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Ratgeber Gesundheit - Fisch ist nicht immer gesund!

Seefische sind teils mit hohen Mengen Methylquecksilber belastet

In diesem Artikel:

Fisch ist nicht immer gesund

Früher hieß es: Fisch ist gesund. Er sollte gerade während der Schwangerschaft ein- bis zweimal pro Woche auf den Tisch kommen. Soweit die bisherige Meinung. Doch durch die Verschmutzung der Meere sind manche Seefische für Schwangere eher schädlich. Der Berufsverband der Frauenärzte warnt vor allem vor dem übermäßigen Verzehr von Thunfisch. Der weist einen erhöhten Anteil von Methylquecksilber auf.

Methylquecksilber gefährdet Organismus

Methylquecksilber zählt zu den biologisch nachhaltig wirkenden und hochpotenten Giften für den menschlichen Organismus. Es kann unter anderem die fötale Hirnentwicklung hemmen, Verhaltensstörungen hervorrufen und das Wahrnehmungsvermögen sowie die Motorik des ungeborenen Kindes negativ beeinflussen. Es ist zwar bequem, schnell eine Dose Thunfisch über Salat und Pizza zu geben, doch Schwangere sollten diesen Genuss auf einmal im Monat beschränken. Methylquecksilber ist weder zu schmecken noch zu riechen. Es wird von der Mutter über die Plazenta direkt an das Ungeborene weiter gegeben. Dort lagert sich das Gift im Gehirn ein und kann zu deutlichen Entwicklungsverzögerungen führen. Vorsicht ist auch während des Stillens geboten, denn das Gift kann auch über die Muttermilch an das Neugeborene weiter gegeben werden.


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