MENU

Cellulite: Doofe Dellen - Ursache und Tipps was hilft

Es ist ungerecht, aber wahr: Jede Frau ist eine Cellulite-Kandidatin. Weil Frauen doppelt so viel Fettgewebe wie Männer (25 gegenüber zwölf Prozent) und ein Bindegewebe haben, das viel nachgiebiger ist. Ärgerlich, aber von der Natur in weiser Voraussicht auf mögliche Schwangerschaften durchaus sinnvoll eingerichtet.

In diesem Artikel:

Cellulite - lästige Dellen

Ein effektives und billiges Mittel gegen Cellulite ist Wasser: Mindestens zwei bis drei Liter pro Tag reichen vielen Frauen bereits aus!

Die meisten Frauen entdecken die ersten Dellen an Oberschenkeln und Po mit Mitte Dreißig. Dabei trifft es nicht nur Übergewichtige, sondern auch Frauen, die schlank sind. Allerdings verstärken überflüssige Pfunde und falsche Ernährung das dellige Hautbild. Wie früh die so genannte Orangenhaut entsteht und wie ausgeprägt sie ist, können Frauen leider kaum beeinflussen. Die Verteilung des Fettgewebes, Anzahl und wahrscheinlich auch Größe der Fettzellen sind erblich.

Cellulite ist keine Krankheit: Doch ist das ein Trost?

Sie wollen nur eines wissen: Wie wird man die lästigen Dellen wieder los? Weil Wasser-Einlagerungen die Cellulite verstärken, ist eines besonders wichtig: Das Gewebewasser muss raus! Durch salzarme Kost und vor allem durch Trinken. Zwei bis drei Liter Mineralwasser am Tag sollten es sein. Das regt den Stoffwechsel an und aktiviert das Lymphsystem, um Schlacken und Gewebewasser abzutransportieren.

Für das Gewebe ist das die reine Wohltat. Cellulite-Areale sind nämlich schlecht durchblutet, und das Lymphgefäßsystem kann nicht mehr richtig arbeiten, wenn die Fettzellen die feinen Lymphgefäße quetschen. Sammelt sich Lymphe im Gewebe, wird es aufgeschwemmt. Hier setzen auch die meisten Anti-Cellulite-Mittel an: Sie sollen die Durchblutung ankurbeln und auf diese Weise dazu beitragen, das Gewebewasser auszuschwemmen.