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Schlaflieder und Schmusen: Eltern geben Einschlaftipps

Was schläft mein Baby besser ein? Ob Gute-Nacht-Lieder oder Massage: Eltern geben Einschlaftipps: Hier Schlaflieder und mehr entdecken!

In diesem Artikel:

Geliebte Routine

Eine der wichtigsten und dennoch leider oft unterschätzten Voraussetzungen für eine gute Nacht deines kleinen Lieblings ist ein liebevolles Abendritual. Es schließt den Tag ab, läutet die Nacht ein und erleichtert schon den ganz Kleinen den Übergang von der Aktivität zur Ruhe, vom Hellen zum Dunklen, vom Wachen zum Schlafen.

Dir mag die abendliche Routine mit der Zeit monoton erscheinen – deinem Kind gibt die vertraute Regelmäßigkeit das beruhigende Gefühl, dass alles in Ordnung ist und es sich ruhig in den Schlaf fallen lassen kann. Es weiß genau, was als Nächstes passiert – und entspannt sich.

Wie du das Einschlafritual gestaltest – ob du im Wohnzimmer oder Bad beginnst, ob du dein Baby mit einem ruhigen Spiel, einer Geschichte oder entspannender Musik in den Schlaf begleitest, entscheidest du – vertraue auf deine Intuition.

Einschlafrituale – so individuell wie dein Baby

Ob mit sanftem Streicheln, einer kleinen Geschichte oder entspannter Musik – mit ein paar Versuchen können Eltern das Lieblingsritual ihres Babys herausfinden. Hier einige Tipps von Dr. Wiater, Chefarzt der Kinderklinik des Krankenhauses Köln-Porz und Mitglied des wissenschaftlichen Penaten-Beirates :

Schlafhygiene: Die abendliche Bad-Routine wie Windelwechseln, Hände- und Gesichtwaschen, Zahnfleischmassage oder Zähneputzen bietet viele Möglichkeiten für liebevolle, beruhigende Streicheleinheiten. Pflegeprodukte mit entspannendem Duft (z.B. von Penaten Gute Nacht) unterstützen die beruhigende Wirkung.

Baby-Spa: Ein- bis zweimal pro Woche lässt ein warmes Bad dein Kind zur Ruhe kommen. Spezielle Zusätze reinigen Babys Haut mild. Nach dem Baden solltest du deinem kleinen Liebling mit einer milden Babylotion eincremen.

Babymassage: Auch an badefreien Tagen freut sich dein kleiner Liebling über eine sanfte Massage mit Baby Öl (z.B. von Penaten). Liebevolle Berührungen geben ihm ein Gefühl von Geborgenheit – und stärken die Bindung zwischen dir und deinem Säugling.

Spielen: Ein ruhiges Spiel ist eine gute Möglichkeit, die Kleinen liebevoll auf die Nacht vorzubereiten. Ist es dann an der Zeit, dein Kind ins Bett zu bringen, kannst du ihm ein Spielzeug über das Bettchen hängen und etwas dazu erzählen, um es ganz müde zu machen. Vergiss jedoch nicht, das Spielzeug wieder mit zunehmen, wenn du gehst!

Erzählen: Die Zubettgehzeit mit Erzählen zu beenden, ist für Eltern ebenfalls eine gute Möglichkeit, gemeinsam mit ihrem Baby zur Ruhe zu kommen. Bist du dir nicht sicher, was du erzählen sollst? Berichte einfach, was du am Tag gemacht und erlebt hast.

Gute Nacht wünschen: Viele Babys genießen es, durch den Raum getragen zu werden, um ihren Geschwistern, ihrem Lieblingsspielzeug und anderen Dingen gute Nacht zu sagen.

La-Le-Lu: Wenn dein Kind im Bett liegt, stimme es mit einem beruhigenden Schlummerlied, der Melodie einer Spieluhr, sachtem Reden oder Streicheln auf den Schlaf ein.

Plötzlich wach: Wenn dein Kind nachts aufwacht und weint, vermeide alles, was es munter machen könnte: etwa Spielen, Schmusen oder aufgeregtes Reden. Nimm dein Baby möglichst nicht aus dem Bettchen. Streichele und sprich leise mit ihm, um es deine Nähe spüren zu lassen.

Einschlafrituale von Leserinnen und Lesern

Wir haben euch gemeinsam mit Penaten gebeten, uns zu verraten, wie du dein Kind auf die Nacht vorbereitest. Herzlichen Dank für die vielen Einsendungen – die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen! Die schönsten Einschlafrituale von kidsgo-Leserinnen und Lesern kannst du hier nachlesen.

Sandy und Daniel mit Sina-Alin (3 Jahre) aus Viersen:

Schon als Baby hatte Sina zum Glück keine Probleme beim Ein- und Durchschlafen. Eingeläutet haben wir das Gute Nacht-Ritual mit einer frischen Windel und vielen Streicheleinheiten. Im Hintergrund lief immer ihre geliebte Einschlaf-CD. 

Heute putzen wir uns zuerst gemeinsam die Zähne. Das macht großen Spaß, denn wir stehen nebeneinander vor dem Waschbecken, Sina auf ihrem Kinderhocker in der Mitte, und machen Faxen. Dann geht’s ins Kinderzimmer, wo schon das Licht gedämpft ist. Bevor Sina sich in ihr Bett legt, darf sie sich noch eine Gute Nachtgeschichte aussuchen, die wir Ihr dann vorlesen. Am Liebsten hört sie zur Zeit die Geschichte „Vom kleinen Maulwurf, der wissen will, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“. Nach der Gute Nacht-Geschichte kuschelt Sina sich dann an ihre drei Schnuffeltücher, dreht sich auf die Seite und schläft eigentlich immer sofort ein.

