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Babyschwimmen - Motorische Entwicklung ermöglicht Wasserspaß

Seit vielen Jahren gewinnt das Babyschwimmen zunehmend an Beliebtheit. Es hat sich als Kursangebot neben PEKIP und Krabbelgruppen etabliert. Dafür gesorgt haben Erfahrungsberichte anderer Eltern, imposante Bilder in den Medien, auf denen frei tauchende Säuglinge unter Wasser zu bewundern sind.

In diesem Artikel:

Spielerische altersgemäße Auseinandersetzung mit dem Wasser

Dabei ist das gewöhnen der Babys keinesfalls eine Erscheinung moderner Industriegesellschaften. Schon aus vorchristlichen Überlieferungen ist die Verbindung zwischen Völkern, die ihre Kinder aus unterschiedlichsten Motiven mit dem Wasser konfrontieren bekannt.

Der eher irreführende Begriff des Säuglingsschwimmen bedeutet nicht, dass die Babys in der Lage sind selbständig schwimmen zu lernen. Im Vordergrund des Säuglings und Kleinkinderschwimmens stehen viel mehr die spielerische altersgemäße Auseinandersetzung mit dem Medium Wasser, soziale Kontakte für Mutter und Kind. Ganz wichtig ist auch die Intensivierung der Eltern-Kind-Beziehung, durch den engen Haut-an-Haut Kontakt, den man sonst in der Form nicht hat. Man beobachtet den hohen Nutzen dieser Känguruh-Methode bei Frühchen. Zusätzlich können krankengymnastische Behandlungen durch gezielte Übungen im Wasser ergänzt werden. Auch gibt es spezielle Angebote für Kinder mit Defiziten.

Tipps Für die Schwimmhalle

Die Wassertemperatur sollte zwischen 32 und 34 Grad Celsius betragen.

Um die empfindliche Babyhaut nicht zu reizen, sollte das Wasser nicht oder nur sehr wenig gechlort sein.

Wichtig ist auch, dass eine Wickelmöglichkeit vorhanden ist.

Babyschwimmen - worauf musst du achten

Babyschwimmen wird von verschiedenen Anbietern wie Krankenhäusern, öffentlichen Schwimmbädern und Bildungswerken angeboten. Bei den meisten Anbietern müssen die Kinder eine Schwimmwindel tragen, diese gibt es als Wegwerfwindel oder zum Wiedergebrauch. Zur Hautpflege nach dem schwimmen empfiehlt es sich die Kinder einzucremen. Um Hautirritationen bei Babys zu vermeiden, ist ein kaum gechlortes Becken für die Kurse am besten geeignet. Die Wassertemperatur sollte möglichst über 30 Grad Celsius liegen, damit sich die Babys Wohlfühlen und nicht zu schnell auskühlen. Beginnen kann man mit dem Babyschwimmen in der Regel ab dem 3. Lebensmonat, ein späterer Einstieg ist natürlich jederzeit möglich. Das Angebot reicht über aufbauende Kurse bis hin zu offenen Kursen.

Wichtig: Achte darauf, dass das Kind gesund ist! Auch sollte man drei Tage nach einer Impfung nicht zum schwimmen gehen.

Babyschwimmen: Was dein Kind davon hat

Durch das Wasser stimuliert, fördert Babyschwimmen die motorische und intellektuelle Entwicklung der Kinder, wobei sie Bewegungserfahrungen machen können, die für sie "auf dem Trockenen" so noch nicht oder gar nicht möglich sind. Auch wirkt das warme Wasser beruhigend auf die Kleinen. Durch den Wasserdruck wird das Muskel- und Bindegewebe gestärkt und der kindliche Kreislauf angeregt.

Schnell gewöhnen sich die Kinder an das neue Element und beginnen oft schon beim betreten der Schwimmhalle bzw. wahrnehmen der typischen Schwimmbadatmosphäre heftig vor Freude zu zappeln.