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Tagebücher aus der Schwangerschaft

Eine neue wunderbare, aufregende und vielleicht auch lang erwartete Lebenszeit beginnt. Für unsere Tagebücher-Blogs haben wir immer 3-4 schwangere Frauen in unterschiedlicher Schwangerschaftsphase, die in freudiger Erwartung über jede Woche dieser spannenden Zeit schreiben, uns und die vielen tausend Follower:innen daran teilhaben lassen und damit unvergessliche Momente schaffen.
28. Schwangerschaftswoche

Es ist sooo viel los

Stillupdate, Zuckertest, eine Betterweiterung und neue und alte Schwangerschaftsbeschwerden. Außerdem startet mein Geburtsvorbereitungskurs

Warum auch immer habe ich die Hälfte vergessen letzte Woche. Irgendwie passiert so viel bei uns. Auch die Zeit rennt. Die Zahlen der Schwangerschaftswochen sausen nur so vorbei. Weniger als 90 Tage sind es noch bis zur Geburt. Einerseits freue ich mich riesig und möchte das Baby bald im Arm haben, andererseits sind noch so viele Fragen offen und Dinge zu tun, dass ich nicht weiß wie ich das bis zur Geburt alles schaffen soll. Oft habe ich null Motivation irgendetwas von der To do Liste anzugehen. Ich könnte den ganzen Tag auf dem Sofa sitzen mit einem Haufen Bücher und Handarbeitszeug und wäre sehr sehr glücklich.

Ich habe jetzt angefangen einen Spielwürfel für das Baby zu häkeln. Einen Pullover für die Nusstorte habe ich auch noch auf den Nadeln. Und am liebsten würde ich auch noch eine Wolldecke für das neue Baby stricken. Aber da fehlt mir gerade das Geld für. Merinowolle ist leider so unfassbar teuer. Aber ich würde gerne noch eine gelbe Decke machen.

Haben eure Kinder auch Farben? Bei mir hat jedes Kind ganz deutlich eine eigene Farbe. Das ist mir erst beim zweiten Kind aufgefallen. Bei der Nusstorte ist es grün. Ein waldiges, dunkles Grün. Er sucht sich selbst auch sehr oft grün aus. Der Ninja war blau und braun. Ein dunkles, sattes Tiefseeblau und ein mittel bis dunkles und sattes Erdbraun. Und für dieses Baby muss es jetzt ein sonniges, warmes gelb sein. Keine Ahnung warum.

Da der Holzpreis endlich wieder annehmbar gesunken ist, haben wir überlegt dieses Jahr mit dem Terrassenbau zu beginnen. Als wir die Vorbereitungen draußen angegangen sind, bin ich dann doch in Tränen ausgebrochen. Ich weiß einfach nicht wann wir das alles machen sollen. Und ich habe Sorge, dass über solche Projekte keine Zeit mehr für die eigentlich wichtigen bleibt. Wie z.B. die Bettvergrößerung.

Es ist klar, dass die Nusstorte wohl nicht mehr von selbst bis August aus dem Familienbett ausziehen wird. Wegen der Ankunft des Geschwisterchens und aus verschiedenen anderen Gründen möchte ich das auch ungern von uns Eltern aus in Angriff nehmen. Also werden wir wohl ab August zu viert (warum schreibt das Handy denn zu fünft? Hat sich doch noch ein Bauchzwerg versteckt?) in einem 1,80 m breiten Bett schlafen und das ist mir zu eng! Wir lieben alle Platz zum schlafen und ich bin es leid mich auf ein Fleckchen zu quetschen. Vor allem brauche ich nach dem ganzen Gekuschel wirklich Platz für mich alleine, um so liegen zu können, wie ich gerade möchte. Es ist schon erstaunlich, wie übervoll die Nähespeicher durch ein kleines Kind sein können.

Ein anderes Bett wollte der Schatz nicht. Ich hätte am liebsten ein variables Familienbett. Ich habe welche gefunden, bei denen man die Seiten ausziehen kann und es so an die Bedürfnisse und Phasen der Kinder angepasst werden kann. Aber leider sprengt das unseren Platz, bzw. würde nur noch das Bett ins Zimmer passen, wie auch das Budget. Also bleibt nur noch effizient anzubauen.

