GASTBEITRAG
Was du jetzt brauchst, ist keine neumodische Erfindung. Dass erfahrene Frauen andere Frauen durch die Mutterschaft tragen, war über Jahrhunderte hinweg der Standard. Früher fing eine Gemeinschaft die frischgebackene Mutter liebevoll auf, hielt den Alltag fern und kochte für sie. Heute bringen qualifizierte Mütterpflegerinnen dieses fürsorgliche Gefühl zurück in dein Zuhause. Weil sie genau hinsehen, wo du gerade stehst. Sie können für dich sorgen und dich halten – und daraus wächst eine Entlastung, die sich auf deine ganze Familie übertragen kann:
- Wertvolle Selbstfürsorge: Du darfst die Last im Alltag abgeben und erfährst ganz praktisch, wie befreiend es sein kann, in dieser sensiblen Phase selbst umsorgt zu werden.
- Ein einfühlsamer Start: Eine qualifizierte Mütterpflegerin begegnet dir ohne Urteile. Sie möchte dich und dein Neugeborenes mit unendlich viel Herz und fundiertem Fachwissen stärken.
- Die perfekte Ergänzung zur Hebamme: Während deine Hebamme die unersetzliche medizinische Betreuung leistet und oft nur kurz für die Kontrollen bleiben kann, füllt die Mütterpflegerin am Einsatztag die restlichen Stunden mit praktischer Präsenz und kann deinen Alltag stabilisieren.
- Durchatmen für die Familie: Auch dein Partner/ deine Partnerin wird spürbar entlastet. Der enorme Druck, direkt nach der Geburt im Job und zu Hause gleichzeitig einhundert Prozent Leistung zu erbringen, kann so von euren Schultern fallen.
LARA Lösekann

Lara Lösekann begleitet Frauen bereits seit 2021 liebevoll auf ihren individuellen Wegen. Ob als Doula und Mütterpflegerin durch Schwangerschaft und Wochenbett, während feinfühliger Rituale, in nährenden Frauenkreisen oder bei der Geburtsvorbereitung im Dancing For Birth™-Kurs, bei dem das Vertrauen in die eigene Kraft sanft gestärkt werden kann.
Besuch mich gerne auf meiner Homepage: doulara.de
Wie dich eine Mütterpflegerin ganz pragmatisch unterstützen kann
Sie greift dir genau dort unter die Arme, wo du es im Alltag brauchst. Zum Beispiel so:
- Dein Alltag mit dem Baby: Sie kann dir Sicherheit beim ersten Baden, Tragen oder beim Finden eures Rhythmus schenken. Sie unterstützt dich beim Stillen und schafft dir hierfür einen gemütlichen, ruhigen Ort oder bereitet das Fläschchen zu.
- Warme Nahrung für die Seele: Während du dich ausruhst, steht sie in der Küche und zaubert dir nährende, kraftspendende Wochenbettmahlzeiten.
- Ruhe im Chaos: Sie erledigt Einkäufe, faltet die Wäscheberge weg und hält dir den Rücken frei.
- Zeit für die Großen: Sie nimmt sich Zeit für deine Geschwisterkinder, spielt mit ihnen oder bringt sie zur Kita.
- Zeit für dich: Sie verwöhnt dich mit sanften Massagen und hat vor allem ein offenes Ohr für all deine Sorgen, Ängste und Freudentränen.
Halt in jeder Lebenslage – und Hilfe beim Papierkram
Diese Begleitung tut nicht nur im klassischen Wochenbett gut. Du hast auch schon in der Schwangerschaft (etwa bei extremer Übelkeit oder verordneter Bettruhe) oder bei einer späteren Erkrankung im Familienalltag Anspruch auf Unterstützung.
Bitte lass dich nicht von der Bürokratie abschrecken: Die Kosten können von den gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen einer Haushaltshilfe (nach § 24h oder § 38 SGB V) übernommen werden. Weil Anträge mitten in der Erschöpfung wie ein unbezwingbarer Berg wirken, greifen dir qualifizierte Mütterpflegerinnen oft schon vorab unter die Arme. Sie wissen genau, wie der Antrag bei deiner Kasse abläuft und können dir Schritt für Schritt durch den Papierkram helfen.
Dein Weg zu deiner Unterstützung:
Am besten begibst du dich schon in der Schwangerschaft auf die Suche:
- Mütterpflegerin kontaktieren: Suche zuerst nach einer qualifizierten Mütterpflegerin in deiner Region und lerne sie kennen. Höre beim Erstgespräch ganz auf dein Bauchgefühl – die Chemie muss einfach stimmen.
- Der Antrag: Fordere das Formular für „Haushaltshilfe“ bei deiner Krankenkasse an. Fülle es am besten direkt gemeinsam mit deiner Mütterpflegerin aus, da sie auch ihren Kostenvoranschlag beisteuert.
- Die Verordnung einholen: Besprich deine Situation mit deiner Frauenärzt*in oder Hebamme und lass dir eine Verordnung ausstellen.
- Die Entlastung: Nach der Bewilligung rechnet die Mütterpflegerin in den allermeisten Fällen direkt mit der Krankenkasse ab.
Vergiss den Mythos, alles alleine schaffen zu müssen. Du bist bereits die ganze Welt für dein Kind. Und du hast es so sehr verdient, dass mitfühlende Arme dich halten, während du dieses neue Leben hältst. Erlaube dir die Erleichterung, die Anspannung für einen Moment ganz loszulassen.