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Augenfarbe bei Baby: Immer babyblaue Augen?

Babyblaue Augen sind in unserer Umgangssprache ein fester Begriff. Doch werden alle Kinder blauäugig und mit niedlichen Stupsnasen geboren? Die Farbpigmente in der Regenbogenhaut fehlen noch, das Licht bricht sich in der farblich neutralen Iris und die Augen wirken blau. Es gibt aber auch Ausnahmen wie Neugeborene mit braunen Augen. Niedlich sind sie alle. Und die winzigen Näschen machen aus ihnen kleine Prinzen und Prinzessinnen.

In diesem Artikel:

Augenfarbe – eine Laune der Kultur?

Babys mit weißer Haut kommen meist mit blauen Augen auf die Welt. In Asien, Lateinamerika und Afrika sieht das schon ganz anders aus. Dort haben die meisten Neugeborenen braune Augen. Für die endgültige Augenfarbe sorgt der Farbstoff Melanin der für die Färbung der Pigmente in der Iris verantwortlich ist. Die jeweilige Augenfarbe ist genetisch festgelegt und wird vererbt. Auch Oma oder Opa können ihre Augenfarbe weitergeben.

Babys raus aus der Sonne

Wegen der geringen Pigmentierung sind Säuglinge mit hellblauen Augen extrem lichtempfindlich und vertragen kein intensives Sonnenlicht. Unbedingt an einen ausreichenden Sonnenschutz/UV-Filter denken!

Mittagshitze zwischen 11 und 15 Uhr meiden! Keine Sonnencreme verwenden, die verklebt nur Babys empfindsame Haut. Lieber nur kurz raus mit Sonnenhut, Babykleidung mit Lichtschutzfaktor und nicht zu den heißesten Zeiten.

Babyblau forever?

Viele Babys haben bei der Geburt blauschimmernde oder helle Augen. Die endgültige Augenfarbe entwickelt sich erst im Laufe des ersten Lebensjahres. Die Iris setzt sich aus zwei Schichten zusammen. Aus der Oberfläche Stroma und der Pigmentschicht, die dahinterliegt. Dieses Pigmentepithel hat beim Neugeborenen kaum Pigmente intus. Das Licht wird nur spärlich absorbiert. Das aus dem Auge heraustretende Licht wirkt bläulich, da die kurzwelligen Lichtelemente reflektiert werden.

Stupsnase – Zufall oder Absicht?

Alle Babys kommen mit einer süßen Stupsnase auf die Welt. Dies ermöglicht ihnen einen freien Zugang zur Mutterbrust, der Milchquelle. Bereits während der Schwangerschaftsmonate rundet sich die Brust der Frau und wölbt sich nach vorne. Eine längere Nase wäre für den Säugling hinderlich. Trinken und Atmen ist so durch die praktische Beschaffenheit Stupsnase möglich.


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