Wie, um mir zu beweisen, dass wir das hinkriegen werden, hat der Schatz an einem Nachmittag das Material geholt und eine Betterweiterung gebaut, die uns jetzt eine wunderschöne, große Liegewiese beschert. Und was macht das Kind? Robbt auf einen Zentimeter ran … in so einer Situation weiß ich immer nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Eine Feinjustierung müssen wir noch vornehmen, aber dann passt das und ist erledigt.

Stillupdate:
Das Stillen ist wieder angenehmer. Ich weiß nicht woran es jetzt lag. Ich habe die Anlegetechnik nochmal unter die Lupe genommen und geschaut, dass er wirklich viel Brust in den Mund nimmt und nicht nur ein kleines bisschen. Ich habe meine Brustwarzen regelmäßig mit Lanolin (reines Wollfett) eingecremt, was super bei schmerzenden/stark beanspruchten Brustwarzen die Regeneration unterstützt. (Es lohnt sich, das fürs Wochenbett schon zuhause zu haben, wenn man Stillen möchte ;) Man muss nur auf die Inhaltsstoffe gucken, ob es wirklich pures Lanolin ist.) Oder ob die Nusstorte jetzt mit seinem vollen Kleinkindgebiss den Stilldreh raus hat, oder ob es eine hormonelle Sache wegen der Schwangerschaft war - es tut meist nicht mehr weh. Auch nicht das Andocken. Das freut mich sehr. Zuletzt kam auch keine Milch mehr. Wir haben quasi „trocken“ gestillt. Nun möchte die Nusstorte komischerweise wieder öfter die Brust. Wir waren ja bei abends und manchmal mittags zum Einschlafen und ab und zu noch zum Aufwachen. Jetzt möchte er plötzlich wieder nachts und auch tagsüber wieder stillen. Das ist mir aber zu viel. Beim Einschlafen bleiben wir noch und von mir aus können wir auch erstmal wieder zum Aufwachen stillen, aber alles darüber hinaus ist mir zu viel. Da biete ich ihm kuscheln und trinken aus dem Glas an. Ich merke, wie ich mich doch langsam von dieser Stillbeziehung verabschiede.

Vielleicht wollte er auch wieder mehr stillen, weil ein Infekt im Anmarsch war. Wir hatten viel vor für das Pfingstwochenende. Wir wollten ins Schwimmbad, viel raus und in Garten und Haus was tun und Zeit zusammen genießen. Aber gleich Freitagnachmittag ging es bei der Nusstorte los mit totaler Unleidlichkeit und abends hatte er Fieber. Wir haben das Wochenende also im Bett und auf dem Sofa kuschelnd verbracht, während der Schatz die Autos repariert hat.

Mir geht es so lala. Solange ich nichts tun muss und ich nach meinem eigenen Tempo gehen kann ist alles prima. Ich brauche immer mehr Zeit zum Ausruhen. Beim Mittagsschlaf der Nusstorte schlafe ich oft mit ein und schlafe dann gute 1,5 Stunden mit. Abends bin ich trotzdem oft so müde, dass ich nicht mal mehr die 11 Uhr Nachrichten schaffe. Normalerweise bin ich eine Eule, die ab 22 Uhr noch mal ein richtiges Hoch hat und erst gegen Mitternacht schlafen geht.

Manche Frauen schaffen ja ihre zweistündigen Spazierrunden. Ich gehöre nicht dazu. Spazieren gehen strengt mich sehr an. Die 20 Minuten Arbeitsweg sind so das Maximum was ich schaffe und besonders auf dem Rückweg würde ich mich nach der Hälfte gerne beamen können.

