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Muttermilch - Stärkung des Immunsystems

Muttermilch ist der Schlüssel zu einem optimalen Start ins Leben. Eine weitere Studie belegt jetzt ihre positiven Effekte. Forscher der Texas A&M University fanden heraus, dass Muttermilch einen äußerst positiven Einfluss auf die Darmflora hat.

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Unterstützung für das Immunsystem

Und das wirkt sich auf die Stärkung des Immunsystems aus: Bei gestillten Babys besiedeln bestimmte hilfreiche Mikroben den Darm, die das Immunsystem unterstützen. Diese Besiedlung der Mikroben findet bei Flaschen-Säuglingen nicht statt. Das bedeutet: Immunsystem und die Abwehr gegen Krankheitserreger funktionieren bei Säuglingen besser, die mit Muttermilch versorgt werden.

Bessere Darmregulierung

Die Forscher fanden zudem heraus, dass auch die Darmregulierung besser bei Kindern klappt, die gestillt wurden. Jene hingegen, die ausschließlich mit Milchersatz-Produkten aus der Flasche versorgt wurden, haben diesen Vorteil nicht. Studienleiter Dr. Robert Chapkin: „Muttermilch erhält die Darmstabilität.“ Ersatzprodukte können dies nicht leisten. Und für Frühgeborene – deren Anzahl ständig wächst – ist sie besonders wichtig für die körperliche wie für die geistige Entwicklung der meist noch unausgereiften Kinder.

Muttermilch unersetzbar

„Muttermilch hat zusammen genommen so viele Vorteile – das kann man nicht nachmachen“, bestätigt Mathilde Kersting vom Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund. „Viele Fachleute weltweit empfehlen deshalb das ausschließliche Stillen in den ersten vier bis sechs Monaten.“ Die Weltgesundheitsorganisation rät darüber hinaus zum Stillen begleitend zur Beikost bis zum zweiten Lebensjahr.


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