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Schnuller entwöhnen - was Eltern beachten sollten

Die ganze Familie steht Kopf, wenn der geliebte Latexstopfen nicht auffindbar ist. Der Schnuller ist Beruhigungsmittel und Einschlafhilfe. Kinder lieben ihn, meist viel länger, als Eltern es gerne sehen.

In diesem Artikel:

Der ständige Begleiter - Was bei Schnulleralarm zu beachten ist

Was schon seit Menschengedenken praktiziert wird, Kinder mit einer Saughilfe zu beruhigen, stößt immer mehr auf Kritik. Besonders Zahnärzte sind alarmiert, werden sie doch immer häufiger mit Zahnfehlstellungen konfrontiert. Durch den Einsatz des Gumminuckels haben Ober- und Unterkiefer keinen Kontakt, es entsteht eine Bisslücke.

Noch wesentlich kritischer wird das Daumenlutschen betrachtet. Der Daumen ist nicht kiefergerecht geformt.„Fehlstellungen im Zahn- und Kieferbereich sind hier deutlich schlimmer“, erklärt der Kinderzahnarzt Harald Joos.

Aber auch die Sprachentwicklung kann durch Schnuller und Daumen gestört sein. „Es kann zu S- und Z-Fehlern bei der Aussprache führen“, beschreibt er.

Doch was tun, wenn der Nachwuchs seinen geliebten Nucki nicht abgibt?

Fachleute raten dazu, den Dauerbegleiter ab dem zweiten Lebensjahr auf eine Einschlafhilfe zu reduzieren. Beim Daumen sieht es da schon schwieriger aus. „Versuchen sie Ihrem Kind zu erklären, warum es aufhören soll, viele Drei- oder Vierjährige verstehen das bereits“, so Joos. Geduld, Geduld und noch mal Geduld sind also gefragt.

Schnuller entwöhnen: Elternberichte

Unten in den Kommentaren berichten Eltern, wie es ihr Kind geschafft hat, den Schnuller loszuwerden. Wir freuen uns auf deinen kurzen Bericht - vielleicht hast du auch einen kleinen Trick, der anderen Eltern helfen kann!


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