lerneffekt, „sondern dass Kinder in den ersten Lebensjahren wichtige Grundkompetenzen entwickeln wie positive Lebenseinstellung, Neugierde, Lernfreude und Belastbarkeit“, erklärt der Kieler Psychologe Armin Krenz. Helfen kann hierbei auch ein ausgewählter Baby-Kurs wie etwa PEKiP, der vielseitige körperliche Anregungen bietet.

Zuwendung macht glücklicher

Das macht Kinder auch als Erwachsene stark, bestätigen Studien. Danach sind positive Bindungen in der Kindheit der Schlüssel zum Glück im Erwachsenenleben. Sie ermöglichen stabile soziale Beziehungen – und das macht glücklicher als etwa eine akademische Laufbahn oder hohes Einkommen.


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