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Kleine Forscher schützen - So experimentieren Kinder sicher

Unerschrocken ziehen sie an Tischdecken und Kabeln, erklimmen Stühle und Schränke, drehen an Herdreglern und Wasserhähnen: Kaum können Kinder ein Stückchen robben oder quer durchs Zimmer krabbeln, da kennt ihre Neugier keine Grenzen.

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Kleine Forscher schützen - So experimentieren Kinder sicher

„Mehr als 300.000 Kinder bis zu fünf Jahren verunglücken jährlich so schwer, dass ärztliche Hilfe notwendig ist“, weiß Martina Abel, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft ‚Mehr Sicherheit für Kinder e.V.’.

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„Ich sehe was, was Du nicht siehst: Unfallgefahren zu Hause entdecken und beseitigen“, so heißt eine Broschüre der Bundesarbeitsgemeinschaft ‚Mehr Sicherheit für Kinder e.V.’, die sich kostenlos im Internet herunterladen lässt:
www.kindersicherheit.de

Besonders viele Unfälle geschehen zu Hause. Wer herausfinden will, ob die eigene Wohnung sicher ist, sollte einen Rundkurs in ungewohnter Perspektive unternehmen. Konkret heißt das: sich auf den Boden begeben und durch die Wohnung krabbeln. So lassen sich Stolperfallen wie Kabel, ungesicherte Steckdosen und scharfe Nagelköpfe unter der Tischplatte entdecken. Hilfsmittel tragen dazu bei, Kindern eine sichere Umgebung zu bieten, zum Beispiel Fensterschlösser, Treppengitter und Steckdosensicherungen, Herdschutzgitter und Abdeckplatten für Backofenfenster, Rutschleisten auf Treppen, Badevorleger auf Fliesen und rutschsichere Einlagen in Duschen und Badewannen. Wer seine Möbel mit Ecken- und Kantenschutz versieht, erspart seinem Kind vielleicht auch eine Wunde, die genäht werden muss. Tür- und Schubladensperren bieten sich an, um all das zu verstauen, was nicht in Kinderhände gelangen darf.

Trotz aller Hilfsmittel: „Gut, wenn Eltern ihren Kindern immer ein bisschen mehr zutrauen, als sie gerade können“, so Martina Abel. „Kinder machen oft unvorhergesehene Entwicklungsfortschritte.“


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