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Stillen - Allergien vorbeugen durch Stillen

Epidemiologische Studien zeigen eine Zunahme allergischer Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien.

In diesem Artikel:

Stillen hilft Allergien vorzubeugen!

Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien treten oft schon im Säuglingsalter auf und können auf eine mögliche Entwicklung von Heuschnupfen und Asthma hinweisen. Die Reaktion des Immunsystems gegen bestimmte Nahrungsmittel kann das erste erkennbare Zeichen einer allergischen Erkrankung sein.

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Etwa 6 % aller Kinder leiden in den ersten Lebensjahren unter einer Allergie, meist gegen Kuhmilch oder Hühnerei. „Säuglinge, die ausschließlich über mindestens sechs Monate gestillt werden, sind besser vor Allergien geschützt“, erklärt Dr. Birgit Ahrens von der Charité. Falls Kinder nicht gestillt werden und eine allergische Erkrankung bei einem Elternteil oder blutsverwandtem Geschwisterkind vorliegt, sollte eine Hydrolysatnahrung (z.B. HA-Nahrung) gegeben werden. Eine spezielle Diät der Mutter während der Schwangerschaft und Stillzeit wird nicht empfohlen.

Vermeidung von bestimmten Nahrungsmitteln

Das Vermeiden bestimmter Nahrungsmittel, wie Hühnereier, Kuhmilch oder Fisch im 1. Lebensjahr schützt nicht in erhofftem Maße vor der Entwicklung einer entsprechenden Nahrungsmittelallergie. Im Gegensatz zur früheren Empfehlung wird sogar vermutet, dass eine frühzeitige und regelmäßige Gabe (nach dem vollendeten 6. Monat) eine Nahrungsmittelallergie verhindern könnte. Dies wird zurzeit u.a. in der Charité in Berlin untersucht, mit dem Ziel, klare Empfehlungen zu Zeitpunkt und Wahl der Beikost geben zu können.

Eine weitere Maßnahme zur Senkung des Allergierisikos ist der Verzicht auf das Rauchen. Frauen wird dringend geraten, schon zu Beginn der Schwangerschaft auf Zigaretten zu verzichten und ihrem Baby eine rauchfreie Umgebung zu sichern.


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