Das Sodbrennen stellt sich langsam ein. Meinen Lieblings-Früchtetee und Grillkäse kann ich nicht mehr essen und trinken ohne Sodbrennen zu bekommen. Auch zwischendurch kommt es öfter mal. Besonders abends. Mir hilft dagegen sehr gut ein paar Mandeln langsam und gründlich zu kauen. Das neutralisiert die aufsteigende Magensäure wunderbar. In den Winterschwangerschaften hatte ich immer eine Handvoll Mandeln in der Manteltasche dabei. Jetzt muss ich mal überlegen wo ich die Tasche dafür herkriege …

Von meiner Mama habe ich mir wieder einen kleinen Pezziball bis zur Geburt ausgeliehen. Auf den Normalgroßen kann ich mit meiner Körpergröße nicht gut sitzen;)
Darauf sitze ich jetzt immer mal wieder beim Gemüseschneiden, beim Memory spielen usw. Ich finde es sehr angenehm, weil es nachgibt aber gleichzeitig fest ist. Es öffnet das Becken angenehm und hält den Rücken gerade, wodurch irgendwie mehr Platz im Oberkörper ist. Seit ein paar Tagen habe ich nämlich zunehmend mit Atemnot zu kämpfen. Ich bekomme beim Einatmen irgendwie nicht so viel Luft rein, wie mein Körper in dem Moment bräuchte. Besonders in Rückenlage ist mir das schon aufgefallen. Das Kind wächst ganz schön und abends ist mein Bauch so voll und groß, dass ich das Gefühl habe ich platze gleich, wenn ich richtig tief in den Bauch einatme.
Ich habe mich an eine Yogaposition erinnert, die dann tatsächlich geholfen hat: im Schneidersitz schön auf den Sitzbeinhöckern und dann beide Arme nach oben über den Kopf ausstrecken. So konnte ich gut tief Luft holen und es war wirklich mehr Platz. Ich glaube ich muss mir doch langsam die Zeit für diese Yogasessions nehmen.

Als Anmerkung für den Pezziball wäre noch wichtig, falls das jemand auch machen möchte: Das Sitzen auf dem Ball fördert gerade in der Eröffnungsphase der Geburt, dass sich das Kind gut ins Becken einstellen kann und sich der Muttermund gut öffnet. Solltet ihr also vor dem Geburtszeitraum schon mit Frühwehen oder weichem oder sich verkürzendem Muttermund zu tun haben, fragt bitte bei der Hebamme oder dem Gynäkologen nach, bevor ihr den Pezziball nutzt!

Nächste Woche fängt schon das dritte und letzte Trimester an und das merke ich auch. Beim Schuhe zubinden schnaufe ich schon ganz schön und bekomme Mühe über meinen Bauch zu reichen. Beweglich bin ich noch relativ gut, aber ich darf die Bewegungen nicht schnell machen. Das Becken schmerzt immer mal, aber meist in aushaltbarem Maße. Ich muss echt mal bei der Osteopathin anrufen …

Ich habe angefangen die Babykleidung und Stoffwindeln durchzuwaschen und in den Schrank zu räumen. Hach, wie ich diesen Anblick von Babykleidung auf der Wäscheleine liebe. Dadurch wird es nochmal viel realer. Wobei dieses wunderbare Kind sich schon seine Zeit zu holen weiß. Wenn ich meine Hände nur ganz leicht auf meinen Bauch lege - die Hebamme nannte es, wie wenn du die Hände auf die Wasseroberfläche legst, aber nicht durchtauchst - dann kommt das Kind tatsächlich öfter und nimmt auch Kontakt auf. Mein Kaufrausch scheint erstmal besänftigt. Ich glaube wir haben genug Klamotten fürs Baby.

Diese Woche war der erste Termin für den Geburtsvorbereitungskurs. Es war eine richtig schöne Klönrunde von Frauen mit Babybäuchen und der Hebamme. Wir haben uns kennengelernt, viel gequatscht und eine kleine Meditation gemacht, bei der ich fast eingeschlafen bin. Außerdem konnte ich erfahren, dass es in der Klinik in unserem Landkreis, die uns auch als Backup für die Hausgeburt dienen soll, einen umfassenden Personalwechsel gab. Trotzdem meinte die Hebamme, ist es immer noch ein hebammengeführter Kreissaal, in dem den Frauen weiterhin viel Zeit gegeben wird. Das beruhigt mich etwas. Trotzdem werde ich beim Aufnahmegespräch nochmal genauer nachhaken.

