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Die letzten Wochen vor der Geburt – Wie du die letzten Schwangerschaftswochen genießt

Bald ist es soweit – dein Kind wird das Licht der Welt erblicken. Das Baby hat sich in der letzten Zeit gut entwickelt und ist deutlich gewachsen. Auf dem Ultraschallbild kann man Augen, Nase und Mund erkennen. Zur Geburt wird es zwischen 2500 und 4500 Gramm wiegen und circa 48 bis 55 cm groß sein.

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Letzte Schwangerschaftswochen: Zeit zum Genießen und Warten

Du hast deinen Geburtstermin berechnet? Dann sind die letzten Wochen vor der Geburt durch Warten bestimmt. Genieße die Zeit! Der Mutterschutz ermöglicht es den meisten Frauen nach Lust und Laune zu tun, was sie möchten. Wenn du müde bist, gönn dir ruhig ein Nickerchen auf dem Sofa. Hast du Lust auf Bewegung – geh schwimmen oder fahr Fahrrad. Bestimmt bist du schon gespannt, wie das Leben mit einem Baby sein wird. Geh an einem Kinderspielplatz vorbei und beobachte andere Mütter und Kinder, vielleicht kommst du ja schon ins Gespräch!

Viele Frauen überfällt jetzt der sogenannte Nestbautrieb. Sie wollen alles perfekt vorbereiten für das Kind. Noch schnell einmal die Fenster putzen und in der Ecke hinterm Schrank wischen. Aber achte auf die Signale deines Körpers und überfordere dich nicht. Wenn du Möbel in der Wohnung umrücken willst, warte lieber bis dein Partner nach Hause kommt. Er hilft sicher gern das gemeinsame Zuhause zu verschönern.

Nutze die freie Zeit, um noch einmal mit deinen Freunden oder deinem Partner auszugehen. Ein schöner Film im Kino, ein genussvoller Restaurantbesuch oder ein entspannter Abendspaziergang an der frischen Luft – mit Kind wird das alles komplizierter.

Typische Beschwerden vor der Geburt

Zum Ende der Schwangerschaft hat dein Bauch nun eine beachtliche Größe angenommen. Langes Laufen wird anstrengend für dich und der Sitzplatz in der Straßenbahn erscheint dir viel zu klein. Je schwerer der Bauch wird, desto mehr Gewicht muss der Rücken tragen. Entlaste deinen Körper! Flache Schuhe sind besser als hohe Absätze. Wenn du Einkäufe zu erledigen hast, lass deinen Partner die schweren Taschen nach Hause bringen.

Tipps zur Schwangerschaft

Vielen Frauen macht niedriger Blutdruck während der Schwangerschaft zu schaffen und ihnen wird häufig schwindlig. Oft hilft es schon, eine Kleinigkeit zu essen. Sollten die Beschwerden nicht besser werden, suche deinen Arzt auf.

Schaff für deinen Rücken Erleichterung: Wenn du zum Essen am Tisch sitzst, vergiss einmal deine guten Tischmanieren: Stütz dich mit den Ellenbogen auf der Tischplatte auf. Dein Rücken bleibt dadurch gerade und wird außerdem entlastet.

Durch die Gewichtszunahme haben auch die Beine eine größere Last zu tragen. Um Krampfadern vorzubeugen empfiehlt es sich, längeres Stehen zu vermeiden. Gönn dir öfter eine Pause und leg die Beine hoch!

Wachst du nachts öfter häufig, weil du auf die Toilette musst? Das Baby nimmt sehr viel Platz in der Gebärmutter ein und drückt dadurch auf die Blase. Es ist keine Seltenheit, dass Schwangere in den letzten Wochen nachts stündlich auf die Toilette müssen. Schläfst du doch einmal länger durch, wirst du wahrscheinlich von den Tritten des Babys geweckt. Es bewegt sich und strampelt vergnügt in deinem Bauch.

Das Baby drückt nicht nur auf die Blase, auch andere Organe der Mutter haben weniger Platz. Der Magen wird nach oben gepresst. Deshalb können viele Schwangere nur noch kleinere Portionen Nahrung zu sich nehmen.

Achte weiterhin auf eine gesunde und ausgewogene Kost. Obst und Gemüse sollten an oberster Stelle auf dem Speiseplan stehen. Vergiss auch nicht ausreichend zu trinken. Das Baby drückt auch auf den Darm, sodass er langsamer arbeitet. Durch ausreichend Flüssigkeit vermeidest du Verstopfung. Neigst du zu Sodbrennen nach dem Essen? Ein Glas warmes Wasser vor der Mahlzeit kann hier helfen.

Endspurt für die Schwangerschaft

Bei vielen Frauen kreisen die Gedanken in den letzten Schwangerschaftswochen nur noch um den bevorstehenden Geburtstermin. Sie fragen sich, ob alles gut gehen wird und wie das Leben mit einem Baby sein wird. Es ist völlig normal, wenn dies nun dein Hauptthema ist. Stell die Fragen deinem Arzt oder deiner Hebamme bei deinem Kontrollterminen. Deine Hebamme nimmt sich in der Regel mehr Zeit, um wichtige Themen in Ruhe zu besprechen.