Katrin aus Schenefeld

Ich lege meine Tochter abends ins Bett und singe ihr das Streichellied vor:

"Wo ist denn das Bäuchlein
fassen wir es an
streicheln, streicheln, streicheln
wir es sanft,
streicheln, streicheln, streicheln
wir es sanft"
(danach Ärmchen, Beinchen und zum Schluß Köpfchen)

Danach ist meine Kleine so entspannt, dass ich ihr nur noch die Spieluhr anmachen muß und sie schläft gleich ein.

Uli aus München

Unser Julian ist mittlerweile 5 Monate alt und geht zwischen halb 7 und 7 ins Bett.

Wenn ich merke, dass er etwas quengelig wird, gehen wir ins Bad, ich wasche ihm Gesicht und Hände, dann gehen wir zum Wickeltisch, ich ziehe ihn komplett aus und lasse ihn ein wenig nackt strampeln, während ich mit ihm rede. Dann gebe ich etwas Pflegeöl auf meine Hände und strecke sie Richtung Heizstrahler. Das erkennt er mittlerweile schon und weiss, was folgt und fängt schon zum grinsen und jauchzen an. Dann massiere ich ganz langsam und sanft seinen ganzen Körper, Rumpf, Beinchen, Ärmchen, dann drehe ich ihn auf den Bauch und lasse ihn ein bisschen schauen und strampeln, während ich seinen Rücken streichle.

Dann ziehe ich ihm seinen Schlafsack an und gehe mit ihm ins Schlafzimmer zum Fenster, damit er die Lichter draussen sieht und wir sagen allem Gute-Nacht (den Bäumen, den Tieren, den Babys, den Mamas, den Papas, den Autos usw).

Dann gehen wir zu seiner Wiege und während ich anfange "Guten Abend, gute Nacht" zu singen, lege ich ihn hinein und streichle noch bis zum Ende des Liedes über seinen Kopf. Dann sage ich ihm Gute Nacht und dass ich ihn lieb habe und gebe ihm einen Kuss auf die Stirn.

Dann gebe ich ihm seinen Schnuller und sein Schmusehäschen, mache ich ihm noch die Spieluhr an und gehe aus dem Zimmer.

Klappt eigentlich ganz gut!

Randy aus Berlin

Unsere fast sieben Monate junge Tochter bekommt folgendes mit auf den Weg in's Schlummerland:

Zunächst schmusen wir ganz ruhig mit ihr, wenn sie ihre Augen zu reiben beginnt. Wir tragen sie im Wiegeschritt in ihr Zimmer, wo wir gedämpftes Licht einschalten in Form einer Blumenwiesenlampe und eines Papierleuchtbärchens.

Dann wird eine Massage des Bäuchleins, manchmal auch der Beinchen und Ärmchen ausgeführt. Wir haben auch eine Spieluhr auf der Wickelkommode, die wir ein bis zwei Mal laufen lassen und mitsingen oder -summen, ansonsten singen wir sanfte Phantasielieder.

Dann wird sie in ihren Schlafanzug und ihr Schlafsäckchen umgezogen und wir sagen den Lämpchen und Kuscheltieren auf ihrer Wickelkommode "Gute Nacht". Anschließend kommt sie in unser gut belüftetes und nur mit einer Salzkristalllampe beleuchtetes Schlafzimmer, wo sie an der Brust in den Schlummer gestillt und dann in ihre Wiege gelegt wird. Meist klappt's ganz gut...!

Bianca:

Unsere Tochter ist 6 Monate alt und ein sehr aktives Kind, welches schwer zur Ruhe kommt. Aber sie hat gelernt beim Baden zu entspannen. Erst liegen wir gemeinsam (ca. eine 3/4 Stunde vor dem zu Bett gehen, d.h. 2 Stunden nach dem Mittagsschlaf) unter dem Mobile und lauschen der Musik. Dann werden Zähne (2 Stück) geputzt und dann geht es für 5-8 Minuten in die Wann, mit Ente versteht sich.

Nach dem Abtrocknen massiere ich sie meistens noch ein bißchen und singe dann dabei Kinderlieder. Sie liegt während dessen auf dem Bauch und spielt mit ihrem Hasen. Wenn sie sich dann die Augen reibt oder
herzhaft gähnt, zieh ich ihr den Schlafanzug und -sack an, stille sie noch einmal und singe ihr, auf dem Arm schaukelnd, ein Schlaflied (natürlich immer dasselbe).

Dann lege ich sie ins Bett, singe noch ein bißchen weiter, mache das Fenster auf, sage ihr, daß sie schön schlafen soll, ziehe die Spieluhr auf und gehe aus dem Zimmer. Das hat natürlich nicht gleich geklappt, aber sie wußte schnell, das es jetzt ins Bett geht, sie entspannen und einschlafen kann, weil nichts Aufregendes mehr passiert.

Ach ja, und wir haben Abends immer ein kleines blaues Licht an; das hat sie als Neugeborenes unheimlich fasziniert und deshalb haben wir es Abends immer angemacht und bis heute beibehalten.


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