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Ratgeber Gesundheit - Homöopathie für Kinder

Sie werden von einer mütterlichen Hand zur nächsten gereicht, oft mit verschwörerischer Miene und guten Ratschlägen zur Dosierung: kleine braune Fläschchen mit Globuli. Die weißen Kügelchen haben in den vergangenen Jahren eine regelrechte Renaissance erlebt.

In diesem Artikel:

Homöopathie für Kinder

Fast 200 Jahre gibt es die Heilmethode schon, die auf dem Ähnlichkeitsprinzip und weiteren Naturgesetzen beruht. Der deutsche Arzt, Apotheker und Chemiker Samuel Hahnemann fand heraus, dass eine Krankheit nur mit der Substanz geheilt werden kann, die, wenn sie einem Gesunden gegeben wird, die gleichen Krankheitssymptome auslöst.

Ausführliche Anamnese Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung

„Homöopathie behandelt nicht nur die Merkmale einer Krankheit, sie geht tiefer, schaut sich den ganzen Menschen an“, erklären die Homöopathinnen Silvia Szelies und Ursula Gruber. Notwendige Basis für eine entsprechende Behandlung ist eine ausführliche Anamnese. „Dabei werden alle wichtigen Informationen über den Patienten und seine Erkrankung aufgenommen“, beschreiben die Heilkundlerinnen.

Kurs oder Ratgeber helfen bei der Behandlung

„Um genau zu wissen, wann man welches Mittel verabreicht, sollten Eltern einen speziellen Kurs besuchen oder sich einen guten homöopathischen Ratgeber zulegen“, betont Szelies. Damit Kinder möglichst gut mit homöopathischen Mitteln versorgt sind, sollte vor der Anwendung eine Anamnese durch einen Homöopathen durchgeführt werden.

Globuli auch in die Notfallapotheke aufnehmen

Interessierte Eltern sollten eine Notfallapotheke mit rund 20 Mitteln zu Hause haben, darunter die Akutmittel Aconitum, Arnica, Belladonna und Chamomilla. Eine Ausnahme bei den Globuli sind übrigens Arnica-Kügelchen. Diese können Kindern und Erwachsenen auch ohne Anamnese bei Sturzverletzungen gegeben werden. Sie verhindern z.B. Blutergüsse und Schwellungen.


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