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Spielplätze für Kinder

Lässt man Kindern ein wenig Freiraum und Platz, dann schaffen sie sich ihre Spielplätze selbst – auf der Straße, auf Wiesen und Brachflächen. „In der Stadt müssen wir solche Spielflächen nachbauen“, erklärt Landschaftsarchitekt Prof. Siegfried Knoll.

In diesem Artikel:

Universum Spielplatz - Mit Phantasie Kinderwelten schaffen

Für einen kindgerechten Raum ist kein weitläufiges Gelände nötig, im Gegenteil: Jede Altersgruppe findet Platz, z. B., indem man beim Entwurf eines Kletterturms die unterschiedlichen Fähigkeiten berücksichtigt: Kleinkinder schaffen es bis zur untersten Ebene, große Kletterer klimmen über Seile und Netze bis in die Dachetagen. Im Weidenhäuschen oder -tunnel können sich die Kleinen einigeln. Gemeinsames Schaukeln in allen Formen ist der Renner auf jedem Spielplatz.

Spielgerätehersteller bieten verschiedene Spielmöglichkeiten

„Spielgerätehersteller unterstützen durch Kombigeräte diese Entwicklung, verschiedene Spielmöglichkeiten wie Klettern, Rutschen und Schaukeln auf kleiner Fläche zu vereinen“, so Prof. Knoll. Aber nicht nur ausgefeilte Spielgerätekombinationen machen Spaß. „Gerade die einfachen Dinge animieren Kinder in jedem Alter vor allem zum Bewegen“, weiß der Landschaftsarchitekt.

Die Wünsche der Kinder werden umgesetzt

Mit aufgeschütteter Erde, Kies und Steinen lassen sich Spielwelten modellieren. Für die Minis sind Wasser und Sand das Größte. „Wir fragen die Kinder nach ihren Wünschen und setzen diese Ideen dann auch gemeinsam um“, erklärt der Landschaftsarchitekt.

Kein Spielplatz ist für die Ewigkeit gebaut, Bedürfnisse verändern sich, Spielgeräte nutzen sich ab. Die Stadt oder Kommune prüft regelmäßig, ob etwas erneuert werden muss. „Wenn ein Spielplatz viel Pflege verlangt, ist das ein Kompliment für die Planer“, meint Prof. Knoll, „denn das bedeutet: Hier wird gespielt!“

Dein Spielplatz weist Mängel auf? Wende dich unbedingt an die örtlichen Behörden.


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