Diese weiterführenden Informationen stehen hier, weil der Anbieter KurVe, die kidsgo Kurs- und Teilnehmerverwaltung nutzt.
Tagein, tagaus zuhause mit Mama oder Papa? Das wird schnell langweilig! Kinder brauchen Förderung, die ihrem Alter entspricht: praktische und kreative Anregung, kognitive Herausforderungen. Und sie brauchen Kontakt zu anderen Kindern, um sich in Gruppen zurechtzufinden, soziales Verhalten zu lernen. Das alles bietet eine qualifizierte Kinderbetreuung im Kindergarten oder einer Kindertagesstätte. Die Erzieherinnen und Erzieher dort sind speziell dafür ausgebildet. Jedes Kind ab einem Jahr hat Anspruch auf einen Betreuungsplatz.
Eltern bietet sich – vor allem in Städten – eine Fülle an unterschiedlichen Modellen für die Betreuung der Kleinsten. Hierin unterscheiden sich Kindergärten im Wesentlichen:
Freies Spiel und freie Entwicklung – das stand für die Ärztin und Pädagogin Maria Montessori im Vordergrund. Daher hat sie die Erziehungswissenschaft reformiert: Sie legte ihrer Pädagogik das Bedürfnis des Kindes nach Selbstständigkeit und Entfaltung zugrunde. Der Leitsatz „Hilf mir, es selbst zu tun“ bringt das auf den Punkt.
Erzieherinnen in einem Montessori Kindergarten verstehen sich als Begleiter und Unterstützer. Die Gruppen sind altersgemischt von 0 bis 3 Jahren (U3) und von 3 bis 6 Jahren (Ü3). Kleinere Kinder schauen sich Dinge von den älteren ab. Größere Kinder beziehen die Kleineren mit ein. Freiarbeit ist das Kernstück der Montessori-Bildung: So wenig wie möglich sollte vorgegeben sein. Spezielles Montessori Spielzeug schult die Sinne und lässt Kinder Dinge im wörtlichen Sinne „begreifen“ und verstehen. Je nach Alter gibt es einen aktuellen Entwicklungsschwerpunkt, die sogenannte „sensible Phase“. Für diese Phase werden Material und Aktivitäten angeboten – die Erzieher schaffen für jedes Kind eine „vorbereitete Umgebung“. Die Kinder wählen das Material, mit dem sie sich beschäftigen wollen, selbst. Sie bestimmen ihr eigenes Tempo, die Dauer und die Themen, die sie interessieren.
Die Kids legen fest, ob sie gemeinsam mit einem Freund ein gemeinsames Projekt starten oder sich alleine einer Sache widmen. Dabei sind sie keinesfalls sich selbst überlassen: Die Erzieherinnen beobachten genau. Sie unterstützen die Aktivitäten der Kinder, beraten sie und leiteten sie an.
Unter dem Begriff Kindertagesstätte (kurz KiTa) werden alle Einrichtungen der Kindertagesbetreuung zusammengefasst. Abhängig vom Alter des Kindes werden sie unterteilt in Kinderkrippe (Kinder unter 3 Jahren) und Kindergarten (3 bis 6 Jahre).
Die Kindergartengebühren sind von Ort zu Ort verschieden. Eine einheitliche Regelung, gibt es leider nicht. Jedes Bundesland und jede Kommune bestimmt die Höhe der Gebühren selbst – und von Zeit zu Zeit ändert sich immer wieder etwas. Für Eltern ist das oft undurchsichtig. Diese Faktoren beeinflusst die Beitragshöhe:
In der Regel kostet dich ein Platz in einem privaten Kindergarten mehr als eine Betreuung in einer städtischen Kita. Isst dein Kind im Kindergarten zu Mittag, fällt zusätzlich Essensgeld an. Hinzu kommen evtl. Geld für Ausflüge, Eintritte, Bus- oder Bahnfahrten, wenn der Kindergarten gemeinsame Aktivitäten anbietet.
Bei der Stadtverwaltung oder dem Gemeindebüro bekommst du eine Liste aller Kindergärten und Einrichtungen zur Kinderbetreuung. Auch hier im Netz wirst du fündig. Schau unten in unsere Liste!
Thea Wittmann
Ab in den Kindergarten! Aber in welchen? Waldkindergarten, Montessori, Elterninitiative? Verschaffe dir hier einen Überblick, wie sich die Modelle unterscheiden, welche pädagogischen Konzepte es gibt und was nötig ist, damit du dein Kind in jedem Alter gut betreut weißt. Unten auf der Seite findest du Angebote zu Kinderbetreuung in deiner Nähe.
Tipp: Hebammen sind oft früh ausgebucht. Frag am besten schon in den ersten Schwangerschaftswochen an, gern bei mehreren gleichzeitig.
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