Lange war ich mir unschlüssig, ob ich den Zuckertest machen soll. Es ist wirklich etwas ganz anderes, ob man beim Gynäkologen sitzt und es heißt heute machen wir das und das, oder ob einen die Hebamme besucht und sagt, wir könnten jetzt/nächstes mal das und das machen, du musst das aber nicht machen, wenn du nicht möchtest. (Natürlich mit entsprechender Aufklärung über Sinn und Nutzen). Vom kleinen „normalen“ Zuckertest hält meine Hebamme garnix, weil er sehr ungenau sein soll und oft falsch positiv ausschlägt. Frei nach dem Motto: lieber eine Schwangere zu viel mit Diabetisverdacht, als das wir eine übersehen.

Ich habe mich jetzt für den Zuckertest entschieden aus folgendem Grund: Mir ist die Hausgeburt sehr wichtig. Solange ich keine Zuckerwerte habe bei denen ich Insulin nehmen muss, wäre eine Gestationsdiabetis kein Ausschlusskriterium für die Hausgeburt. Das hat mich schonmal beruhigt. Ohne einen Test kann man in der Regel nicht merken, ob man eine Schwangerschaftsdiabetis hat oder nicht. Wenn man eine hat, führt dies unbehandelt u.a. dazu, dass die Kinder sehr groß werden. Und das könnte die Hebamme zwar erkennen, aber natürlich erst, wenn es schon so ist. Also nicht im Vorfeld. Da ich relativ klein bin wäre das nicht so gut. Vor einem dadurch potentiell nötigen Kaiserschnitt oder schwierigeren Geburt habe ich mehr Sorge als vor der Diagnose. Zumal man die Werte meist schon mit angepasster Ernährung gut in den Griff kriegen kann. Also mache ich einen Zuckertest! Allerdings in etwas anderer Form.

Meine Hebamme hat mir ein Messgerät mit Pikser, Teststreifen und Anleitung dagelassen. Ich bin ja so gar kein Nadelfreund und lasse auch beim Zahnarzt lieber ohne Betäubung bohren, als mich piksen zu lassen ...
Na ja, muss jetzt halt. Ich mache jetzt also ein Blutzuckertagesprofil und messe jetzt an einem Tag meinen Nüchternwert, sowie vor Mittag- und Abendessen und jeweils eine Stunde nach Ende von Frühstück, Mittag- und Abendessen. Außerdem schreibe ich dazu was ich so gegessen und getrunken habe. Dann schicke ich das meiner Hebamme zur Auswertung. So bekommt man ein genaueres Bild, auch vom Verlauf her.
Muss ich nämlich morgens einen halben Liter egal von was auf ex kippen, aber besonders von dieser Zuckerlösung, wird mir schlecht! (Bei den ersten beiden Kindern hab ich das noch so gemacht). Vom Piksen bin ich zwar auch nicht begeistert, aber ich finde es dann doch wieder interessant diese Werte selbst so verfolgen zu können. Trotzdem war ich froh, als das letzte mal Piksen vorbei war!

Die Werte waren/sind unauffällig und so kann ich diesen Teil der Vorsorge zufrieden abschließen.

