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Spielen - Das Kinderzimmer gestalten

Kinderzimmer sollten mitwachsen, Raum und Rückzugsmöglichkeiten bieten. Kein anderer Raum muss so viele Funktionen gleichzeitig erfüllen, wie das Kinderzimmer. Hier wird geschlafen, gespielt, entspannt und gearbeitet. Da ist es gar nicht so leicht, einen Raum zu gestalten, der all diesen Ansprüchen gerecht wird. Doch schon mit wenig Aufwand und etwas Fantasie lässt sich ein Kinderzimmer optimal einrichten.

In diesem Artikel:

Raum zum Spielen und Träumen

Das Baby braucht in den ersten Monaten eigentlich nichts weiter, als einen sauberen und ruhigen Schlafplatz, an dem es sich geborgen fühlt. Viele Accesoires sind bei den Kleinsten noch gar nicht nötig. Natürlich soll ein anregendes Umfeld für das Baby geschaffen werden. Ein Mobile über dem Bettchen, eine Spieluhr, ein Greifring, diese Dinge regen die Sinne des Kindes an.

Anschaffungen fürs Baby

Ein Wickeltisch ist außerdem für die Eltern eine gute und vor allem rückenschonende Lösung. Ein eigener Kleiderschrank muss zwar nicht gleich am Anfang da sein, die meisten Babyzimmer werden aber komplett angeboten. Die dazu gehörigen Wickeltische können später als praktisches Schränkchen weiter zum Einsatz kommen. Viele Babybetten lassen sich wunderbar zum Kleinkindbett umbauen. Hier geht die Möbelindustrie immer mehr auf die im wahrsten Sinne "wachsenden" Bedürfnisse der Kinder ein.

Weitere Informationen

Viele Tipps findet man im Faltblatt "Wohnungen für Kinder gesund gestalten" der Verbraucherzentrale Nordrhein Westfalen. Erhältlich ist es in den Verbraucherberatungsstellen oder im Internet.
www.vz-nrw.de.

Damit das Baby in den ersten Wochen möglichst in der Nähe der Eltern schlafen kann, lohnt sich die Anschaffung eines Stubenwagens. Der sollte allerdings eine gewisse Größe haben, damit das Kind nicht schon nach vier Wochen herausgewachsen ist. Den Stubenwagen kann man überall in der Wohnung bequem mitnehmen und auch mal auf den Balkon oder in den Garten schieben. Eine Wiege mit Rollen erfüllt ähnliche Dienste. Hier muss man allerdings unbedingt darauf achten, dass sich die Wiegefunktion feststellen lässt, damit das Kind nicht irgendwann versehentlich herauskippen kann. Hängebettchen sehen besonders hübsch aus und schaukeln das Kind sanft in den Schlaf. Sie haben aber den Nachteil, dass sie auf einen Platz beschränkt sind.

Wer sich von Anfang an für ein Gitterbettchen entscheidet, muss dem Neugeborenen allerdings darin ein kleines "Nest" bauen, damit es sich auf der relativ großen Matratze nicht verloren fühlt. Hier hält der Handel einige Möglichkeiten bereit.

Ein ganz wichtiger Aspekt ist ein gesundes Klima im Kinderzimmer. Ganz gleich, ob man ein Kinderzimmer neu einrichtet oder aufmöbelt, sollte man grundsätzlich schadstoffarme Produkte verwenden.