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Pucken beruhigt dein Baby – so puckst du richtig

Einleitung: Kleines Bündel – große Wirkung: Pucken gibt deinem Baby die Geborgenheit, die es nach der Geburt braucht. Unser Tipp: Lass dir das Pucken unbedingt von einer Hebamme zeigen.

In diesem Artikel:

Babys brauchen Halt und Begrenzung

Eingepackt in ein weiches Tuch, liegt Leo neben seiner Mutter Katja im Bett. Er ist gerade ein paar Stunden auf der Welt. Hebamme Ariane wickelt Neugeborene gerne in ein Pucktuch, denn sie hat die Erfahrung gemacht, dass sie sich so sehr wohlfühlen und schnell beruhigen. Babys brauchen Halt und Begrenzung, wenn sie nach der Enge im Mutterleib mit einem Mal die Weite der Welt erfahren.

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Gepuckte Babys schlafen besser

Studien haben gezeigt, dass gepuckte Babys länger und ruhiger schlafen. Das Gefühl der Geborgenheit hilft beim Einschlafen und beruhigt. Gerade bei nervösen Babys, die oft aufgrund ihrer eigenen ruckartigen Bewegungen der Ärmchen aus dem Schlaf hochschrecken, kann Pucken Wunder wirken.

Sieben Tipps fürs richtige Pucken

Grundsätzlich kann jede Mutter ihr Kind pucken. Ein paar Dinge gibt es aber zu beachten:

  • Lass dir das Pucken beim ersten Mal und auch danach von einer erfahrenen Hebamme zeigen.
  • Das Pucktuch sollte nicht zu straff, aber auch nicht zu locker gebunden sein, damit dein Kind nicht mit seinem Köpfchen reinrutschen kann.
  • Deinem Kind darf es im Pucktuch oder -sack nicht zu warm werden, weshalb es nicht zu warm angezogen und die Schlafzimmertemperatur nicht über 18°C sein sollte. Nach Fieber und Impfung besser aufs Pucken verzichten.
  • Damit die Hüfte sich gut entwickeln kann, empfiehlt es sich die Beine nicht mit einzuwickeln. Hierfür gibt es auch spezielle Pucksäcke.
  • Generell sollten die Beinchen nicht in gestreckter Haltung fixiert sein. Vor allem bei Babys mit Hüftdysplasie ist eine breite Wickelung und Bewegungsfreiheit wichtig. In diesem Fall klärt ein Gespräch mit deinem Kinderarzt, ob und in welcher Form das Pucken das Richtige für dein Baby ist.
  • Pucken eignet sich vor allem in den ersten 12 Wochen, aber auch über den 3. Lebensmonat hinaus lässt sich so manches Kind gerne noch zum Schlafen einwickeln.
  • Und zu guter Letzt: Schau, was deinem Baby behagt: Fühlt es sich wohl? Kann es sich entspannen?

Manchmal hilft auch das Tragen deines Babys

Und wenn sich dein Kleines nicht beruhigt? Dann versuch es mit Tragen. Dein Baby braucht gerade in den ersten Monaten deine Nähe, deinen Geruch, deine Stimme. Diese Geborgenheit gibt ihm die Sicherheit, die es in dieser Anfangszeit braucht.


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