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Doulas stehen bei der Geburt zur Seite

Lange war dieser Beruf in Vergessenheit geraten, jetzt ist er langsam wieder im Kommen. Doulas begleiten Frauen durch die Schwangerschaft, die Geburt und während der ersten Zeit in der Familie.

In diesem Artikel:

Gute Gründe für die Doula

Hier gibt es noch mehr gute Gründe für die Geburtsbegleitung einer Doula:

  • Stärkung der Paarbeziehung
  • Bessere Stillerfolge
  • Verkürzte Geburtsdauer
  • Stark verringerte Nachfrage nach Schmerzmittel
  • Kaiserschnittrate halbiert sich
  • Seltener Zangen- oder Saugglocken
  • Nachgeburtliche Depressionen verringern sich

(Quelle: GfG info, 1/2014 – Gesellschaft für Geburtsvorbereitung e.V. )

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Doulas stehen bei der Geburt zur Seite

„Wir sind nicht für die medizinische Seite zuständig, sondern wir unterstützen die Frauen emotional“, erklärt Doula Manuela Martin. Früher war es Tradition, dass eine vertraute, geburtserfahrene Frau die Gebärende unterstützt. Heute geht meistens nur der Vater mit in den Kreißsaal und ist manches Mal ziemlich überfordert. Hier kann eine Doula helfen und die werdenden während der Geburt mental Eltern unterstützen. Das Wort Doula kommt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet „Dienerin der Frau“.

„Unsere Arbeit beginnt bereits zwei Wochen vor der Geburt mit einer 24-stündigen Rufbereitschaft“, beschreibt Manuela Martin. Während der Geburt steht die Doula ausschließlich den Eltern, insbesondere der Gebärenden mit Atemübungen, Massagen oder auch nur gutem Zureden zur Seite. „Wir wollen keine Konkurrenz zu den geburtsbegleitenden Hebammen sein, sondern uns um das Wohl der Frauen kümmern.“ Um den Beruf der Doula ergreifen zu können, muss eine Frau selbst ein Kind zur Welt gebracht haben und mindestens 30 Jahre alt sein. „Das sind Voraussetzungen, um einer werdenden Mutter ein Gefühl der Sicherheit geben zu können und die Geburt zu einem positiven Erlebnis zu machen“, erklärt Manuela Martin, die selbst sechs Kinder hat. „Frauen, die eine Doula an ihrer Seite haben, brauchen weniger Schmerzmittel. Die Geburt selbst kann sich um Stunden verkürzen und auch die Eingriffe wie Zangen- und Saugglockengeburten oder Kaiserschnitte können sich um die Hälfte verringern“, weiß Manuela Martin aus Erfahrung.

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Emotionale Stütze

Gerade bei natürlichen Geburten kann man gar nicht stark genug betonen, welch positive Auswirkungen eine solche Begleitung außerdem haben kann. So belegen Studien, dass Paare dank der Anwesenheit und Hilfe einer Doula in ihrer Beziehung gestärkt werden und das Stillen öfter von Erfolg gekrönt ist. Auch nachgeburtliche Depressionen treten wesentlich seltener auf.

Laut Gesellschaft für Geburtsvorbereitung e. V. verbringen Doulas durchschnittlich 15 Stunden mit der werdenden Mutter. Die Kosten zwischen 450 und 700 Euro zahlen die Familien selbst. In dieser Pauschale sind neben der Geburtsbegleitung auch Vor- und Nachgespräche, Rufbereitschaft und Telefongespräche enthalten. Schaut man sich die guten Ergebnisse dieser Geburtsbegleitung an, lohnt sich diese Investition auf jeden Fall.


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