Und nun - es tut mir leid für alle, die noch die rosa Brille fürs Mama sein aufhaben - schließe ich diese Woche mit: Mein Kind benimmt sich wie ein riesen Arsch. Ich weiß nicht, ob man das so sagen darf, aber ich bin grad echt am Ende. Nachdem die Nusstorte krank war brauche ich generell immer erstmal ein zwei Tage selber zum regenerieren. Er ist so anhänglich, so viel am heulen und so unzufrieden. Mehr als normal schon. Er wacht auch wieder mehrmals die Nacht schreiend auf, will die Brust und schläft nur mit Körperkontakt. Gestern hat er mit meinem Bein in seinen Armen geschlafen , wie mit einem Kuscheltier. Dann ist aber Montag die Omazeit ausgefallen und am Dienstagmorgen (eigentlich Oma&Opa-Nachmittag) ist der Opa umgekippt. Nach RTW Anfahrt wurde das Mittwoch gleich hausärztlich abgeklärt und ins Krankenhaus überwiesen. Wegen was anderem wurde dann am selbigen Tag noch operiert. Es geht ihm zum Glück soweit gut und er selbst wirkt ziemlich relaxt. Ich habe durch Zufall den Rest der Woche frei gehabt und bin mit der wieder gesunden Nusstorte mitgefahren. Alle Angehörigen waren natürlich total durch den Wind und mir - ihr wisst ja wie unfassbar ausgeglichen ich schon seit Wochen bin … - fiel die Rolle der begleitenden und regulierenden Person zu. Es hat natürlich alles viel länger gedauert, die Oma war mit den Nerven völlig am Ende, die Nusstorte war überfordert mit der Situation und den ganzen Gefühlen der anderen und ich am Mittwoch Abend fix und fertig.
Ich habe gerade so gar keine Geduld mehr übrig und frage mich wirklich wie ich das mit noch einem Baby schaffen soll. Die Oma konnte natürlich nicht zum Putzen kommen diese Woche. Total verständlich! Ich komme aber auch nicht dazu. Die Nusstorte hat gerade so eigene Vorstellungen und jeder Fitzel, der dem nicht genau nachkommt, führt zu einem Ausraster. Und zwar im Minutentakt. Wir brauchen für alles eine Ewigkeit. Ganz viel Begleitung, Geduld und Schlichen. Und manchmal hilft wirklich nur noch das unter den Arm klemmen und mitnehmen, weil seine Kooperationsbereitschaft einfach auch ihre Grenzen hat mit seinen zwei Jahren und drei Monaten. Hier haben mir wirklich die Artgerecht-Bücher schon sehr geholfen, das Gehirn dieses Kleinkindes zu verstehen. Auch das Buch über gefühlsstarke Kinder hilft mir viel. Nur wenn ich nochmal irgendwo den Tipp bekomme, Eltern sollen ruhig bis zehn zählen wenn sie wütend sind, raste ich aus. Das hilft mir so gar nicht!!!

Also, wenn jemand ausgeklügelte Wutbewältigungsstrategien für Eltern kennt, die nichts mit atmen oder zählen zu tun haben schreibt mir bitte was in die Kommentare. Denn die Wut kommt, ob man will oder nicht, ob man sie einplant oder von ihr überrannt wird. Und das ist wirklich schwer. Besonders wenn man wie wir den Weg der gewaltfreien Erziehung gewählt hat und dann permanent so getriggert wird. Und nein, den Raum verlassen hilft auch nicht, weil dieses Gebrüll durch Wände und Etagen schallt.
Und diese Wut - für vielleicht erschrockene Neueltern - gehört zum Gefühlsrepertoire. Und sie muss raus! Nur eben irgendwie kanalisiert, sodass niemand schaden nimmt.
Eine Freundin, die ihr erstes Kind bekommen hatte, erzählte bei einem Gespräch vorsichtig, dass sie neulich das Zimmer verlassen musste, weil sie es nicht mehr ausgehalten hat. „Ist hart ne?!“, meinte ich zu ihr und sie so „ja!“

Kinder eröffnen dir nochmal ein ganz neues Gefühlsleben, mit dem man nicht gerechnet hat, in einer Intensität, die man vorher garnicht erahnen kann. Von Angst und Sorge über Wut und Zweifel bis hin zu unbändiger Freude und Stolz. Manches lässt sich einfacher in Schach halten, manches schwerer. Dass man jemanden so lieben und gleichzeitig auf den Mond schießen könnte, eine Auszeit von ihm braucht und wenn man sie hat, sich nach dem Kind sehnt. Es ist so verrückt. Damit schließe ich jetzt aber wirklich.

Nächste Woche ist mal wieder eine (hoffentlich) ganz normale Arbeitswoche. Außer dem ersten Friseurbesuch für die Nusstorte ist nichts geplant. Mal sehen was so passiert. Eine schöne Woche wünsche ich euch,

Eure Anna



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Dir wünsche ich eine bezaubernde Zeit,

Barbara (kidsgo-Tagebuch-Betreuerin)

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Tagebuch Anna



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